Beiträge von tulpenbaum

    Hallo Martin,

    das sehe ich auch wie du.

    Am Wichtigsten ist aus meiner Sicht, dass man selbst Freude an dem was man macht (z.B. Flechten) hat und Erkenntnisse weitergeben kann.

    Natürlich freut man sich ebenso über entsprechendes Feedback.

    Ich bin auch überzeugt, dass manche über Beiträge erst angeregt werden, sich mit bestimmten Materien intensiver zu beschäftigen.

    Auch das ist es schon wert, die Sachen zu posten.

    Dir und allen Anderen ein schönes Wochenende.

    LG

    Thomas

    Hallo Martin,

    es ist schon richtig, dass auf Flechtenbeiträge nicht so richtig was "kommt".

    Schade auch deshalb, da Flechten hochinteressante Organismen sind.

    Ich wollte mich vor einiger Zeit auch mal einarbeiten, aber da hatte ich schon Einiges mit den übrigen Pilzen gemacht und es ist schwierig, sich mit allem zu beschäftigen.

    Aber auch das hätte ich in Kauf genommen, nur war ich da leider schon in einem Alter, wo es noch schwieriger wird, sich in ein neues Gebiet einzuarbeiten.

    Aber ich kann jeder/m empfehlen, der solche Hinderungsgründe nicht hat, es zumindest mal zu versuchen.

    Ist wirklich hochinteressant.

    Übrigens denke ich, dass Beiträge öfters gelesen werden, als Antworten geschrieben.

    Es gibt eben nicht so viele, die sich mit Flechten auskennen.

    Aber ich merke es daran, dass immer wieder ein

    "Gefällt mir"

    an die Beiträge gemacht wird, von denen, die dann wahrscheinlich aus obigen Grund, nichts weiter dazu schreiben.

    Vielleicht werden sich in Zukunft doch einige mehr mit den Flechten auseinandersetzen.

    Zumindest wäre dies wünschenswert.

    Literatur gibt es Gott sei Dank auch sehr gute.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    da hier auch über Schimmel geschrieben wurde Folgendes: Schimmel ist extrem gefährlich, da er für die Leber hochtoxisch ist. Einfach mal googeln.

    Nach Erkenntnissen der letzten Jahre, leider habe ich mir die Artikel nicht gespeichert, ist Schimmel weit toxischer als früher angenommen.

    In einem der Artikel wurde mitgeteilt, dass bei Menschen, bei denen weder Alkohol noch sonstige Risiken eine Rolle spielten, die aber Leberzirrhose bekamen, zwischenzeitlich vermutet wird, dass bei Einigen Schimmel im Spiel war.

    Muss letztendlich aber jeder selbst entscheiden, wie vorsichtig sie/er diesbezüglich sein will.

    Viele Grüße

    Thomas

    Servus Pablo,

    ganz klar, war mit den Infos und Photos von mir, mehr als eine harte Nuss. Aber ich habe daraus viel gelernt, daher nochmals vielen Dank für deine so erfolgreiche Arbeit.

    Ein schönes Wochenende und vielleicht geht da auch trotz Hitze etwas mit unseren geliebten Pilzen.

    LG

    Thomas

    Liebe Sabine,

    nachdem ich so lange auf dem langen Stiel "herum geritten" bin, setzt sich meist nur dies fest und dann kommt man auf alle Pilze, bei denen man einen langen Stiel eben mal gesehen hat oder einen Pilz mit so einem gefunden hat.

    Das ist doch prima.

    Ich freue mich auch sehr, dass ich dank Pablo jetzt einen Favoriten habe.

    Schon toll, dass Pablo aus diesen Angaben auf diese Art kam.

    Noch eine schöne Woche und Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Martin, hallo Pablo,

    erstmal besten Dank.

    Es scheint tatsächlich so zu sein, dass sich öfters mal ein längerer Stil entwickelt.

    Mehr Substrat lag allerdings dort nicht, er kam direkt aus dem planen Erdreich.

    Selbstverständlich können es dann auch andere Ursachen sein.

    @Pablo.

    Jetzt hat mich fast der Schlag getroffen Pablo, denn mit sehr sehr großer Wahrscheinlichkeit ist es genau der Pilz gewesen, den du nun genannt hast.

    Der Grund liegt darin, dass dieser Pilz, an praktisch dieser Stelle, bereits vor zwei Jahren auftauchte.

    Ich hatte damals diesen stehen lassen, nur fotografiert und mir Notizen gemacht, die ich beifüge.

    Ich hatte nur nicht mehr daran gedacht, erst als du diese Art angesprochen hast.

    Ich gehe mit von mir geschätzter 90-prozentiger Sicherheit davon aus, dass es diesmal auch wieder dein genannter Pilz, nämlich der Igelwulstling ist.

    Noch eine Frage Pablo, nachdem du dies angesprochen hast:

    Sind dessen Lamellen etwas dunkler?

    In jedem Fall nicht einmal Hut ab, sondern dreimal. Wirklich hammerartig, wie du darauf gekommen bist👍👍👍. Ich bin wirklich beeindruckt.

    Wie du schon sagst, eine 100-prozentige Einordnung ist allein anhand der von mir genannten Merkmale nicht möglich.

    Aber es spricht nahezu alles dafür. Nochmals besten Dank und sollte er noch mal auftauchen (vielleicht im kommenden Jahr), werde ich versuchen ihn nach allen Regeln der Kunst zu bestimmen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Besten Dank Sabine und Uwe.

    Der Geruch wäre mir wohl aufgefallen, aber nachdem ich ihn sehr spät rausnahm, könnte es sein, dass der Geruch bereits nicht mehr vorhanden war (der Pilz war zu diesem Zeitpunkt schon leicht faulig).

    Gegen einen Fälbling spricht allerdings die weiße Sporenpulverfarbe.

    An eine Missbildung hatte ich überhaupt noch nicht gedacht, weil ich eben bei Ludwig Erhard (Band 3) den Hinweis fand, dass es diese Varietät von Aminta excelsa, nämlich Aminta excelsa var.excelsa gibt.

    Aber ganz klar, auch das müsste in jedem Fall überprüft werden.

    Nochmals euch beiden besten Dank.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo zusammen,

    wie ich schrieb, sind meine Angaben zu dem Pilz alles andere als optimal.

    Andererseits denke ich, dass es wenige Pilze gibt, die so einen langen Stiel haben, in Kombination mit weißem Sporenpulver, Ring und dieser Hutoberfläche.

    Insoweit bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass irgendjemand zumindest eine Richtung angeben könnte.

    Der Pilz mit dem außergewöhnlichen und auffallenden langen Stiel ist aus meiner Sicht auch hochinteressant.

    Daher fände ich es etwas schade, sich damit nicht auseinander zu setzen.

    Sicher muss ich mir selber sagen, ich hätte rechtzeitig mehr mikroskopieren sollen und auch eventuell mehrere Merkmale makroskopischer Art angeben.

    Andererseits so ganz wenige Merkmale sind es nun nicht und eben dieser herausragende Stiel.

    Vielleicht kann doch noch jemand irgendetwas dazu sagen.

    Klar, wenn es nicht geht, geht es nun mal nicht und ich werde beim nächsten Mal auch bei erstmal anscheinend klarer Gattung oder Art besser "aufpassen".

    Ein Grund war allerdings auch, dass ich ihn bei uns im Vorgarten aussporen lassen wollte und daher erstmal nicht raus nahm.

    Nun aber kurz und gut, würde mich freuen, wenn jemandem doch noch etwas einfallen würde und sei es auch nur eine Annäherung.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Martin,

    Klasse, besten Dank!

    Ich weiß nicht, ob ich das richtig sehe, mir scheint, dass weiß gefüllte Poren in beiden Porenlagen vorkommen?

    In der alten wohl etwas mehr.

    Ist natürlich gut möglich, dass mir da im Moment der Zugang fehlt.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Martin,

    danke für deine informativen Erklärungen.

    Auf dem von dir gezeigten Querschnitt kann ich leider die weiß gefüllten letztjährigen Poren nicht erkennen.

    Falls du dazu kommst, könntest du vielleicht ein paar Pfeile in Richtung der weiß gefüllten Poren auf deinem Bild machen.

    Mit Dank im Voraus

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Martin,

    da du Interesse bekundet hast und es vielleicht auch Andere interessiert, Nachfolgendes was ich mir mal zur Lamellenhaltung bei Amanita aufgeschrieben hatte.

    Gab mal einen

    Übertragungsfehler aus Originalgattungsdiagnose v

    Amanita:

    Dort Gattung "Freiblättler" zugeordnet.

    Sollte aber nicht heißen, Lamellenen frei, sondern

    "nur" , daß Hut und Stielfleisch systematisch getrennt sind.

    Daraus in einer Übersetzung aber "Lamellen frei" gemacht, das sehr oft einfach übernommen und kopiert wurde.

    Eigentlich überraschend,

    da jeder mal einen Fliegen- Perl- Pantherpilze etc. in der Hand hatte u beim Druntergucken sofort die breit angewachsenen Lamellen sieht.

    LG

    Thomas

    Hallo Martin,

    ich hatte noch vergessen, dass du auch wegen der Lamellenhaltung angefragt hast.

    Es ist richtig, dass die Lamellen hier nicht frei sind.

    Dies spricht aber nicht automatisch gegen Amanita, denn da können die Lamellen auch angewachsen sein.

    Ist die zwar in vielen Büchern anders drin, aber das ist ein grundsätzlicher Übertragungsfehler, der dann einfach so übernommen wird.

    Bei einem Kurs von Andreas Gminder erzählte dieser, dass er einmal einen Grünen Knollenblätterpilz mit breit angewachsenen Lamellen gefunden hatte.

    LG

    Thomas

    Hallo Martin,

    gut dass du nachfrägst.

    Auf dem Hut sind kleinere Erdbrocken, aber auch Velum.

    Dieses ist so leicht grau/bräunlich.

    Am besten ist es, wenn man das Bild vergrößert.

    Was eine Knolle angeht, hatte ich im Erstbeitrag aus Ludwig zitiert, der schreibt, dass bei dieser Varietät so gut wie keine Knolle vorhanden ist.

    Wirklich ein spannender Pilz.

    Viele LG

    Thomas

    Hallo zusammen,

    dem auf den Bildern beigefügten Pilz schenkte ich erst gar keine große Beachtung.

    Er wuchs bei uns im ganz schmalen Vorgarten, in der Nähe einer riesigen Rotbuche.

    Ich hatte einfach Interesse halber nur den Hut von oben, die Lamellen und den Ring fotografiert.

    Beide Fotos machte ich ohne den Pilz rauszunehmen.

    Ich wollte ihn einfach draußen aussporen lassen.

    Das Spornpulver ist weiß, auch wenn die Lamellen auf dem Foto einen braunen Touch haben.

    Ich dachte an Amanita excelsa. Dann kamen mir aber Bedenken, da ich am nächsten Tag etwas Erde von der Basis wegnahm und auch nach etwas tieferen Graben weder auf eine Knolle, noch etwas ähnlichem stieß.

    Der Pilz lies mir keine Ruhe, so dass ich ihn nach weiteren drei Tagen, nachdem er bereits am verfallen war, rausnahm und Fotos machte.

    Ich fand keine Knolle, aber der Stiel wurzelte noch sehr weit in den Boden, wie man anhand der Fotos auch sehen kann.

    Der Stiel ist insgesamt sicher 20 Zentimeter, wobei der aus dem Boden herausragende Stiel vielleicht 10% davon ausmachte. Der Einzige der mir dazu einfällt, wäre Aminta excelsa var.excelsa.

    Ist dies denkbar, oder liege ich hier falsch?

    Eine gute Beschreibung dieser Varietät findet sich im Ludwig.

    Danach ist der Pilz fast ohne Knolle, der Stiel bis 30 cm lang und steckt tief im Boden.

    Er hat eine eng anliegende Volva, die jedoch meist im Boden zurück bleibt.

    Die Manschette ist fein gerieft.

    Die Riefung erkennt man noch an den Fotos des frischen Pilzes.

    Auf den späteren Photos ist die Manschette, wie der gesamte Pilz, nur noch schwer zu erkennen. Viele Grüße

    Thomas