unbekannter Pilz

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 2.561 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (13. Oktober 2016 um 14:37) ist von DocMarten.

  • Hallo, ich bin neu hier.

    Ich habe heute einen Pilz gefunden, der mir Rätsel aufgibt. Vielleicht kann mir jemdand helfen. Ein Foto habe ich nicht gemacht.

    Fundort war ein Nadelwald mit Fichten und Kiefern, es gab auch einige Lärchen.
    Der Pilz hat einen braunen Hut, fast wie ein Steinpilz.
    Der Fuß ähnelt ebenfall einem Steinpilz, ist aber hellbraun, man könnte auch ocker sagen. Er ist unten etwas verdickt. Das Fleisch hat eine ähnliche Farbe, aber etwas heller, das gilt für Hut und Fuß. Der Fuß ist von fester Konsistenz. Beim Schnitt gibt es kaum eine Verfärbung, wird nur etwas heller.
    Der Hut hat einen Wulst, der etwas eingerollt ist. Die Unterseite des Hutes gibt mir am meisten Rätsel auf. Zunächst: die Farbe ist dunkelbraun, also dunkler als der Hut. Es handelt sich um keine Lamellen, ich könnte aber auch nicht sagen, dass es sich um Röhren handelt. Die Schicht ist nämlich nur 1 - 1 1/2 mm dick! Sie lässt sich auch nicht leicht ablösen.
    Der Pilz ist etwa 7 cm hoch, der Hut hat 5 cm Durchmesser.

    Der Geruch ist pilzartig mit einer leichten Schärfe.
    Mein Bruder, auch ein Pilzsammler, meinte den Pilz schon öfters gesehen zu haben.

    Einmal editiert, zuletzt von hebelexperte (12. Oktober 2016 um 21:03)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Hebelexperte!

    Natürlich kann man ohne Bild nicht wirklich etwas sagen. Aber ausgehend von deiner Beschreibung ist es immerhin möglich, die eine oder andere Vergleichsidee zu nennen. Untersuchen ob das in Frage kommt, musst du dann allerdings selbst.
    Mein erster Vorschlag wäre: Erlengrübling (Gyrodon lividus).


    LG; Pablo.

  • Danke für deine Antwort.

    Erlengrübling ist es definitiv nicht. Die Fundstelle war ein Hang und eher trocken. Die Röhrenschicht läuft auch am Stil nicht herab, sondern am seitlichen Wulst (ca 2mm).
    Optisch, wie schon gesagt, gibt es eine Ähnlichkeit mit dem Steinpilz.
    In meinem BLV-Pilzführer (Gerhardt) finde ich ihn nicht. Pilzsuchmaschinen finden ihn nach meinen Angaben ebenfalls nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von hebelexperte (12. Oktober 2016 um 21:37)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo.

    Bei dieser sehr dünnen Röhrenschicht: Sind da ganz feine Poren? Oder eher grobe Poren?
    Das mit dem Ansatz der Röhren am Stiel hatte ich flasch verstanden, dann kann es natürlich kein Erlengrübling sein. Ich vermute fast, daß es ein recht junger Pilz ist und die Röhren deshalb noch so kurz. Dann würde eine bräunliche Stielfarbe gegen einen Steinpilz sprechen. Könnte aber zB eine junge Marone sein. Aber eben nur, wenn die Poren wirklich so extrem fein sind, daß man sie mit bloßem Auge kaum erkennen kann.


    LG, Pablo.

  • Handelt es bei der "merkwürdigen" Schicht vllt um kleine abgerundete Stacheln?
    Saskia