Bräuchte Hilfe bei Baumpilzbestimmung

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 251 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. Februar 2024 um 17:12) ist von Emil.

  • Hallo Zusammen,

    Ich würde gerne wissen, ob man einen Birkenporling in diesem Zustand noch verwenden kann. Er ist unten leicht bräunlich. Ist frisch und weich, riecht super.

    Und was könnten die anderen beiden Pilze für welche sein? Beide an einer Birke gefunden, der dunkle scheint am hinteren Teil schon älter zu sein, vorne ist er aber samtig und weicher.

    Ich danke schon mal recht Herzlich und Grüße

    Markus

  • Hallo Markus, das sind keine Birkenporlinge. Im ersten Bild kann ich den Rotrandigen Baumschwamm erkennen. Das zweite Bild kann ich nur raten. Auch Rotrand oder Zunderschwamm oder...

    Wenn es Birkenporlinge wären, würde ich sie in dem Zustand nicht verwenden. Die Porenschicht sollte weiß sein.

    Gruß Emil

  • Hallo Markus, ich würde sie zumindest nicht essen, sind bitter. Wie Emil schon schreibt, sollten sie reinweiß im Porenbild und auch eher cremefarben auf der Oberseite sein, wenn sie jung sind und von manchen als Waldkaugummi verwendet werden. Wahrscheinlich möchtest Du sie als Vitalpilz verwenden. Ich habe nie damit angefangen, weiß aber aus eigener Erfahrung das der Geruch älterer, aber noch elastischer vitaler Pilze wie auf Deinem Schnittbild (sporulieren schwach weiß) wahrscheinlich wegen der Reaktionen der Terpene bzw. Folgeprodukte sehr chemisch wird und zumindest von mir als unangenehm empfunden wird. Das spricht gegen eine Verwendung. Gruß Henry

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  • Ja, das ist ein Birkenporling. Ich würde ihn so nicht verwenden, das liegt vielleicht daran, weil es in meiner Gegend unendlich viele Birken und damit auch eine große Auswahl an Birkenporlingen gibt. Ich hatte es früher einmal wegen Magenverstimmung damit versucht, aber keine Besserung erreicht. Gesammelt habe ich damals nur im Herbst, im Winter nicht mehr.

    Im übrigen bin ich kein Freund von Heilpilzen oder Heilpflanzen. Ich streite nicht deren Wirkung ab, aber sehe die Dosierung im Einzelfall als problematisch an. Je nachdem wie alt oder unter welchen Bedingungen die Teile gewachsen sind, wird vermutlich auch die Wirkung unterschiedlich sein. Ein Zuviel oder zu Wenig kann schädlich oder wirkungslos sein. Deshalb lasse ich lieber die Finger davon. Von Fehlbestimmungen ganz abgesehen.

    Ich will das Thema nicht schlechtreden, sondern nur meine persönlichen Vorbehalte ausdrücken. Daher würde ich im Falle des Falles auch nur einwandfreie Pilze auswählen. Deiner sieht mir eher grenzwertig aus.

    Gruß Emil