Hallo, Besucher der Thread wurde 1,6k mal aufgerufen und enthält 11 Antworten

Seitlinge Plus

  • Hallo Pilzgemeinschaft,


    ich war hier schon vor langer Zeit angemeldet. Da ich mich jetzt zum ersten mal mit Pilzen im Winter beschäftige diese Bilder mit der Frage was ist das


    1. Fund auf dem Friedhof an einer Eiche, Rest nach dem Pflücken

    2. & 3. der Glanz ist die Eisschicht auf den Pilzen


    4.5. ist mir klar, dass sie schon zu alt sind, es ging mir hier um die Bestimmung. Für einen Samtfußrübling finde ich die Lamellen / Leisten nicht passend.


    danke Steffen  

  • Hi.


    Die zweiten könnten ganz gut eine Hygrophoropsis Art sein. Ob die nun alters- oder artbedingt so weiß sind, ist schwer zu sagen. Ist etwas verworren die Geschichte mit den weißen Afterleistlingen und bei den derzeitigen Temperaturen kann die Optik schon auch leiden.


    Lg.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.

  • Danke, ach so zu den Fotos habe ich noch keine Fundortinfos hinterlegt


    Es war am 19.12. zwischen Totholz in einem hauptsächlichen Kiefernbestand mit aber auch einigen anderen Bäumen.


    Ich hatte auch schon in die Richtung gedacht, mich hat bloß der schwarze Stiel stutzig gemacht, also tippe ich mal auf den "stinknormalen" falschen Pfifferling. Die Stiele waren hohl. Aber das kann ja auch an den Maden gelegen haben.

  • Huhu.


    Wie gesagt, selbst im Optimalzustand streiten sich da manche wie viele Arten das nun sind. In der British Field Mycology gabs glaube ich mal einen Artikel von Kibby dazu. So für den Hausgebrauch kann man aber Falscher Pfifferling im weiteren Sinne sagen. Die schwarzen Stiele würde ich auf die Witterung schieben wollen, aber da kann ich natürlich auch daneben liegen.


    LG.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.

  • Bon Jour!


    Von denen an Eiche gibt es nur das eine (erste) Bild, oder gehören die Austernseitlinge auf den beiden Bildern danach auch dazu?



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Pablo, es sind die Bilder 1 2 3. Da ist den Tag ohne Kamera / Handy unterwegs war konnte ich sie nicht anders fotografieren. Ich habe sie erst einmal eingefroren. Falls die Bilder nicht reichen verstehe ich das.


    Von den Bildern würden "auch" diese hier passen


    Bilder oben 1-6 von links: Marcello Maggetti (CH-8173 Neerach)


    Austernseitling, Kalbfleischpilz, Austernpilz, Kalbfleischpilz, Buchenschwamm, Drehling, Austernschwamm (PLEUROTUS OSTREATUS)


    Sie haben die gegabelten Sporengeber am Hutrand


    danke

  • MoinMoin!


    Ja, genau. :thumbup:

    Das war eben die Frage, wenn das auf den ersten drei Bildern alles zusammen gehört, dann sind's freilich Austernseitlinge. :thumbup:

    Wobei das in diesem Fall keine Rolle spielt, ob die Lamellen zum Hutrand hin gegabelt sind (sind sie das wirklich, oder nur zusammengeklebt?), das kommt bei vielen Pilzen vor, teilweise aber nur sporadisch.

    Eher auffallen sollte hier, daß die Lamellen so eine ockerbraune Farbe haben, das kann ein Hinweis sein, daß die nicht mehr frisch sind und bereits Verwesungsprozesse irgendwo in den Fruchtkörpern ablaufen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Danke Pablo,


    danke, auch ich gehe davon aus, dass diese zu alt waren.


    Folgende Pilzarten waren an einer Weide


    Bild 1 & 2 , der Graue ist von der besagten Weide, die Braunen von der Weide daneben


    Ich gehe bei beiden wieder Austernseitling aus.


    Wobei mich diesmal auch interessiert, sind sie in der braunen Färbung (etwas trocken), noch genießbar.

    M.M.n. ja. Aber mit den Winterpilzen fange ich erst jetzt an


    Bild 3 der Austernseitling. wohl sicher

    Und gleich daneben eine Samtfußrüpling-Art,


    diese haben eher weniger schwarze Stiele


    Wenn mich nicht alles irrt, sind das auf Bild 4 & 6 zu sehende alte SFR der Art, bin mir aber nicht sicher. Mir fiel aber die Stielfarbe auf. Natürlich ist mir der schon zu alte Zustand bewusst. Die Farbe des


    5 dasselbe, + einen jungen Samtfuß.


    Mich würde hier falls erkennbar die "Unterarten" interessieren


    7,8 innerhalb zweier Tage + 9 ges


    9 SFR


    10, 11, 12 Frage nach der Genusstauglichkeit. Habitat wohl tote Espen (nicht ganz sicher)


    Den Rest später



    besten Dank

  • Hallo, Krausemann!


    Bei den Samtfußrüblingen kannst du eine Art makroskopisch problemlos ansprechen: Flammulina ononides (Hauhechel - Samtfußrübling). Weil nämlich die Art obligat an Hauhechel gebunden ist und tatsächlich nur an den Wurzeln eben dieser Pflanze Fruchtkörper bilden kann. Alle anderen Samtfußrüblinge lassen sich letztlich nur mikroskopisch einigermaßen sicher einordnen, darum kann man die einfach auch so zusammenfassen. Zumal es geschmacklich eh keinen UNterschied macht, ob man nun Flammulina elastica oder Flammulina velutipes oder was auch immer aus der Gattung im Kochtopf hat.

    Die Farbe der Stiele ist bei SAmtfüßen in erster Linie abhängig vom Alter der fruchtkörper, also je jünger desto heller, je älter (bzw. unwirtlicher die äußeren Bedingungen), desto dunkler bis schwarz werden die Stiele von der Basis her.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

    • Gäste Informationen
    Hallo, gefällt Dir das Thema und willst auch Du etwas dazu schreiben, dann melde dich bitte an.
    Hast Du noch kein Benutzerkonto, dann bitte registriere dich, nach der Freischaltung kannst Du das Forum uneingeschränkt nutzen.