Beiträge von Schupfnudel

    Hi Roger,


    ich habe mich dafür ziemlich amüsiert, von daher nochmal Danke für dein Opfer! :D


    Ich hatte meine Lampe ehrlich gesagt noch gar nicht mit im Wald, meistens leuchte ich einfach daheim mal über die Bestimmlinge drüber um zu schauen ob's irgendwo leuchtet. Ich vergesse das aber auch gerne mal muss ich zugeben. Schönere Bilder würde man aber natürlich direkt im Wald bekommen.


    LG,

    Schupfi

    Huhu.


    Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, denn ich muss zugeben, dass ich auch zuerst an ein Taschentuch dachte und daher mit meiner UV-Lampen Idee möglicherweise dazu beigetragen habe, dass Roger davon eine Kostprobe vorgenommen hat. :D

    Aber immerhin war die Geschmacksprobe neutral. :blush:


    LG,

    Schupfi

    Huhu.


    Klaro, Schupfi geht in Ordnung. :)

    Und glaub's mir, ich zweifele auch öfters mal an meinen Ideen bei den Rotfüßen. Irgendwelche Farbvarianten sind immer schwieriger, weil man die doch seltener findet und dann tanzt gerne mal noch das ein oder andere Merkmal aus der Reihe (bei deinem letzten Schnittbild z.B. das recht weißlich erscheinende Hutfleisch, Verfärbungen werden in der kalten Jahreszeit generell unzuverlässiger meiner Erfahrung nach, wenn noch Frost dazukommt sowieso).


    Generell ist's ja hier auch meinerseits immer nur ein Vorschlag, der zwar nach meinem besten Wissensstand abgegeben wird, aber sicherlich liege ich da trotzdem auch mal daneben. Ich denke Pablo

    (oder andere Filzröhrlingsfans) wird aber sicherlich auch noch eine Einschätzung abgeben, wenn er den Thread sieht.


    LG,

    Schupfi

    Hi Reike,


    ja genau. Geruch ist neben dem Schnittbild immer wichtig bei Champignons und mit genauer Beobachtung der Details (also Ringstruktur, Verfärbung, Habitat, Stieloberfläche, -spitze, Hutoberfläche) kommt man oft auch makroskopisch zumindest in die richtige Sektion. Bei den Arten wird's dann leider gerne mal schwierig, wobei sich einige aber durchaus bis zur Art oder wenigstens zum Aggregat hin auflösen lassen.


    Beim Wiesenchampignon (s.l.) bräuchte man Wiesenpilze mit pilzigen Geruch, flüchtigem Velum (gerne Fetzen am Hutrand), einer zugespitzte Stielbasis, keiner Gelbverfärbung im Schnitt (leichtes Röten ist noch ok) und in der Tendenz eher schmächtigen FK.


    LG.

    Hi.


    Mit dem kräftigen Habitus, dem Zahnradvelum und dem Gilben kann man eigentlich beim Abgleichen nicht beim Wiesenchampignon rauskommen. Der Geruch hätte da mutmaßlich auch nicht gepasst.

    Das wird einer aus der Sektion Arvenses sein, ohne Mikro kann man vlt. einfach Agaricus arvenses s.l. dranschreiben.


    LG.

    Hi.


    Ich hätte keine Einwände gegen den Gifthäubling. Aber denk doch bitte zukünftig auch an Bilder von der Unterseite/den Lamellen. Ist hier jetzt nicht so ausschlaggebend aber bei anderen Pilzen vlt. schon. Wenn du nicht rüpfen willst, tut's zur Not auch ein kleiner Taschenspiegel.


    LG.

    Hi.


    Ich denke eher das ist was aus der Trichterlings-Ecke. Meistens sind Pilze bei denen an der Basis so viel Dreck mitrauskommt Zersetzer. Schnecklinge wären Mykorrhiza-Pilze mit wachsartigen Lamellen und oft zugespitzter Stielbasis.


    LG.

    Hi.


    Ok, Kommando zurück, R. fragilis passt besser. Bei dem einem Exemplar habe ich nun doch gesägten Lamellenschneiden gefunden. :hmmm: Sporenpulver Ib.

    Maße: 7,6-9,3x6,4-7,3

    N=10


    Sporen in Richtung teilnetzig mit flachen Warzen:


    Das umgedrehte Exemplar auf dem letzten Bild hat noch etwas andere Hutfarben und keine gesägten Lamellenschneiden. Stand auch nicht bei den beiden anderen. Den lasse ich nochmal aussporen. Muss ich dann morgen bei Tageslicht vergleichen.


    LG.

    Hi.


    der ersten sehen irgendwie aus wie Shiitake (Lentinula edodes). Wäre aber ungewöhnlich die irgendwo im Freiland zu finden ohne dass jemand die Stämme beimpft hat.


    Die anderen schauen nach was Faserlingsartigem aus.


    LG.

    Hi.


    Ich glaube ich war da etwas ungenau. Dein Pilz hat ja eine Biolumineszenz, Gymnopilus penetrans dagegen nur Fluoreszenz in den Lamellen wenn man sie mit UV-Licht anstrahlt. Von alleine kann der Pilz also nicht leuchten, aber es schaut trotzdem hübsch aus. Pilze mit Fluoreszenz gibt's aber sicherlich deutlich mehr als solche mit Biolumineszenz.


    LG,

    Schupfi

    Huhu,


    Ja R. fragilis ist hier sehr häufig, nur sehe ich die gesägten Lamellenschneiden nicht bei denen, daher die Vermutung. :) Wird aber geprüft.


    LG.

    Hi Thiemo,


    ebenfalls richtig geraten. Die Mykologen-Welt ist klein. :)


    Ich glaube übrigens ich habe heute nochmal R. atrorubens s.l. gefunden, dieses mal nicht ganz entfärbt. R. fragilis-Geruch, scharf, Birke/Espe/Eiche, Gujaka negativ.

    Ich lasse die auch nochmal aussporen, aber könnte mir zumindest gut vorstellen, dass er es wieder ist.


    Leider nur Kunstlicht-Bilder jetzt, weil's schon dunkel wurde.





    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Sehr schön. Ich habe bei unserem heimischen Herben Zwergknäueling auch vergeblich nach der Biolumineszenz gesucht. Interessant, dass das bei der amerikanischen Art funktioniert.

    Beim Geflecktblättrigen Flämmling leuchten die Lamellen dafür ganz hübsch.


    LG.