Beiträge von gelBlau

    schau mal genau hin. Haben da nicht die Schnecken volle Arbeit geleistet?

    Hat der nicht Stacheln an der Unterseite, wenn auch klein?

    Dann guckste mal nach Semmelstoppelpilz.

    Ist aber nur eine dumpfe Vermutung, die Fotos sind nicht wirklich aussagekräftig.

    Es ist doch ein gelber Flocki.

    Ja, aber es ging damals darum, dass auch der Böhmerwaldröhrling so aussehen kann. Der hat aber wohl ein Netz. Meine Fotos zeigten ein zweifelhaftes Netz, was aber auch ein Abdruck der Röhren sein konnte.

    Und ich warte nun, dass er wieder auftaucht und mir zeigt, was er hat: Flocken oder Netz.

    Und wenn er so klein ist und mir seinen Namen nicht verrät, werde ich ihn irgendwo hinschicken: Gentest

    Aber heute war die ganze Ecke pilzlos.

    Ich habe ihn auch nur 2 Mal in den letzten 20 Jahren gesehen und das zu Vorforumszeiten.

    Dann gehe ich morgen gleich mal gucken: ich hab den hier auch schon gefunden und nicht 100% identifizieren können, da ich kein wirkliches Netz identifizieren konnte. Da bin ich mal gespannt, ob er hier auch da ist. Ich fand ihn sooooo schick, dass ich mein Avatar aus ihm entwickelte:wink:

    ist jedenfalls nicht Entoloma clypeatum

    auf der Pilz-Wanderung am Sa. - wir fanden 60 verschiedene, wobei einige nachbestimmt werden - wurde gesagt, dass der auch im Sommer kann. Der Rötling sah dem hier sehr ähnlich. Muss aber natürlich nicht derselbe sein.

    Vielleicht habe ich mich auch verhört, es war insgesamt ne große Menge fürs Hirn;)

    Das Protokoll werde ich noch bekommen, aber ob das hier weiterhilft, bezweifle ich sehr.

    Der sieht satt aus, und will den Reizker vermutlich nur als Basis für die Bildung seiner Sporocarpien nutzen.

    Ahhh, verstehe, dann werden sie gemeinsam ihre Sporen abwerfen, das ist dann eher eine Art freundliche Hilfeleistung vom Reizger - gibt es Pilzfreundschaften :hmmm: - oberirdisch oder unterirdisch? Diese Frage kam mir dabei gerade in den Kopf. :/ Vielleicht etwa so wie es Baum-Pilzfreundschaften gibt?

    Allerdings wächst dieser Pilz so wie es ausschaut nur an Nadelholz

    Das ist kein 100% zuverlässiger Punkt. Auch Pilze können sich irren. ;) Den obigen Pilz habe ich auch schon auf Nadelholz gefunden, was ja eher ausgeschlossen wird.

    Beim lesen fand ich das die Beschreibung des Ohrförmigen Seitlings zum Teil auch hinhauen könnte

    Daher mein Rat zum Sachverständigen mit den Pilzen und mit Stil. - Und eine ausgibige Baumbeobachtung :)

    Ergo, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

    Genau, futtere nie einen Pilz, den du nicht 100% kennst

    Wir hatten in einem Beitrag das Thema Austerseitlinge - Lungenseitlinge mal ausgibig diskutiert. Es ist so optisch nicht wirklich zu unterscheiden, das ginge nur mit Mikroskop.

    Die Zuchtform Austernseitling braucht keine Kälte, um Fruchtkörper zu entwickeln, kann also auch im Sommer wachsen - und kann aus einer Zucht ausgebüchst sein.

    Letztendlich ist es auch egal, sie sind beide gleich schmackhaft.


    Der Geruch entsteht durch verdorbenes Eiweiss: Urin bis fischig, eklig. Frisch riechen sie pilzig würzig.


    Das gelbe in Bild 4 ist auch schon ein Alterungszeichen, sie werden im Alter auch heller, wie auf Bild 1 rechts.

    Bild 2 der kleine ist in einem gutem Zustand. Bild 3 könnte auch noch was sein.

    Der gelbstilige M. hat definitiv einen abgesetzen Stil, die der Pilz auf Bild 2 nicht hat.


    Allerding können der Sommerseitling, der Winterausterseitling und der Muschelseitling an einem Baum vorkommen. Die letzteren sogar zu gleichen Zeit direkt nebeneinander.


    Ich würde Dir vorschlagen, den Baum mal über das Jahr hinweg zu beobachten, damit Du alle Stadien kennenlernst.


    Eine Essensfreigabe ist das selbstverständlich nicht! Das kann nur ein Sachverständiger vor Ort. Besuche einen mit den Pilzen, dann kann Du selbst los.

    Hilft dir das weiter?

    Na klaro, eine Freundin hat auch eine imprägnierte Hosen für die Tropen gehabt. Die frage ich auch mal an, denn eine Tropenhose ist bestimmt nicht so dick.


    Vielleicht ist

    Permethrin

    auch dort drin. Frank, kann man die einfach nachimprägnieren lassen? Gibts da spezielle Firmen?

    Ist es vielleicht auch möglich eine Hose der eigenen Wahl imprägnieren zu lassen?


    Ich hab erst Ende nächster Woche wieder Zeit zum recherchieren, aber vielleicht gibts auch hier noch Tipps. So eine Hose wäre mal eine Anschaffung wert.

    Eine imprägnierte Zeckenschutzhose.

    Hallo Sabine, mit was ist die Hose denn imprägniert - und hat die Hose ein besonderes Gewebe, an dem sich Zecken nicht gut halten können?

    Hab gerade mal im Netz geschaut, da gibts ja allerlei "Versprechungen".

    Konstruktives Nachdenken hat noch nie geschadet. Wieso denkst Du das manche Menschen davon zuviel tun? Schmeiß doch nicht Gendern mit Nachdenken über Rhetorik in einen Topf.

    Deine "Bemerkung" ist ein lauter, auffälliger, grüner Button, (OffTopic) wegen einer kleinen Aussage meinerseits und daher extrem und es ist nicht nur eine banale Bemerkung. Abgewert habe ich mich nicht gefühlt, denn Du verortest meine Aussage in einer Ecke, die mir fremd ist.

    ...Kinkerlitzchen! 🙈

    ... wichtigere Probleme. Zum Beispiel Leute, die in sich irgendwas rein schaufeln

    Ein Vergleich oder eine Wertung: was ist "besser, höher oder wichtiger", ist nicht wirklich zielführend.

    Nein, werten muss man nicht, um Wogen zu glätten.


    Der Thread-Mensch hier hat das Flechtenessen hoffentlich überstanden, er hat sich ja nicht mehr gemeldet.

    Damit ist für mich das hier zuende.

    pilz_marie, bemühe doch bitte nicht Goethe, denn er hat mit gendern genauso wenig zu tun, wie mein Beitrag - und er kannte sich mit rhetorischen Stilmitteln aus. Dein Beitrag oben mag jeder selbst beurteilen.


    Da Ihr, StephanW und pilz_marie meine Bemerkung nur abwertet, möglicherweise ohne mein Geschriebenes zu verstehen, möchte ich meinen Einschub sachlich erklären.

    Es handelt sich hier um rhetorische Stilmittel, die StephanW nutzte, aber den Inhalt möglicherweise gar nicht so gemeint hat. Davon gehe ich mal aus, sonst müsste ich das nicht erklären. Es handelt sich um diesen Satz:


    Um das zu verhindern, gibt es Pilzberater, Kräuterhexen und ähnliches, die haben die nötigen Informationen und geben sie weiter.

    Was mir aufgefallen ist, dass der Berater in diesem Satz ein wissender Fachhelfer ist, also positiv besetzt und in diesem Fall männlich ist.

    Die Hexe, der Hexer sind allerdings von Haus aus negativ besetzt, wie man ganz ausführlich in Wikipedia nachlesen kann. Die Hexe ist eine Frau, die Zauberkräfte anwendet, die unerklärlich scheinen. Eine Kräuterhexe nutzt für ihre Magie Kräuter und man weiß auch hier nicht, was sie im Schilde führt. Man traut ihr zu, dass sie ein Wissen besitzt, aber eine rein positive Anwendung nicht.


    Das ist der klassische stilistische Gegensatz.

    Daran angehängt ist "und ähnliches". Das Ähnliche könnte man hier auch groß schreiben, das ist es aber nicht. Der Gegensatz wird hier dadurch noch verstärkt um ein kleines ähnliches Etwas, das auch so unbestimmt, ja undefiniert ist, wie die unfassbare Magie der Hexe.

    Wenn das so hintereinander geschrieben steht, ist das als ein sprachlicher Vergleich im Sinne von: Gut-Böse, Mann-Frau, Fassbar-Undefiniert, um einige Interpretationen anzusprechen.


    So und nun drehen ich den Satz mal um:


    Um das zu verhindern, gibt es Pilzberaterinnen, Kräuterhexer und ähnliches, die haben die nötigen Informationen und geben sie weiter.


    Nun wirkt die Beraterin positiv und der Hexer negativ, das Ähnliche bleibt ein merkwürdiges Anhängsel. Durch den verbal starken Vergleich wird "ähnliches" nicht auf den vorhergehenden Satz bezogen, sondern auf den Hexer. Welche Personen hier welche notwendigen Informationen weitergeben bleibt irritierend.


    Nun, ich hoffe, dass es nun verstanden wird.


    Hier sieht man, dass nicht nur Bilder sondern auch Sätze irritierend sein können.

    Vielleicht hat noch jemand einen Tipp zur Vorsorge.

    gucken gucken gucken!!!


    Ich schaue die Klamotten akribisch durch, bevor ich sie wasche.

    Als ich die 2 Stück auf der Hand hatte, wollte ich beide abmurksen. Die eine lies sich aber einfach fallen und ich fand sie nicht wieder.

    Mal angenommen das Biest sitzt auf dem Pilz oder auf dem Korb und lässt sich dann in der Wohnung irgendwo fallen oder sitzt im Biomüll, dann kann es über Nacht natürlich ins warme Bett kriechen.


    Es gibt auch Zeckensprays, die man sich auf die Hose sprühen kann. Laut Stiftung Warentest waren durchaus 2 ganz gut. Eines mit dem Wirkstoff DEET, ein deftiges Zeug.

    Allerdings gibts die richtigen Klopper bei uns nicht, sondern nur in den USA oder sonstwo, die haben dann 70% DEET oder noch mehr. Der Wirkstoff wurde für die amerikanischen Soldaten in den 1940ziger Jahren gegen Tropeninsekten entwickelt .

    Hallihallo,

    gegen Stiche, egal welcher Art soll Wegerich helfen, das sagte mir ein Kräuterkundlerin.

    Und ich fands auch im Netz: Wegeriche - Erste Hilfe unterwegs - Kostbare Natur


    Vielleicht wäre das dann nützlich für das nächste Zeckenbiest. Den Heilungsprozess finde ich auch normal.


    Ich pflückte vorgestern einen kleinen Rotfußröhrling und sofort waren 2 kleine Zecken auf meiner Hand. Es ist nicht das erste Mal, dass ich Zecken an Pilzen hatte und sie im Körbchen in die Küche einschleppte.

    Ob das Zufall ist, oder ob sie dort vielleicht auf die Maus warten, die gerne von Pilzen nascht?

    Ich kontrolliere meine Hose immer sofort, nachdem ich ein Gebiet durchquerte, in dem Gras oder sonstiges die Hose berühert hat. Da wurde ich auch schon oft fündig. - Und ich ziehe deshalb eine helle Hose an, um die Biester besser sehen zu können.

    Zitat StephanW: gibt es Pilzberater, Kräuterhexen


    leider hat der übliche Weg des zitierens irgendwie nicht geklappt, dann so:


    so viel Zeit muss sein: es gibt auch Pilzberaterinnen und Kräuterhexer


    SpiSap, es gibt den Spruch: mutige Pilzsammler*innen gibt es nur junge. (denn sie essen unbekannte Pilze und werden daher nicht alt)

    Wenn Du in der Natur sammeln und essen möchtest, mache Kurse mit Menschen und lerne von ihnen.

    Verlasse Dich nie aufs Internet oder auf irgendwelche Apps (sie liegen sehr oft falsch!!!), denn da fehlt die Haptik, der Geruch, kurzum das ganze Sinnliche, das man aber zum sicheren Bestimmen braucht.


    -Und Flechten können nicht nur selbst Gifte produzieren, sondern nehmen aus ihrer Umgebung auch giftige Stoffe auf. Denn Flechten bestehen aus Pilzpartner (und Algen, bzw. Bakterien), die auch Gifte produzieren und aufnehmen.