Uralte Weide in Pommern, direkt hinterm Strand, besiedelt - im Frühjahr alles gelb?

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema, welches 4.947 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Mai 2018 um 17:14) ist von Beorn.

  • Hallo und guten Abend,

    ich würde spontan auf den Schwefelporling (Laubholzschwefelporling) tippen.

    Vergleiche mal hier.

    Ansonsten werden die Experten dir bald mitteilen, warum es der Schwefelporling nicht ist.:)

    Gruß in den Norden

    Berni

  • Das ist sicher ein Schwefelporling, der ist so unverwechselbar, dass sogar ich als Pilzcoach ihn zum Verzehr freigeben dürfte, wenn man ihn mir unter die Nase hielte. Online geht das natürlich grundsätzlich nicht, weil man ua den Frischezustand nicht beurteilen kann. Außerdem wachsen Schwefelporlinge auf sehr vielen verschiedenen Gehölzen, manchmal auch auf Eiben. Dann gelten sie als giftverdächtig.

    Die jungen kleinsten Konsolen finden die meisten Pilzsammler sehr lecker, ein Rezept findest du unter "chicken of the woods" bei chefkoch.de

    Saskia

    • Offizieller Beitrag

    Moin zusammen!

    "Laubholz - Schwefelporling" finde ich einen merkwürdigen Begriff. Laetiporus sulphureus kann durchaus auch Nadelholz besiedeln, im Flachland fand ich ihn schon hin und wieder an Kiefer. Die Art im Bergland an Nadelholz (Laetiporus montanus) würde ich eher "Berg - Schwefelporling" nennen. Trifft man im Bergland auf Schwefelporlinge an Nadelholz, müsste man wohl das Mikroskop anschmeißen um herauszufinden, ob es nun Laetiporus montanus oder Laetiporus sulphureus (etwas kleinere Sporen) ist.

    Hier ist der Fall aber klar, weil eben kein Nadelholz und auch nix mit Höhenlage über +/- 1500 Meter. :thumbup:


    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.