Beiträge von weisheit

    Hallo Thomas,

    wenn früher, also zu der Zeit als es noch keine Schraubgläser gab, Obst, Gemüse u.a. eingekocht wurde, verwendete man Rillengläser mit diesen Spangen.

    Hallo Carmen.

    RudiS hat völlig richtig den Pilz benannt. Diese Schichtpilze sind deshalb oft schwer zu bestimmen, weil vielfach die Unterseite zu sehen ist, dann dreht sich das Holz durch irgendwelche Einflüsse und der Pilz wächst wieder anders.

    Liebe Pilzfreunde,
    die Wanderung mit Fred und seiner Frau war sehr schön. Ich konnte wieder einmal fremde Gefilde durchkämmen . Den Pilz, den Fred in der Nummer 6 und 7 zeigt, machte uns Kopfzerbrechen. Ich halte ihn für den Zaunblättling - Gloeophyllum sepiarium. Allerdings ist die Wuchsform für mich irritierend. Es kann ja auch eine andere Art sein. So habe ich Zaunblättlinge bei mir zu Hause noch nier gefunden.

    Wir fanden auch sehr schöne Exemplare des Samtigen oder vielleicht Braunsamtigen oder vielleicht Prächtigen Schichtpilzes. Auch hier ist die Unterscheidung gar nicht so einfach.


    Am Sonntag war ich mit Markus aus Reutlicngen im Schönbuch. Die Pilzvielfalt war nicht so gut wie bei Fred. Aber dafür gab es jede Mene Haareis.

    Liebe Pilzfreunde,

    die Metzinger Umgebung ist reich an alten Obst- und Nussbäumen. Hier einige Fund an diesem Substrat.

    1. Zottiger Schillerporling- Inonotus hispidus

    Um diese Jahreszeit findet man nur alte und schwarze Fruchtkörper. Welch schöne Farbe diese Pilze hatten, kann man noch an einem abgefallenen Exemplar sehen.




    2. An einem Holsstapel gefunden, ob auch Obstgehölz, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich der ein Resupinatstacheling.

    3. Eine Buckeltramete - Trametes gibbosa



    4. Ein Feuerschwamm, der mir nicht sagt, wie er heißt. Ich vermute Pflaumenfeuerschwamm.


    Hallo Bernd,

    bei Bild 1a und 1b bin ich mir nicht sicher, ob es ein Sparriger Schüppling ist. Die Nr. 2a und 2b zeigen wahrscheinlich ganz gungen Hallimasch. Die Stiele haben keine Schuppen, soweit man das sehen kann. Hier eine ähnliche Abbildung von mir.

    Hallo Ulrich,

    das ist sicher möglich, aber einen konkreten Pilz kann ich dir nicht nennen. Trotzdem ist und bleibt das kein sicheres Erkennungszeichen für Giftpilze in der Pfanne.

    Liebe Pilzfreunde,

    ich bin z.Z. nicht in Mecklenburg, sondern weile in Metrzingen (BW). Hier habe ich erstmalig die Anistramete oder Duftende Tramete gefunden - Trametes suaveolens. Das Substrat ist Weide. Frisch verströmt dieser Pilz wirklich einen angenehmen süßlichen Duft. Der Pilz scheint hier in der Gegend gar nicht so selten zu sein. Bei uns habe ich ihn noch nicht gefunden.

    Hallo Bina,

    das sind schon Schmetterlingstrameten und diese sogenannte schwarze Linie ist kein sicheres Bestimmungsmerkmal, die fehlt oft. Nach den Farben diese Pilze zu bestimmen, gelingt eigentlich am Besten. Die Zonentramete ist seltener und hat keine blau-grünen und keine schwarz-braunen Farben.

    Hallo Wilhelm,

    es kann schon der Striegelige Schichtpilz sein. Auf dem ersten Bild sind die Striegeln auch deutlich zu sehen und farbmäßig kommt das auch hin. Bei den restlichen Bildern sieht man die Unterseite und durch Witterung verändern sich Pilze sehr stark, zumal Schichtpilze lange am Substrat bleiben.

    Hallo Fred,

    eine schöne Aufsammlung hast du gefunden. Einen Hinweis - du musst die ganz großen Ohren vor dem Trocknen klein schneiden, denn die nehmen sonst ihre natürliche Größe im Essen wieder auf und das ist nicht gerade vorteilhaft.

    Hier noch Bilder von Judasohren, die nicht an Holunder gewachsen sind.

    Oft handelt es sich um Buche, Esche u. a. Laubbäume

    Hallo Boris, ich würde nicht von einem sehr guten Pilz Jahr sprechen, höchstens von einem sehr guten Oktober. Der Frühlingsaspekt war weniger gut. Der Sommer brachte fast gar keine Pilze und erst ab Ende September tar sich was. Natürlich war der Oktober fantastisch, aber der allein macht das Pilz Jahr nicht besonders gut. Regionale Unterschiede müssen auch noch beachtet werden.

    Hallo Fred,

    ja, die Technik verlangt so einiges von uns älteren Generation immer wieder ab. Dein Mönchskopf geht in Ordnung. Dann hast du noch einen sehr schönen Rotrandigen Baumschwamm fotografiert und an dem Holzstamm dürften Falsche Pfifferlinge wachsen. Ich wünsche euch einen schönen 2.Advent. Am Dienstag steige ich in den Flieger. Bis bald.

    Hallo Pablo, hallo Franz,

    obgleich ich auch einige Jahre diese Nebelkappe gegessen habe, lasse ich sie heute stehen. Sobald ich die Nebelkappe im Topf hatte, ob rein oder als Mischpilz, sofort entwickelte sich der typische dumpfe, süßliche Geruch. Ich habe Kopfschmerzen bekommen! Und nur, wie Pablo schreibt, weil es keine Langzeitstudie zur Genießbarkeit oder Giftigkeit dieses Pilzes gibt, kann man bei der Nebelkappe nicht mehr von einem essbaren Pilz reden. Mein Pilzberaterkollege Dr. Volkbert Kell hat dazu in einer Zeitung folgendes geschrieben:


    "In Rostock kam es im Oktober 1998 zu sechs durch Graukappengenuß verursachte Vergiftungen (die Dunkelziffer liegt sicherlich viel höher), die zum Teil sehr heftigen Charakters waren und zu mehreren Klinikaufenthalten führten. In einem Fall hielten sich einige Vergiftungssymptome (Übelkeit, Mattigkeit, Unwohlsein) sogar eine Woche lang. Bei allen Vergiftungen traten heftiger Durchfall, oft verbunden mit Erbrechen, und starke Übelkeit auf." (zit. nach Kell).


    Ich rate , diesen Pilz nicht mehr zu verspeisen, auch wenn es schwer fällt, weil er ein Massenpilz ist und ein sehr festfleischiger noch dazu.

    Hallo Marwin,

    die beste Publikation dazu ist von Hans Kreisel "Pilze von Mecklenburg-Vorpommern". Erschienen im Weissdornverlag-Jena 2011. ISBN 978-3-936055-65-8. Es ist ein sehr umfangreiches Werk mit den vielfältigsten Arten, Vorkommen in den entsprechenden Habitaten und Nachweis wann zuletzt bzw. zuerst gefunden.