Rotfussröhrling, Gemeiner Rotfußröhrling, Echter Rotfuß (XEROCOMUS CHRYSENTERON)

awillbu1  Rotfußröhrling, Gemeiner Rotfußröhrling, Echter Rotfußröhrling, Rotfuß                    ESSBAR! 

XEROCOMUS CHRYSENTERON

 

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Fotos rechts oben: Walter Bethge – Landau                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Bilder: Can Yapici (Kusterdingen)

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig, etwas säuerlich bis neutral.

Geschmack:

Säuerlich.

Hut:

Filzig,  Rotfärbung zwischen der Huthaut, als ob ein Schutzanstrich das Fruchtfleisch schützt, samtig bis aufgerissen, bräunlich.

Fleisch:

Gelblich, manchmal blau färbend, besonders starke Gelbfärbung beim Herbstrotfußröhrling.

Stiel:

Rötlich punktiert, flockig -  ohne Netzzeichnung! Beim Falschen Rotfußröhrling färbt sich der Stiel schwärzlich. Der Herbstrotfußröhrling hat einen dickeren Stiel und ist fester in der Konsistenz.

Röhren:

Gelb.

Sporenpulverfarbe:

Olivebraun.

Vorkommen:

Mischwald, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst, sehr häufig.

Gattung:

Röhrlinge, Filzröhrlinge.

Verwechslungsgefahr:

Maronenröhrling oder anderen Rotfußarten wie: Der Herbstrotfußröhrling hat einen dickeren wuchtigeren Stiel, der Falsche Rotfußröhrling ist am Stiel schwärzlich.

Besonderheit:

Der Falsche Rotfußröhrling hat einen fast schwarz gefärbten Stiel.

Der Herbstrotfuß (Oktober-November) ist weniger madig als andere Rotfußarten, sein Fleisch ist dicker und gelblicher. Alle Varietäten sind essbar mit Mischpilzqualität.

Beachtet aber bitte, dass Rotfußröhrlinge gern mit Schimmelpilzarten wie Goldschimmel befallen sind. Schimmel bedeutet immer: Er ist als giftig und nicht mehr genießbar.

Sonstige Merkmale:

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Kommentar:

Kann der Hut leicht mit zwei Fingern zusammengedrückt werden - ist er nicht mehr brauchbar!

Ansonsten ist er als Mischpilz (Füllpilz) geeignet und nimmt den Geschmack von anderen guten Pilzen an!

Tipp:

Bei Pilzen ohne Netz am Stiel oder kaum sichtbarem Netz am Stiel mit gelblichen Röhren ist eine Geschmacksprobe die sicherste Entscheidung ob es nicht doch ein ungenießbarer bitterer Gallenröhrling oder ein Wurzelnder Bitterröhrling ist.

Unverträglichkeit:

Rotfußröhrlinge können in sehr seltenen Fällen zu Unwohlsein führen. Wer Probleme nach einem Pilzgericht mit Rotfußröhrlingen hatte, sollte diese Art meiden.

Textfeld: Die wichtigsten Erkennungszeichen von Rotfußröhrlingen:





•	Unter der Huthaut existiert eine Rotfärbung, als ob ein roter Grundanstrich angebracht wurde.
•	Röhren gelb – niemals rot!
•	Stiel rötlich punktiert – immer ohne Netzzeichnung. Beim falschen Rotfußröhrling (ebenso essbar und gleichwertig) färbt sich der Stiel schwärzlich.
•	Huthaut filzig, daher der Name zur Gattung Filzröhrling.
•	Fleisch gelblich, manchmal bläulich verfärbend, gern madig.
•	Keine Knolle an der Stielbasis.
•	Beste Rotfußart ist der Herbstrotfuß, mit gelbem Fleisch, kompakt und weniger madig.
•	Immer milder Geschmack.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen und Bestimmungshilfen findest du im 123Pilzforum!

 

      ...oder in den Infoseiten von www.123pilze.de      

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 30. Oktober 2014 - 12:53:52 Uhr