Königsfliegenpilz, Brauner Fliegenpilz

*  Königsfliegenpilz, Brauner Fliegenpilz                                                      GIFTIG!

AMANITA MUSCARIA VAR. REGALIS, SYN. AMANITA REGALIS

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Neutral.

Hut:

Braun, mit gelblichen Flocken, Oberfläche glänzend.

Fleisch:

Weiß, unter der Huthaut mit gelber, gelbbrauner, gelbgrüner Übergangszone.

Stiel:

Hellgelb mit bräunlich-gegürtelter, warziger Basis, Kindersöckchen wie beim Pantherpilz.

Ring:

Ring schlapp herabhängend.

Lamellen:

Weiß bis hellgelblich, frei, Schneiden flockig.

Vorkommen:

Nadelwald, gern Fichte (Symbiosepilz), saurer Boden, Frühsommer bis Spätherbst.

Sporenpulverfarbe:

Weiß.

Gattung:

Wulstlinge, Knollenblätterpilzartigen (Amanitas)

Verwechslungsgefahr:

Kleine Fliegenpilze können mit kleinen Perlpilzen verwechselt werden.

Gelbe Randzone zwischen Hut und Fleisch beim Durchschnitt = schönes Merkmal!

Besonderheit:

Verursacht starke Magen-Darmstörungen, Kreislaufversagen, Atemlähmung, wenn er in größere Mengen genossen wird! Außerdem bewirkt er Bewusstseinsstörungen, Wahnvorstellungen, Euphorie und Psychosen. Vor Kostversuchen wird gewarnt!

Heilpilz:

Wurde für bösartige Geschwüre und Nervenleiden verwendet!

Kommentar:

Gemeinsam mit Pfefferröhrling und Mehlräsling guter Steinpilzanzeiger!

Der Name Fliegenpilz stammt aus folgendem:

Zucker, Milch und kleinzerhackte Fliegenpilze in einer Schale aufgestellt, soll Fliegen töten.

Optisch möge es so ausgesehen haben, aber es tötete die Fliegen nicht wirklich! Die Hälfte aller Fliegen wachte nach einigen Stunden wieder auf.

 

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