Beiträge von gelBlau

    Nachtrag:

    wenn ich die Lichtsituation im Wald bedenke und dazu die ganze Fototechnik/ISO wird hier meines Erachtens sehr deutlich, wie die Farben und die feine Zeichnung verzerrt sein können.

    Der Foto erkennt bei dem Kontrast keine Nuancen, sondern macht irgendein Mittel (hauptsache hübsches Foto) draus.

    Ich glaube auch, dass auf 123pilze die Farben teilweise übersteuert und meine sehr abgeflacht sind.


    Eine Frage habe ich noch:

    Der beschriebene Pilz wird Zitat:

    an verrotteten Pflanzenresten

    beschrieben. Er wächst auch bei meinem und bei anderen Bildern deutlich auf Holz.

    Gibts da eigentlich eine fachlich Unterscheidung?


    Denn, z.B. Halimasch wächst ja direkt an Fichtenstumpen aber eigentlich selten auf gemischten Waldboden.

    Die Nebelkappe kommt aber fast nur dort vor und die Ausnahme ist der Baumstumpf, und der ist dann schon reichlich zerlegt.

    Oder ist das alles Mischmasch und sprint über?

    Helmlingen

    Danke Dir Uwe.


    Ich glaube die Richtung kommt eher hin.

    Ich bin da fündig geworden:): Gummihelmling, Dehnbarer Helmling, ワberh舫teter Helmling (MYCENA EPIPTERYGIA SYN. MYCENA EPIPTERYHIA)

    Das mittlere Bild in der obersten Reihe kommt sehr nah ran.

    Wenn ich von mir ein anderes Foto hernehme, auf dem nur Jungkörper sind (daher nicht gezeigt), konnte ich in der Vergrößerung sehen, dass die Stiele tatsächlich dies minimalen weißen Schüppchen aufweisen.

    Ein Hütchen ist verletzt. Daran sehe ich, dass die spiegelnde Reflexion nicht vom Wasser kommt, sondern tatsächlich fest auf dem Hut sitzt.


    Ich hatte das Bild extra extrem groß gelassen, um in die Vergrößerung zu gehen.

    Wenn Ihr bei dem obigen Bild in die kleinen Fruchtkörper reinzoomt, dann könnt Ihr vielleicht nachvollziehen, was ich meine.


    Auch wenn es vielleicht nicht genau der ist, dann bestimmt ein Geschwisterle;)

    Das führt nun dazu, dass ich vermehrt auf diesen Pilz achten werde, um ihn genau zu untersuchen, denn neugierig bin ich schon, wie man ihm die Haut abzuziehen kann^^

    Schwindling

    Danke Dir für die Antwort. Ich kenne den Knoblauch und den Halsband Schwindling. Die sind ganz anders.

    Ich hab Schwindling mal bei Dr. Goggele eingegeben. Da würde am ehesten der Ästchenzwerg (Marasmius ramealis) passen.

    Allerdings passt der Stil nicht, der soll Schüppchen/ Flocken haben und unten deutlich dunkel sein.

    Auch candidus hat ein feines Pelzchen und schaut auf 123pilze anders aus.


    Meiner hier kommt aber recht hell aus dem Baum und Schüppchen kann ich auf keinem der Bilder entdecken.:/

    Hallihallo in die Runde,


    ich fotografierte diese Pilze Mitte Oktober in einem noch halbwegs lebendendigen, eher niedrigen Fichtenwald.

    Da es recht dunkel und nass war, ist dies das einzige brauchbare Foto. Ich denke, sie hatten Lamellen.

    Die Farbe der Stiele ist ein sehr helles Gelb, der Hüte ein sehr helles Beige. Sie muten fast durchscheinend an.

    Sie fielen mir auf, weil es fast so wirkte, als leuchten sie im Dunkeln. Zur Lichtsituation: der Foto (Automatik) stellte ISO 3200, 1/30, Bl. 5,5 ein.

    Sie sind sehr klein, wie man im Vergleich mit Moos und Fichtennadeln sehen kann.


    Ich hab keinerlei Ahnung in welcher Richtung ich diese Pilze verorten soll.

    Hat jemand eine Idee?



    Danke Dir, lieber Pablo,

    es sind 100% tige Austern, nur sah ich diese Farbe so noch nicht, den Baum kenne ich seit ein paar Jahren.

    Die Farbenvielfalt steht auch in keinem Buch/Netz.

    Aber dieses Wechselbad: Regen und 2 Tage Sonne habe ich auch so nicht in Erinnerung, es schon mal bewusst mit den Pilzen abgeglichen zu haben.

    Sehr spannde Erscheinung:)

    Ich habe heute bei einer mir bekannten Seitlingsbuche folgende gefunden.

    Im Sommer bringt er auch welche hervor, ob Lungen oder Austern, über das Thema haben wir ja schon ausgiebig befunden.


    Eigentlich passt alles auf Austern, Wetter Jahreszeit, usw. Es gibt keine braunen Seitlinge, oder?


    Aber sonst hatten sie das Lila und etwas Graubraun und dieses Mal sind sie richtig braun, wie vertrocknete Buchenblätter.

    Wenn sie vergingen wurden sie sonst immer hell, unten etwas gelblich.


    Es hatte ein paar Tage geregnet und Nachts war es schon ziemlich kalt. Dann scheinte auf diesen Stamm 2 Tage lang volle Sonne.

    Kann das an der Sonne und/oder einer plötzlichen Trockenheit liegen? Es waren auch wenige kleine verrunzelte in dieser Farbe da.


    Was denkt Ihr?




    was hier eventuell farblich richtig ausschauen könnte (je nach Monitor) ist aber tatsächlich ein richtiges Braun. Sie sind alle prima propper, eigentlich im besten Futteralter. Die kleineren auf den 1.Bild sind fest und kräftig. Die auf dem dem 2. Bild sind etwas feuchter, wohl älter, aber in einem tollen Zustand.


    Kennt Ihr diese Erscheinung?

    war übrigens auch oft angefressen , das spricht meiner Meinung auch (natürlich nicht allgemein, aber oft) für einen nicht so stark giftigen Pilz.

    warum fressen Schnecken die für uns tötlich giftigen grünen Knollenblätterpilze?

    Sie haben und brauchen keine Leber!!! Also können sie auch nicht an Leberversagen sterben!!!


    Warum fressen die Raupen vom Schmetterling Blutbär Jakobskreuzkraut?

    Die aufgenommenen Gifte schützt die Raupe vor Fressfeinden.

    Pferde und Rinder meiden diese Pflanze, denn sie bringt das Gift in der Pflanze um, in der Silage, die der Mensch ihnen gibt, erkennen das diese Tiere nicht mehr!!!


    Probiere mal etwas Tollkirsche, grünen Knolli, etwas Jakobskreuzkraut, aber wundere dich nicht, wenn deine menschlich hochentwickelten Organe dir den Dienst versagen!


    Herr lass Hirn ra:what:

    eine hübsche bunte Sammlung hast du da - aber du musst ja schließlich deiner Signatur gerecht werden

    :smile1:

    vielleicht in Richtung Gürtelfuß

    könnte sein. Was ich an dem Pilzchen charakteristisch finde, ist die abgesetzte Hutform, den hellen Rand und die gezackten Lamellen und eher zierlichen Habitus. Vielleicht hilft das noch bei der Ideenfindung. Es war schon spät und so untersuchte ich nicht weiter, erinnere mich aber, dass noch mehrere da standen. Kleine braune Pilzchen ignoriere ich oft - für mich momentan noch zu undurchsichtig:hmmm:


    Könnte der Stäubling ein Weichlicher Stäubling sein? Ich sehe die zur Zeit oft und eher einzeln, nicht in der Gruppe

    Ein paar kann ich idendifizieren, doch nicht alle, daher bitte ich um Hilfe.



    grüner Anistrichterling, roch stark nach Anis, aber recht klein, waren im Halbkreis angeordnet, die Farbe war intensiver blaugrün, als auf dem Foto




    Den habe ich überhaupt noch nie gesehen, Umfeld: Schotterweg, Waldrand, Buche, Eiche, kleine Fichten: danke Euch: Goldmistpilz


    Ich vermute, dass die Lamellen frei sind, hab ihn aber wieder zusammengedrückt und aufgestellt, vielleicht sport er noch, er war dort allein




    Scheidenstreifling, doch welcher dunkelbraune Kandidat sitzt daneben?


    Unterm Röckchen sieht es so aus




    ein hübsches Büschel Lila Lacktrichterling



    rosa Rettichhelmlinge verstecken sich vor mir;) oder gibt es noch andere die nach Rettich riechen und rosa sind?




    ein Saftling hat auch schon bessere Zeiten gesehen. An gleicher Stelle fand ich letztes Jahr einen quietsch roten: Danke Euch: Schwärzender Saftling




    Das Kügelchen, ein Stäubling, nur welcher, ist weich, hat keine spürbaren Stacheln, fühlt sich glatt und gespannt an



    Möglicherweise kann man aufgrund der Bilder nicht genau sagen wer sie sind, aber vielleicht gelingt eine Annäherung.

    Ich wollt Euch auf jeden Fall die Bilder zeigen.

    Fichten, Kiefern und Rotbuchen


    Die meisten mykorrhizapilze arbeiten ja nebenher noch den Waldboden durch, setzen Stoffe um und verwerten abgestorbenes Material,

    Da sind meine Überlegungen wohl ganz richtig. Danke Pablo für die Resonanz.


    :cursing:nur sind leider die letzte Woche gesichtigten Trompeten schon wieder weg. Mistige Schnecken, hätte so gerne weiter untersucht:cursing:

    Ergebnisse meines Hobbys

    Sehr sehr schöne Fotos:), da könnte ich mich gar nicht wirklich entscheiden.


    Ich bin für dieses Jahr schon mit einem solchen Kalender (Landschaft, DinA3) versorgt, der ist auch "selfmade" und einiges billiger.

    Daher habe ich noch einen Tipp für Dich: meistens machen die Druckereinen einen Mengenrabatt, je nachdem, wieviel gedruckt werden sollen.

    Das hat sich beim anderen Kalender bezahlt gemacht.

    Frag doch mal in der Druckerei nach, ab wann es günstiger wird.

    Ich wünsche ein gutes Gelingen.

    Bilder sind sehr unscharf und somit kaum bestimmbar

    Ist mir völlig klar, aber es kann ja sein, dass jemand hier noch eine andere Fantasie hat.

    Ich stelle auf die Verzweigungen im Zentrum der Fotos ab.

    ann nicht viel erkennen von den Mumien

    ja ich weiß, es kann nur geahn werden.

    Ich frage mich , ob ich nächstes Jahr diese Stelle im Blick haben sollte und meinen ersten "Lebendigen" sehen kann:wink:

    Mit leuchtend goldgelbem Stiel und ausgeprägten Leisten = Craterellus tubaeformis

    Mit banalem, unauffälligem Geruch und Hutunterseite nur runzlig, ohne Leisten = Craterellus lutescens

    Danke für die Infos.


    Bei mir gehts gerade auch mit diesen los.

    Craterellus tubaeformis wachsen hier auf sehr alten toten Fichtenstümpfen oder bei umgefallenen.

    Nun hab ich sie im Buchenwald entdeckt, von Fichte keine Spur.

    Gibt es ein Anhaltspunkt mit wem sie symbiotisch sind, oder sind sie nicht monogam?

    Die Auffälligkeit, dass sie gerne auf Fichten-Totholz siedeln, könnte auch darauf hindeuten, dass sie gerne Totholz und Symbiose haben, sprich sie geben die Abauprodukte des Totholzes wieder an lebendige Bäume ab.

    In der Richtung werde ich mal schauen, ob sie im Buchenwald auf vergrabenen Holz wachsen.

    Das ist für mich ein neuer Gedanke der Verflechtungen.

    Hallo anbei ein leider unscharfe Bilder:blush:


    Es hat geregnet und ich ließ meinen Foto zuhause und das Handy hats leider nicht geschafft.

    Aber: könnte es ein alter Klapperschwamm oder ein Eichhase sein?


    Recht groß, etwa ein Handball, wenn auch flachgedrückt

    Fundort Fuß einer Eiche, die Blätter hatte, zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar, wie geschwächt die Eiche ist.

    Sicherer Ausschluss: krause Glucke, breitblättrige halte ich, obwohl ich sie noch nie sah, auch für eher unwahrscheinlich, da mir die Wandstärke zu fleischig vorkam:hmmm:

    Die Verästelung beim Abbrechen war eindeutig mehrfach verzweigt

    Keine "Einzelpilzchen" sind erkennbar, sonst würde ich eher an den Eichhasen denken

    Riesenporling würde ich auch ausschließen, den habe ich schon von Geburt bis zum Ableben beobachten können, ebenso den

    Schwefelporling

    Das Ausfranzen der Ränder halte ich für Zersetzungserscheinungen und/oder Schneckenfraß


    Wenn es ein Klapperschwamm oder ein Eichhase ist: kommt der jedes Jahr zuverlässlich?

    Es ist ein neues Waldgebiet, dass ich z.Zt. erforsche und denke darüber nach, es in meine Waldgänge mit aufzunehmen. Es wäre ein Neufund für mich.


    Bin mal neugierig auf eure Einschätzung, wenn ihr das Bild etwas kleiner macht, sieht man die Struktur besser





    Stimmt nicht ganz. Es gibt mehrere Arten, z.B. den Vielverfärbenden ....

    Blau mit rotem Futter, muss doch nicht wirklich nochmal betont werden, oder, in der Abfolge der Posts!!

    Darum ging es. Defakto wollen wir dem Pilz näher kommen. Der Vielverfärbende ist es mit Sicherheit nicht


    wie war das ddd

    Na, da gehöre ich nicht dazu, als Gast wäre ich gerne dabei.


    Bin aber auf einem Treffen von Robin Wood zur gleichen Zeit.

    Vielleicht sollten sich solche "Vereine" auch mal vernetzen, denn Baum und Pilz hängen manchmal doch irgendwie zusammen;)


    Schaun ma mal

    klasse, dass Du wieder einen gefunden hast. Aber ich wäre tatsächlich auf das Umfeld neugierig gewesen.

    Die Stämme auf könnten ja Espen sein oder auch Erlen. Wenns geht, mach doch mal ein Bild vom umliegenden Wald, würde mich freuen.

    Nur den Waldegerling. Und auch nur deshalb, weil er rötet.

    Und genau dieser ist mir von einem Sachverständigen nicht frei gegeben worden. Von Süden her pirscht sich ein rötender Waldch. rein, der giftig ist, ähnlich wie die Karbols.

    Aber kurz um, wenn Du Champignons zu 100 % erkennst, musst Du Dich darin schulen, welcher eßbar ist. Riechnase ist wichtig, sehr wichtig.

    Und sonst gibts gehörig Margen-Darm -tödliche Campignons gibts glaube ich nicht - aber Verwechslungskünstler:wink: