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Zwei Mal geraten, ein Mal ratlos

  • Liebe Pilzfreunde,


    hier stelle ich Euch ein paar Funde von heute vor. Für zwei davon habe ich mit Hilfe der Suchmaschine Namensvorschläge gefunden. Beim letzten bin ich ratlos. Zu allen wüsste ich gerne Eure Meinungen. Ich habe alles stehen gelassen, daher gibt es leider keine weiteren Details.


    1. Meiner Meinung nach ein Trichterling, mein Tipp: der Ockerbraune T.

    Das erste Exemplar (groß! Hutdurchmesser ca. 15 cm) stand alleine:


    Die anderen, einige Meter entfernt davon, deutlich kleiner, ich bin aber der Meinung das es dieselbe Art ist:


    2. Ein Milchling mit weißer Milch, mein Tipp: der Braunrote M.


    3. Da bin ich ratlos, vielleicht ein übergroß geratener, stark aufgeschirmter Schwefelkopf??


    Viele Grüße aus Mittelfranken,


    Marcus

    Meine Beiträge sind Meinungsäußerungen und Diskussionsbeiträge, keine unumstößlichen Wahrheiten.

  • Hallo.


    Der erste dürfte der falsche Pfifferling sein.

    Milchlinge sind nicht so meins. Hilfreich zur Eingrenzung sind da die Begleitbäume und der Geschmack der Milch. Ich habe die noch nicht so genau angeguckt bisher. Kennt vielleicht jemand anders hier besser.

    Mit Schwefelkopf beim dritten würde ich auch mitgehen. Ich bin da bei Fotos immer vorsichtig mit der Benennung, da die gerne farblich verfälschen.


    LG.

  • Hallo, :)


    Die ersten Pilze sind Falsche Pfifferlinge, wie Schupfnudel schon sagte. Er nennt sich auch Orangegelber Gabelblättling, was auf ein besonderes Merkmal hindeutet. Folgt man einer Lamelle vom Stiel zum Hutrand gabelt sie sich mehrfach. Wenn man auf Höhe der Gabelung zur Nachbar-Lamelle schaut gabelt diese sich ebenfalls. Diese regelmäßige Verzweigung ist ein sehr gutes Merkmal auch zur Unterscheidung zum Echten Pfifferling (welcher unregelmäßig verzweigte Leisten hat).


    Die Milchlinge sehen für mich nach dem Rotbraunen Milchling L. rufus aus. Struktur der Huthaut (fein schorfig), der Buckel und die Farbverläufe sprechen dafür.


    Die letzten Bilder zeigen einen Schwefelkopf. Vermutlich(!) den Rauchblättrigen Schwefelkopf H. capnoides, da ich keinerlei gelbgrün in den Lamellen auf den Bildern erkennen kann.


    LG Steigerwaldpilzchen

    Bestimmungsvorschläge anhand von Fotos sind immer unter Vorbehalt und mit Restrisiko!

    Eine Freigabe zum Verzehr können nur Pilzsachverständige vor Ort geben! -> Pilzsachverständige finden

  • Hallo, danke für Eure Kommentare. So große falsche Pfiffer habe ich noch nie gesehen und nicht erwartet. Auch die tiefen Trichter nicht. Das mit den Lamellengabelungen ist gut sichtbar. Aber falsche Pfiffer (kleine, so wie ich sie bislang erwarte) gabs heute auch einige.

    Grüße, Marcus

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