Satanspilz, Satansröhrling, Teufelspilz

*  Satanspilz, Satansröhrling, Teufelspilz                                                           GIFTIG!

BOLETUS SATANAS

 

Fotos: Pilzausstellung Simbach am Inn (Bayern) 03. Oktober 2009

Netzzeichnung am Stiel...

...bei Röhrlingen immer bedenklich!

Röhrlinge mit Netzzeichnung sind

„Keine Speisepilze“!

 

Einzige Ausnahme:

Der Steinpilz mit weißem Netz.

 

 

 

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild.

Hut:

Sehr heller Hut, grau, fast weiß.

Fleisch:

Gelb, im Anschnitt sofort schwarzblauend.

Stiel:

Rötlich, braune Netzzeichnung am Stiel.

Röhren:

Rötlich, teils gelblich, Röhrenboden gelb.

Vorkommen:

Mischwald, kalkreicher Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Spätherbst.

Sporenpulverfarbe:

Olivebraun.

Gattung:

Röhrlinge, Dickröhrlinge.

Verwechslungsgefahr:

„Netzstieliger Hexenröhrling“,  „Schönfußröhrling“.

Besonderheit:

Er verursacht sehr starke Magen-Darm-Störungen. Todesfälle sind nicht bekannt.

Wurde auch als Heilpilz für Wechselfieber, Leberleiden oder Gallenleiden verwendet.

Kommentar:

Röhrenpilze mit Netzzeichnung am Stiel sind keine Speisepilze!

Satansröhrlings sind im Bayerischen Wald kaum zu finden, meist wird der „Schönfußröhrling“ dafür gehalten.

 

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