Eschensterben

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 1.101 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (25. Dezember 2023 um 21:51) ist von Schupfnudel.

  • Liebe Pilzfreunde

    Ist schon etwas grotesk, die Esche bei uns hat es im Moment sehr schwer. Befallen von einem eingeschleppten Pilz -> Chalara fraxinea aus Asien.... Im Prinzip sollte man es dem Becherling übel nehmen.

    Ohne Esche wohl langfristig auch keine Morcheln mehr -> wobei ja keine direkte Mykorrhiza nachgewiesen wird.

    BG Andy


    Eschensterben in der Schweiz: Die wichtigsten Fragen und Antworten

  • Lieber Andy

    Danke dir für den informativen Artikel. Ist schon erschreckend, wie stark das Eschen-Sterben bei uns bereits fortgeschritten ist.


    Zum Glück gibt es für Morcheln noch andere Habitate, in welchen man fündig werden könnte, wie zum Beispiel an Wegesränder mit Haselnuss- oder Hartriegelbüschen, oder auch auf Streuobstwiesen mit alten Apfelbäumen. Sogar Brennesselfelder unter Pappeln sollen besser als Eschenwälder sein. Wichtig soll auch sein, dass der Boden locker und etwas sandig, aber keinesfalls matschig ist.


    Ich selber fand bei mir in der Gegend bis jetzt jedoch keine, respektive habe bis anhin nur Spitzmorcheln auf Rindenmulch gefunden. Aber was nicht ist kann ja noch werden.


    Beste Grüsse und frohe Weihnachten

    Corinne

    Hinweis: Mit meinen Beiträgen und Kommentaren kann ich keine Tipps/Empfehlungen zum Verzehr abgeben.
    Zur Pilzbestimmung für Speisezwecke den Pilzsachverständigen vor Ort konsultieren. Vielen Dank.

  • Moin.

    Es wird natürlich weiterhin Morcheln bei uns geben. Gibt ja diverse Arten und Eschen sind keine obligaten Partner. Brennnesseln sind meiner Erfahrung nach aber nicht gerade Zeigerpflanzen. Unter Pappeln, aber auf lehmigen Böden wächst bei mir Morchella americana gemeinsam mit Verpeln.

    Alte Streuobstwiesen auf Kalk waren an meinem früheren Wohnort immer recht erfolgreich. Hier fehlt aber der Kalk, so dass ich da nun erfolglos suche.

    Um die Eschen ist's trotzdem schade, hoffen wir, dass einige Bäume resistent genug sind, dass uns ein paar erhalten bleiben.

    LG.

    Keine Verzehrfreigaben meinerseits.