Funde von dieser Woche

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 3.630 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (24. Juni 2015 um 21:08) ist von Heuler22.

  • Hallo,

    nachdem sich der Regen auch einmal nach Sachsen bemüht hat konnte ich diese Woche endlich wieder einige Großpilze vor die Linse bekommen. Entschuldigt die teilweise grauenhafte Bildqualität. Ich brauche unbedingt eine neue Kamera.

    Flockenstieliger Hexen-Röhrling (Neoboletus luridiformis)

    Grauer Wulstling (Amanita excelsa)

    Anhängsel-Röhrling (Butyriboletus appendiculatus)

    Netzstieliger Hexen-Röhrling (Suillellus luridus)

    Echter Steinpilz (Boletus edulis)

    Stinkmorchel (Phallus impudicus)

    einer der Egerlingsschirmlinge (Leucoagaricus spec.)

    Salzwiesen-Egerling (Agaricus bernardii)

    Frauen-Täubling (Russula cyanoxantha) und ein anderer aus der Täublingsbande

    Früher Ackerling (Agrocybe praecox)

    Riesenträuschling (Stropharia rugosoannulata)

    Nelken-Schwindling (Marasmius oreades)

    Pfifferling (Cantharellus cibarius)

    Glimmer-Tintling (Coprinellus micaceus)

    Ich finde die Ausbeute für diese Jahreszeit gar nicht so schlecht und etwas für den Gaumen war ja auch dabei.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Jörg,

    schöne Funde und Aufnahmen.

    Den "Echter Steinpilz (Boletus edulis)" mag ich dir nicht so richtig abnehmen. Hutfarbe - Netzstruktur/farbe - Stielfarbe usw. passt für mich mich nicht unbedingt zum "echten Steinpilz".
    Könnt es nicht auch der Sommersteinpilz- Eichensteinpilz sein?
    Irgendwie passt die "Reizkonfiguration" nicht zum edulis.
    Is natürlich nur mein Empfinden auf Grund deiner Bilder.

    LG. Heinz

    Einmal editiert, zuletzt von Ehemaliges Mitglied 02 (21. Juni 2015 um 16:58)

  • Hallo Jörg, Hallo Heinz,
    sieht für mich auf dem Foto auch so aus, dass das Netz weit runtergeht. Man sieht doch ca. 2/3tel vom Stiel und unten ist das Netz noch vollkommen, so dass dieses noch ein gutes Stück weitergehen muss. Selbstverständlich gibt das allein nur einen zu überprüfenden Hinweis.
    V.G.
    Thomas

    Auch von mir selbstverständlich keine Essensfreigabe. Sämtliche Darlegungen und Aussagen sind subjektiv und unverbindlich.

    Einmal editiert, zuletzt von tulpenbaum (21. Juni 2015 um 20:33)

  • Hallo Heinz und Thomas,

    Boletus aestivalis sollte doch schon ein wenig anders aussehen. Die Netzstruktur und die Stielfarbe sind m. E. nicht unbedingt ein besonderes Unterscheidungsmerkmal.

    B. edulis

    B. aestivalis

    Dann wollen wir den Zwerg einmal etwas größer werden lassen und sehen dann weiter. Der hat derzeit noch nicht einmal den Durchmesser eines 1-Eurostückes.

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Jörg,

    sind doch beachtliche Funde, davon kann ich bei uns nur träumen.

    Ich meine bei dem einen Steinpilz auch, dass es sich hier um Boletus aestivalis handelt. Die Netzzeichnung über fast den gesamten Stiel ist schon ein gutes Merkmal, aber auch ein etwas samtiger Hut im Vergleich zum Boletus edulis, der ja recht speckig/ fettig ist. Fast jeder Gemeine Steinpilz hat auch einen weißen Rand.
    Bei deinem Täubling neben nach dem Frauentäubling könnte es sich um den Kratzenden Kammtäubling (Russula pectinatoides) oder einen Camenberttäubling (Russula amoenolens) handeln.

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Veronika,

    vielen Dank für den Hinweis mit dem Täubling:agree:. Den habe ich aber nicht weiter erforscht und durfte stehen bleiben.

    Der strittige Steinpilz ist dank der niedrigen Temperaturen in den letzten Tagen nur wenig gewachsen und er sieht für mich immer noch nicht wie B. aestivalis aus. Da fehlt jegliche Braunfärbung am Stiel.

    Wie ist eure Meinung hierzu jetzt?

    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten