Beiträge von Schupfnudel

    Auch die gelben Verfärbungen im Schnitt würde ich auf diesen Befall zurück führen.

    Ich mittlerweile auch. Man findet ja auch immer mal Steinpilze mit gelben Verfärbungen. Nach einiger Recherche bin ich mir mittlerweile recht sicher, dass das ebenfalls ein Hypomyces-Befall im Anfangsstadium ist.


    Hatte da ja nebenan im Forum vor einiger Zeit mal so ein Exemplar gezeigt:


    Kann man in dem Stadium noch wegschneiden, zumindest habe ich das bisher so gehandhabt. Später würde ich sie nicht mehr nehmen, da sie bitterlich werden sollen.


    Wenn ich mal wieder so einen finde, werde ich ihn mal im Kühlschrank lagern und schauen ob sich die Ausbreitung beobachten lässt.


    LG,

    Schupfnudel

    Da hat dich ein zweiter Pilz gefoppt. ;-)


    Das ist Boletus aestivalis mit Hypomyces-Befall.


    Nur zur Sicherheit: Der Pilz ist so natürlich nicht mehr genießbar.


    LG,

    Schupfnudel

    Hallo Thomas! Vielen Dank für deine Antwort! Das beruhigt mich schon einmal ungemein. Über weitere Hinweise zu dem Pilz/den Pilzen durch die Experten würde ich mich sehr freuen. Sollte ich vielleicht weitere Fotos hochladen oder eine Beschreibung zur besseren Identifizierung abliefern?


    LG Mimu

    Kannst du gerne tun. Besonders ein Bild der Lamellen wäre noch hilfreich, da man die Lamellenfarbe schlecht abschätzen kann. Ich wäre hier vlt. in der Conocybe-Ecke aber von denen habe ich wenig Plan.


    LG.

    12: ?! was hat der für Röhrenfarbe? vertrocknet? steril? Hier fällt mir gerade nichts ein.

    Sommersteinpilz. :shy:


    Rest hätte ich wohl auch so benannt oder geraten (Pilz 10 und 8). Deine komischen Hexen gehören alle mal sequenziert, wenn der Christoph seinen Wald- und Wiesensequenzierer hat. :D
    Die würden mich auch verzweifeln lassen.

    Die futtern schon an Pilzen. Mir ist's auch schon passiert, dass ich einen für das Schnittbild von 'nem Pilz in der Mitte durchgeschnitten habe. Der hockte genauso in der Mitte des Stiels. :(

    War von außen nicht wirklich zu erkennen.

    Er gab sein Leben für die Wissenschaft...

    Danke dir. Irgendwie steht das überall unterschiedlich. Ist aber auch nachvollziehbar bei dem komischen Aggregat - wer weiß schon ob da jeweils am richtigen Pilz geschnüffelt wurde und ob da nicht noch mehr drin steckt.


    LG.

    Agrocybe dura hat ja unter anderem auch die Eigenschaft, einen völlig belanglosen Geruch zu haben. Also keineswegs nach kakao bis mehlartig wie der Voreilende (Agrocybe praecox).

    Ist das nicht genau andersrum? :what:

    Edit: Also A. praecox: mehlartig

    A. dura: Kakao

    Ich grüble gerade welcher B. edulis ein mag. Am ehesten kommt noch der zweite von oben in der Mitte in Frage. Hier habe ich für dich auch noch ein Gruppenfoto von Freitag:

    Der auf dem 5. Foto. :-P


    Hier ist's trocken. Glaub es lohnt daher nicht morgen mal zu schauen, obwohl es in den Füßen juckt.

    Hm. Das sind unterschiedlliche Pilze, oder? Also die zweiten sehen mir eher nach Psathyrella aus. Bei den ersten schwanke ich auch arg zwischen Psathyrella und Agrocybe.


    Bin mir hier aber alles andere als sicher. Mal schauen was die Experten sagen...

    Na das sind doch schon feine Funde für die Jahreszeit. Ich hatte hier am Wochenende auch die ersten Röhrlinge (Rotfüße, Goldröhrlinge und Butterpilze). Durften aber alle im Wald bleiben, da es nicht so meine Favoriten sind. Von Perlies und Täublingen aber keine Spur. Mittlerweile staubt es auch schon wieder.


    Deinen Perlpilz würde ich aber für eine Grauen Wulstling halten.


    LG.

    Für Rissige Ackerlinge (Agrocybe pediades) sind die allerdings viel zu groß.

    A. pediades ist aber der Halbkugelige Ackerling, oder? Du meintest A. dura wie von Veronika nebenan vorgeschlagen?



    Welche Träuschlingsarten meinst du mit 'nem ähnlichen Habitus, wenn ich fragen darf?

    Hallo und willkommen im Forum.


    Du hast da was aus der Ecke der Ackerlinge gefunden, was ja auch gut zu deiner Fundortangabe passt. ;-) Wahrscheinlich den Voreilenden Ackerling. Die sind momentan recht häufig zu finden. Aber da sollte einer der Profis hier im Forum nochmal drüberschauen, da ich mit denen nicht so viel Erfahrung habe.


    Gute Anfrage für's erste Mal wo man schön alle Merkmale sieht. Das i-Tüpfelchen wäre nur noch ein Schnittbild. Braucht's in dem Fall eher nicht, aber für's nächste Mal schonmal präventiv.


    LG.

    Ich hätte den auch Gymnopus aquosus genannt. Aber gut möglich, dass man da wieder Mikromerkmale braucht um auf Nummer sicher zu gehen. Falls jemand weiß ob man den makroskopisch trennen kann wäre ich auch interessiert.

    Der Geruch ist leicht erdig bzw.dezent pilzig.

    Wie kommt es, dass in meinem Gemüsebeet plötzlich Champignons auftauchen?

    Ich werde die heute Abend mal schön zubereiten und geniessen.

    Vielen Dank für die schnellen Antworten. Tolles Forum!

    LG Rolando

    Hallo Roland.


    Davon würde ich sicherheitshalber absehen auch wenn es verlockend erscheint. Ich denke du hast da etwas aus der Ecke der "Kompostchampignons" und da gibt es zumindest ein paar ungenießbare (z.B. Agaricus maleolens). Bei vielen Arten wird auch geschrieben, dass sie nur jung essbar sind, wenn überhaupt. Es scheint zwar immerhin keiner der stärker magen-darm-giftigen zu sein aber so richtig lecker sollen die aus der Ecke wo ich deinen Fund verorten würde auch nicht sein. Musst du natürlich selbst entscheiden, aber gerade als Anfänger empfehle ich da doch eher den Gang zum Pilzsachverständigen um auf Nummer sicher zu gehen.


    So vom Gefühl her wäre ich hier in der Ecke der Kompostegerlinge, bei Agaricus vaporarius (Agaricus subperonatus ist wohl recht ähnlich aber ich sehe keinen Gürtel).


    Champignons sind Folgezersetzer, deshalb tauchen die gerne mal im Garten auf wo auch gedüngt wird, Kompost landet etc. Das ist also ganz normal.


    LG,

    Schupfnudel