Ockertäubling und Gebänderter Hainbuchen-Milchling

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 1.984 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (10. Oktober 2017 um 11:11) ist von wildpflanzenfan.

  • Hallo Zusammen,

    brauche mal wieder eure Meinung.
    Fundort Mischwald vermutlich eher saurer bzw. kalkhaltiger Boden.

    Ockertäubling
    Geschmack leicht scharf
    Geruch unbedeutend
    wuchs eher bei den Nadelbäumen


    Gebänderter Hainbuchen-Milchling Lactarius pyrogalus
    Milch reichlich
    Milch sehr scharf


    Danke

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Olli!

    Die Milchlinge hätte ich jetzt eher Lactarius circellatus genannt (Hainbuchenmilchling passt aber), denn die etwas anders aussehende Art bei Hasel sollte der eigentliche Lactarius pyrogalus sein.
    Ich glaube irgendwie kam irgendwann mal jemand auf die komische Idee, daß das Synonyme sein sollten (sind aber klar zwei unterschiedliche Arten), und dann gab's halt die Verwirrung, daß L. pyrogalus auch für L. circellatus falsch angewendet wurde.


    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Ich habe noch an den Graugrünen Milchling (L. blennius) und u. U. sogar Graufleckiger Milchling (L. vietus) gedacht. Die Angabe "Mischwald" schließt die Beiden noch nicht zwingend für mich aus.

    Gruß, Thorsten

    Keine Verzehrfreigabe im Forum: Ich rate hier im Forum gerne bei Pilzbildern mit.
    Wer basierend auf meine Rateversuche Pilze verspeist ist mutig.
    Im Umkehrschluss verpasst man nicht zwingend eine kulinarische Mahlzeit, wenn man einen Pilz nicht verspeist, welchen ich hier Giftpilz nenne.