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Welche Pilze sind das?

  • Hallo,


    bei einem Spaziergang im Wald habe ich folgende Pilze fotografiert:


    Bild 1:


    Bild 2:


    Bild 3:


    Bild 4:


    Bild 5:


    Bild 6:


    Bild 7:


    Bild 8:


    Bild 9:


    Bild 10:


    Ich dachte es wäre ein Leichtes anhand der Bilder die Namen der Pilze herauszufinden, doch weit gefehlt. Lediglich einige wenige Ideen konnte ich finden.


    Bild 2 und Bild 3:
    Hier handelt es sich wohl trotz der abweichenden Form um den selben Pilz meine Vermutung: sparriger Schüppling


    Bild 4:
    Auf jeden Fall ein Baumschwamm am Stumpf eines Laubbaumes (Linde?). Aber welcher genau, das konnte ich nicht herausfinden.


    Bild 5:
    Auch hier ein Baumschwamm. Er hat eine gewisse Ähnlichkeit zum rostrandigen Baumschwamm. Nachdem ich mir aber mehrere Bilder angesehen habe, bin ich mir ziemlich sicher, daß es nicht der rostrandige, sondern irgenein anderer ist.


    Bild 6:
    Auch hier habe ich nichts gefunden. Sehr auffällig diese "Tellerform" und dann das "Gefledder" am Stiel.


    Bild 8+9:
    Diese Bilder zeigen wieder denselben Pilz, trotz dieser markanten Linien am Hut konnte ich im Pilzbuch und auch per Bildervergleich den Namen nicht herausfinden.



    Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.


    Gruß Michael

  • Hallo Michael,


    ja, anhand von Bildern eine Bestimmung abzugeben, ist sehr schwer. Es gehört immer eine gute Beschreibung dazu. Aber deine Bemühungen sind lobenswert. Mit Bild 2 und 3 liegst du richtig - Sparriger Schüppling.
    Bild 4 ist ein Zunderschwamm und Bild 5 kann schon ein Rotrandiger Baumschwamm sein. Bild 6 ist eine weiße Form des Gelben Knollenblätterpilzes. Bild 7 sieht aus wie ein ziemlich alter Birkenpilz. Nr. 8 und 9 sind Grobschollige Schirmpilze, denke ich. Und die 10 dürfte eine Steife Koralle sein.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo,


    danke zunächst für Deine Antwort. Ich gehe gerne im Wald spazieren und erfreue mich an all' den schönen Pflanzen. Ich habe aber erst vor kurzem damit angefangen, die Dinge die ich sehe zu dokumentieren und zu recherchieren. Ich finde es sehr Schade, daß man mehr Automarken als Blätter kennt!


    Bei den Pilzen ist es wohl sehr wichtig auch die Bäume, die in Ihrer Umgebung wachsen zu dokumentieren. Ich werde bei meinen nächsten Fotos darauf achten auch einen Gesamteindruck einfangen.


    Über den Knollenblätterpilz bin ich beim Recherchieren auch gestolpert, aber dieser Flache Hut des Pilzes auf dem Foto hat mich irritiert. Außerdem kann ich keine Knolle erkennen (oder ist die unter der Erde?). Der weiße Knollenblätterpilz sieht auch irgendwie anders aus und der gelbe passt von der Farbe nicht. Was heißt denn "weiße Form des gelben Knollenblätterpilzes"? - Ist das eine Art Albino, also ein Gendefekt?


    Der Pilz auf Bild 7 ist in der Nähe von Birken gewachsen, das kann ich bestätigen!


    Danke für Deine Antworten. Ich werde die ganzen Pilze jetzt mal nachschlagen! :)

  • Hallo Michael,


    der Gelbe Knollenblätterpilz (Amanita citrina) kann in fast weißer Form erscheinen, das nennt man auch eine Varität des Gelben Knollenblätterpilzes. Im Pilzreich gibt es solche Varitäten/ Abarten und sicher hat das auch was mit genetischen Defekten zu tun, so genau weiß ich das nicht. Dein Bild ist etwas schwierig, denn die Konlle ist nicht sichtbar und von der Farbe und der Gestalt her kann ich auch nurvermuten, dass es sich um diesen Pilz handelt.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo,


    bei dem Zunderschwamm und dem gelben Knollenblätterpilz bin ich noch sehr unsicher. Ich habe nochmal meine Fotos durchwühlt und noch ein paar weitere hochgeladen.


    Die beiden Schwämme aus Bild 4 und 5 wachsen am selben Stumpf. Auf dem einen Bild kann man die Unterseite erkennen. Ich vermute, daß der Stumpf von einer Buche ist, was für den Zunderporling spricht, das Aussehen ist aber doch irgendwie anders als auf den Bildern im Internet.






    Beim gelben Knollenblätterpilz vermisse ich etwas die "Flockung" auf dem Hut.



    Gruß Michael

  • Hallo Michael,


    deine ersten Bilder stellen, soweit ich das sehen kann, keinen Zunderschwamm dar, sondern einen Rotrandigen Baumschwamm. Der Zunderschwamm hat nie Rotanteile in seinem Hut, vorallem nicht bei den Zuwachskanten.
    Die vermissten Flocken beim Gelben Knollenblätterpilz sind nicht ungewöhnlich. Durch Regen werden oft die Flocken weggeschwemmt, auch ein Fliegenpilz kann ohne weiße Flocken auf dem Hut erscheinen.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo.


    bei dem Wulstling würde ich schon gerne die Stielbasis sehen, glaube aber daß Veronika recht behalten wird.
    Die "Baumpilze" sind höggschd wahrscheinlich alles FomFoms (Fomes fomentarius). Der ist farblich ebenso ein Chamäleon wie FomPini (Fomitopsis pinicola), was die Unterscheidung etwas erschwert.
    Da ist aber so eine Sache mit diesen mäandernden dunklen Linien auf dem Hut, die ich nur von FomFom kenne.
    Zu Sicherheit kannst du den Brutzeltest durchführen, die Hutkruste von FomPini schmilzt beim Anzünden und wirft Blasen (enthält Harz), die von FomFom kokelt nur und wird schwarz (enthält kein Harz).


    Die Koralle (Nummer 10) ist nicht makroskopisch bestimmbar. Das liegt auch nicht an den unzureichenden Bildern und Angaben, sondern einfach daran, daß in der Gattung nichts (also absolut gar nichts!) ohne MIkroskop geht.


    8+9: Sehr schön! :agree:
    Klassischer kann man Macrolepiota rhodosperma (Sternschuppiger Riesenschirmling oder so) nicht abbilden.



    LG, pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo,


    leider habe ich kein Bild auf dem die Stielbasis zu erkennen ist. Bei meinen nächsten Pilzfotos werde ich darauf achten.


    Zitat von Beorn pid='16330' dateline='1412616968'

    8+9: Sehr schön! :agree:
    Klassischer kann man Macrolepiota rhodosperma (Sternschuppiger Riesenschirmling oder so) nicht abbilden.



    LG, pablo.



    Wenn Dir die Bilder gefallen kann ich sie Dir gerne auch in höherer Auflösung zukommen lassen. Das gilt auch für alle anderen Bilder - fühlt euch frei sie zu verwenden. Beim Sternschuppigen Riesenschirmling finde ich es auch schwer, diesen den Bildern zuzuordnen, die man dazu so findet. Auf meinem Bild sind am Hut feine, zusammenhängende Linien zu erkennen, die von der Hutspitze ausgehen und zum Hut Ansatz hin laufen. Welche Merkmale habt ihr zur Entscheidung herangezogen?


    Gruß



  • Hallo.


    Keine Sorge, ich habe ja eigene Bilder der Art. Ein Beispiel:

    Was mich bei deinen Bilder zu der Art geführt hat, waren folgende Details:
    - fein genatterter Stiel
    - Rosaton in den Lamellen
    - Hutoberfläche mit einer großen, gezackten Schuppe in der Hutmitte, die locker auf einem Filz aufliegt


    Dieser Filz kann unterschiedlich aussehen, bei dir bildet er eben diese radialen Linien. Die müssen aber nicht da sein.
    Manchmal sitzen außen um die große, gezackte Mittelschuppe noch weitere breite, vereinzelte Schuppen auf dem Hut. Die liegen aber recht locker auf dem Filz und sind darum vergänglich.
    Der Pilz wird in manchen Büchern auch als Macrolepiota konradii bzw. Macrolepiota procera var. konradii geführt.
    Das ist nach Vellinga aber nicht zulässig, da das Epithet konradii wohl zu einer Art aus dem Umkreis vom Zitzen - Riesenschirmling (Macrolepiota mastoidea s.l.) gehören muss. Darum muss der Pilz M. rhodosperma heißen.
    Das aber nur so am Rande, falls man mal in ein Buch schaut und dabei auf andere Namen stösst. Muss man sich nicht unbedingt merken.
    Wenn man den Pilz als Breitschuppigen oder Sternschuppigen Riesenschirmling kennt, dann reicht das und ist auch unstrittig.



    LG, pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo,


    ich denke hier den braunhütigen Filzröhrling photographiert zu haben. Ich bin mir allerdings nicht 100%-ig sicher, sodaß es einer zweiten Meinung bedarf.



    Der Pilz riecht nach "Pilz". Ich bin nicht der Profi im Pilze verriechen, aber er duftet meines Erachtens nicht viel anders als ein Champignon, keinesfalls unangenehm oder streng. Den Hut erachte ich nun nicht gerade als besonders filzig, jedenfalls fühlt sich Stoff anders an. Sonst passen aber viele Merkmale auf den oben genannten Pilz: Brauner Hut, etwas gelblich unterm Hut, ein nach unten leicht verjüngter Stiel mit charakteristischer, faserartiger Beschaffenheit.


    Pflanzen in der Nachbarschaft sind Gras, Kuhblume, Beifuß, Brennessel, Hainbuche und Haselnuß, sowie einige Unkräuter, die ich nicht persönlich kenne. :)



    Liebe Grüße


    Michael

  • Hallo, Michael!


    Das ist vermutlich Xerocomellus communis / engelii (Eichen - Filzröhrling).
    Filzröhrlinge sind aber nicht einfach zu bestimmen. Hier wäre die Stielbasis von entscheidender Bedeutung: Bei X. ferrugineus (Brauner Filzröhrling) findet sich gelbes Basismycel, den schließe ich hier aber aus anderen Gründen aus (Stieloberfläche, Fleisch im unteren Stielteil nicht weiß).
    Bei X. communis / engelii hast du in der untersten Stielbasis meist orangerote Pünktchen oder zumindest karottenrot durchfärbtes Fleisch.



    LG, pablo.

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  • Hallo Pablo,


    danke für Deine Auskunft. Ich bin mir leider noch recht unsicher. Ich war nochmal an der Stelle. Im Umkreis von 200m, wahrscheinlich sogar noch deutlich mehr, gibt es hier keine Eiche und leider auch kein zweites Exemplar des Pilzes. Es könnten auch die Ziegenlippe und der wollige Filzröhrling in Frage kommen.


    Weiß jemand was es mit dem "Ammoniak-Test" auf sich hat? Die Ziegenlippe soll ja einen negativen Test vorweisen, im Gegensatz zu allen anderen Filzröhrlingen. Wodurch zeichnet sich ein negativer bzw. positiver Test aus? Auf welche Substanz wird getestet? Was ist die entscheidende Eigenschaft des Ammoniaks, die für den Test relevant ist? Die Nucleophilie, oder die Basizität? Ammoniak habe ich nicht zuhause, aber Natriumhydroxid. Ich könnte also ein wenig Natronlauge herstellen.



    Gruß Michael

  • Hallo, Michael.


    Das ist keine der Arten aus dem Umfeld von Xerocomus subtomentosus.
    Der Eichen - Filzröhrling kommt bei diversen Laubbäumen vor, wohl soigar auch bei einigen Nadelbäumen.
    Was ein "wolliger Filzröhrling" sein soll, da habe ich keine Ahnung. Hat der einen botanischen Namen oder zumindest noch einen etwas bekannteren Trivialnamen?


    Mit Ammoniak habe ich meine Filzröhrlinge noch nie malträtiert.
    Die Ziegenlippe ist in den meisten Fällen schon im Feld leicht anzusprechen, man muss nur auf das äußere Geasmtbild, die Farbe des Basismycels, die Blaufärbung und die Fleischfarben im Schnitt achten. Also ganz einfach.



    LG, Pablo.

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  • Hallo,


    für mich sind die Pilze alle neu. Ich habe erst damit angefangen mich damit zu beschäftigen. Vom wolligen Filzröhrling habe ich nur gelesen. Botanischer Name: Xerocomus lanatus. Die Stelle, wo ich den Pilz gefunden habe ist nicht weit weg von zuhause ich kann mal beobachten, ob vielleicht noch weitere Pilze desselben Typs nachschießen und ggf. eine zweifelsfreie Identifikation ermöglichen.



    Gruß

  • Hallo.


    Xerocomus lanatus ist die Ziegenlippe.
    Das ist ein älteres Synonym zu Xerocomus subtomentosus.
    Die verschiedenen Erscheinungsformen der Art wurden hin und wieder auch als eigene Arten beschrieben, bis man festgestellt hat, daß es doch das Selbe ist. Solche Synonymien sind aber wichtig, um die Variationsbreite einer Art zu verstehen.


    Machen es aber im Endeffekt nicht einfacher, gerade für Einsteiger.
    Und gerade die Filzröhrlinge sind einer der schwierigsten Bereiche bei den Röhrlingen, wo noch einiges an Klärungsbedarf besteht.



    LG, Pablo.

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  • Hallo,


    ich versuche eben die Pflanzen und Pilze kennen zu lernen, die mir auch wirklich begegnen. Das war eben Pech, daß es gleich einer war, der nicht ganz einfach zu bestimmen ist. Es kommt aber auch gar nicht darauf an ihn völlig zweifelsfrei zu bestimmen. Ich habe ja schon eine Menge dazu gelernt, habe über viele Filzröhrlinge etwas gelesen. Vorher wusste ich nicht einmal, daß es Filzröhrlinge gibt. Mir ist auch bewusst, daß das Nichtvorhandensein einer Eiche kein Argument gegen den Eichenfilzröhrling ist, eine Eiche wäre aber zumindest ein Indiz dafür gewesen.


    Trotzdem würde ich natürlich gerne eine zweifelsfreie Bestimmung erreichen. Gerne können auch noch andere Forumsteilnehmer etwas schreiben. Ich werde die Stelle im Auge behalten. Sollten noch weitere Fruchtkörper emporsteigen werde ich wieder knipsen.


    Gruß

  • Hallo,
    was spricht denn beim letzten Pilz gegen [size=1][font="Arial"][size=1]XEROCOMUSCHRYSENTERON, den Rotfußröhrling?- er hat ja eine deutliche Rotfärbung direkt unter dem Hut.[/size][/font][/size]
    [size=1][font="Arial"][size=1]viele Grüße[/size][/font][/size]
    [size=1][font="Arial"][size=1]Birgit
    [/size][/font][/size]

  • Hallo, Birgit!


    Das fehlende rötliche Stielfleisch und die Beschaffenheit der Hutoberfläche. X. chrysenteron ist auch habituell meist etwas anders und hat eher selten eine rötliche Subkutis.
    Du hättest den Bereiften Rotfuß (Xerocomellus pruinatus) vorschlagen sollen, da hätte ich mehr Schwierigkeiten gehabt, dagegen zu arbumentieren.
    Zu dem würden das nicht einheitilch leuchtend gelbe Fleisch und die Farben besonders der Hutoberfläche aber nicht gut passen.



    LG, Pablo.

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  • Hallo Pablo,
    das ist interessant, dass du schreibst, der Rotfußröhrling habe eher selten eine rote Subkutis - das ist die rote Schicht unter der Huthaut, oder? In der 123-Pilzsuche wird doch gerade dies als ein sicheres Bestimmungsmerkmal genannt. Der Hut sind allerdings wirklich sehr anders aus, stimmt.
    Ich bin gespannt, was schließlich herauskommt.
    viele Grüße
    Birgit

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