Hallo, Besucher der Thread wurde 641 mal aufgerufen und enthält 5 Antworten

kleine, mir unbekannte Fichtenstammbewohner, wahrscheinlich Gummihelmling

  • Hallihallo in die Runde,


    ich fotografierte diese Pilze Mitte Oktober in einem noch halbwegs lebendendigen, eher niedrigen Fichtenwald.

    Da es recht dunkel und nass war, ist dies das einzige brauchbare Foto. Ich denke, sie hatten Lamellen.

    Die Farbe der Stiele ist ein sehr helles Gelb, der Hüte ein sehr helles Beige. Sie muten fast durchscheinend an.

    Sie fielen mir auf, weil es fast so wirkte, als leuchten sie im Dunkeln. Zur Lichtsituation: der Foto (Automatik) stellte ISO 3200, 1/30, Bl. 5,5 ein.

    Sie sind sehr klein, wie man im Vergleich mit Moos und Fichtennadeln sehen kann.


    Ich hab keinerlei Ahnung in welcher Richtung ich diese Pilze verorten soll.

    Hat jemand eine Idee?



  • Hi, ich denke hier in erster Linie an einen Schwindling. sollte schon lamellen haben.


    Mehr kann ich leider nicht sagen, das wäre alles Spekulation.


    Grüsse Martin

  • Schwindling

    Danke Dir für die Antwort. Ich kenne den Knoblauch und den Halsband Schwindling. Die sind ganz anders.

    Ich hab Schwindling mal bei Dr. Goggele eingegeben. Da würde am ehesten der Ästchenzwerg (Marasmius ramealis) passen.

    Allerdings passt der Stil nicht, der soll Schüppchen/ Flocken haben und unten deutlich dunkel sein.

    Auch candidus hat ein feines Pelzchen und schaut auf 123pilze anders aus.


    Meiner hier kommt aber recht hell aus dem Baum und Schüppchen kann ich auf keinem der Bilder entdecken.:/

  • Helmlingen

    Danke Dir Uwe.


    Ich glaube die Richtung kommt eher hin.

    Ich bin da fündig geworden:): Gummihelmling, Dehnbarer Helmling, ワberh舫teter Helmling (MYCENA EPIPTERYGIA SYN. MYCENA EPIPTERYHIA)

    Das mittlere Bild in der obersten Reihe kommt sehr nah ran.

    Wenn ich von mir ein anderes Foto hernehme, auf dem nur Jungkörper sind (daher nicht gezeigt), konnte ich in der Vergrößerung sehen, dass die Stiele tatsächlich dies minimalen weißen Schüppchen aufweisen.

    Ein Hütchen ist verletzt. Daran sehe ich, dass die spiegelnde Reflexion nicht vom Wasser kommt, sondern tatsächlich fest auf dem Hut sitzt.


    Ich hatte das Bild extra extrem groß gelassen, um in die Vergrößerung zu gehen.

    Wenn Ihr bei dem obigen Bild in die kleinen Fruchtkörper reinzoomt, dann könnt Ihr vielleicht nachvollziehen, was ich meine.


    Auch wenn es vielleicht nicht genau der ist, dann bestimmt ein Geschwisterle;)

    Das führt nun dazu, dass ich vermehrt auf diesen Pilz achten werde, um ihn genau zu untersuchen, denn neugierig bin ich schon, wie man ihm die Haut abzuziehen kann^^

  • gelBlau

    Hat den Titel des Themas von „kleine, mir unbekannte Fichtenstammbewohner“ zu „kleine, mir unbekannte Fichtenstammbewohner, wahrscheinlich Gummihelmling“ geändert.
  • Nachtrag:

    wenn ich die Lichtsituation im Wald bedenke und dazu die ganze Fototechnik/ISO wird hier meines Erachtens sehr deutlich, wie die Farben und die feine Zeichnung verzerrt sein können.

    Der Foto erkennt bei dem Kontrast keine Nuancen, sondern macht irgendein Mittel (hauptsache hübsches Foto) draus.

    Ich glaube auch, dass auf 123pilze die Farben teilweise übersteuert und meine sehr abgeflacht sind.


    Eine Frage habe ich noch:

    Der beschriebene Pilz wird Zitat:

    an verrotteten Pflanzenresten

    beschrieben. Er wächst auch bei meinem und bei anderen Bildern deutlich auf Holz.

    Gibts da eigentlich eine fachlich Unterscheidung?


    Denn, z.B. Halimasch wächst ja direkt an Fichtenstumpen aber eigentlich selten auf gemischten Waldboden.

    Die Nebelkappe kommt aber fast nur dort vor und die Ausnahme ist der Baumstumpf, und der ist dann schon reichlich zerlegt.

    Oder ist das alles Mischmasch und sprint über?

    • Gäste Informationen
    Hallo, gefällt Dir das Thema und willst auch Du etwas dazu schreiben, dann melde dich bitte an.
    Hast Du noch kein Benutzerkonto, dann bitte registriere dich, nach der Freischaltung kannst Du das Forum uneingeschränkt nutzen.