Grüner Knollenblätterpilz, Grüner Mörder (AMANITA PHALLOIDES)

awillbu1  Grüner Knollenblätterpilz, Grüner Mörder, Grüne Gift-Wulstling               atod6TÖDLICH GIFTIG (ABSOLUT TÖDLICH) ...SCHON 20 GRAMM GENÜGEN!

AMANITA PHALLOIDES

 

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Bilder 7+8 v.l. Franz Olloz (Schweiz - 4234 Zullwil) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Geruchlos, süßlich oder aasartig, hornartig, kunsthonigartig.

Geschmack:

Mild, süßlich, würzig, angenehm, säuerlich, niemals Kostversuche ausüben, wegen der Gefahr der eigenen Leberschädigung!

Hut:

3-15 (17) cm Ø, grünlich, oliv-braun, weißlich, eiförmig-halbkugelig, jung mit weißer Gesamthülle, später aufschirmend, eingewachsen faserig,  Rand nicht gerieft, Huthaut tortenartig abziehbar.

Fleisch:

Weiß, unter der Huthaut gelbgrünlich.

Stiel:

Weiß, gelbgrünlich, faserig, Basis zwiebelknollig.

Ring (Manschette):

Weiß, häutig, hängend, oberer Teil leicht gerieft, schnell vergänglich, nicht verschiebbar, wie z.B. bei den Riesenschirmlingen.

Lamellen:

Weiß, engstehend, frei bis +/- fein angewachsen.

Sporenpulverfarbe:

Weiß.

Vorkommen:

Meist Laubwald, Buche Eiche, selten Nadelwald, auch in Parks oder Gärten, Symbiosepilz, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung:

Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS).

Verwechslungsgefahr:

Weißer Knollenblätterpilz, Frauentäubling, Grünling, Birkentäubling.

Besonderheit:

Dieser Pilz enthält tödliche Mengen Amatoxine und Phallotoxine siehe Pilzgifte! Er ist verantwortlich für die meisten Todesfälle.

Knollenform:

KnolleWeiss Knollige Basis, schlaffanliegende Scheide, Knollenrand eiert.

Kommentar:

Vorsicht! Alle Merkmale beachten!

Weiße-, Grüne- oder Kegelhütige Knollenblätterpilze können sich verfärben, wenn sie mit anderen Pilzen Kontakt haben!

Die wichtigsten Bestimmungsmerkmale dieser tödlichen Knollenblätterpilze sind:

Weiße Lamellen, häutigen Ring - oft vergänglich.

Hut eingewachsene Radialfaserung, Huthaut lässt sich wie Tortenstückchen abziehen.

Abgerundete Zwiebelknolle, von der Volva umhüllt.

Geruch jung süßlich, im Alter tierkäfigartig, aasartig, kunsthonigartig.

Geschmack mild, angenehm pilzig (Erkenntnisse stammen von den wenigen Überlebenden, die diesen Pilz genossen haben) - niemals probieren - schon geringe Mengen lösen eine Leberschädigung aus.

Chemische Verfärbung im Extrakt:

Knollenblätterpilzextrakt auf Zeitungspapier gelegt und mit HCL (Salzsäure) ergibt eine zuerst weinrötliche, später blaue bis grünblaue Färbung. Diese Verfärbung kann auch durch Fehlen gewisser Inhaltsstoffe ausbleiben oder tritt durchaus auch bei anderen Pilzarten auf und ist kein 100%iger Hinweis!

Wichtiger Hinweis:

Dieser Pilz wird auch gern von Schnecken und Maden befallen. Diese bekommen keine Leberschädigung, weil sie keine Leber haben. Maden- oder Schneckenbefall ist nie ein Merkmal für Ungiftigkeit. Ebenso wenig Silberlöffel oder Zwiebeln, die sich beim Kochen von Giftpilzen angeblich verfärben sollen - alles tödlicher Quatsch.

Gifthinweise:

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Grüner_Knollenblätterpilz

Priorität:

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Bild 1  von links: Can Yapici (Kusterdingen)

 

Weitere Informationen und Bestimmungshilfen findest du im 123Pilzforum!

 

      ...oder in den Infoseiten von www.123pilze.de               

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 11. Juni 2016 - 21:33:31 Uhr