Hexenring mit Pilzen in meinem Obstgarten

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 2.052 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. September 2020 um 19:40) ist von Beorn.

  • Im Halbschatten einer jungen Birke, gestern (26.9.) gefunden. Unweit ein vor einem Jahr gesetzter, kränkelnder Pfirsichbaum.

    Gegend: südliches Niederösterreich, 330 m SH, Kalkgebiet bzw. Lehm im Untergrund. Früher Futterwiese, jetzt Obstwiese, Apfel- und Birnbäume, Marillen und 1 Zwetschke. 2 junge Birken (Stamm am Bild zu sehen). Wiese wird alle paar Wochen gemäht, heuer recht oft wegen reichlichem Regen im Sommer.

    10 cm Hutgröße, ockerfarben sowohl Hut als auch Lamellen, die am spröden Stiel angewachsen scheinen, vielleicht minimal daran herablaufen. Kein Milchsaft beim Brechen, der Stiel scheinbar sehr kurz.

    Die Hutoberseite bei den meisten (meist schon etwas älteren?) Exemplaren trichterförmig eingesunken, das fotografierte Exemplar hat interessante Schuppung ein bisschen wie beim Habichtspilz.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Helmut!

    Das sind wahrscheinlich irgendwelche Milchlinge. Allerdings schon recht alt und verwittert und darum auch kein Milchfluß mehr feststellbar - allerdings wird's dadurch auch mit einer Artbestimmung eher unmöglich.


    LG, Pablo.

  • Wenn es Tellerlinge sind müssten sie fleischrosa Sporenpuver haben, das kannst du ganz leicht testen.

    Saskia

  • Hallo Helmut

    Bei den ersten Bildern, dass könnte ein Würziger Tellerling sein, genauso gut aber auch etwas anderes. Wie riecht er denn? Lassen sich die Lamellen leicht mit dem Fingernagel wegschieben? Ist der Pilz überhaupt längsfaserig, oder doch brüchig wie Styropor?

    Die Pilze auf den nachgereichten Bildern sind ganz sicher keine. Da würde ich viel eher mal mit dem Wolligen Birkenmilchling vergleichen.

    Edit: Beim vorletzten Bild, rechter Pilz sind eindeutig Milchtröpfchen zwischen den Lamellen zu erkennen.

    LG Matthias

    Bei allen online "bestimmten" Pilzen handelt es sich lediglich um Bestimmungsvorschläge.

    Gezeigte Pilze zu 100 Prozent sicher nur über Bilder zu bestimmen ist nicht möglich, deren Verzehr kann im schlimmsten Falle tödlich enden!

    Eine Verzehrfreigabe gibt es ausschließlich vom Pilzsachverständigen/Pilzkontrolleur/Pilzberater vor Ort!

    Finde HIER den nächstgelegenen PSV

    • Offizieller Beitrag

    Servus!


    Aber die auf den neuen Bildern sind doch ebenso Milchlinge.
    Daß es Sprödblättler sind, merkt man, wenn man den Stielbruchtest macht. Und egal ob die nun Milch produzieren oder nicht: Täublinge haben niemals solche wolligen Hutränder, darum ist die Gattung raus.
    Tellerlinge haben sowas übrigens auch nicht, so am Rande. Im oder um den Garten herum steht irgendwo übrigens eine Birke, und die Pilzchen hier dürften dann Flaumige Birkenmilchlinge (Lactarus pubescens) sein.


    LG; Pablo.