Beiträge von Pilzmax

    Hallo und einen schönen Sonntag,


    danke für Eure Kommentare. @Reike: die Stelle habe ich mir natürlich gemerkt, und auch nur einige einzelne (die gezeigten) Exemplare mitgenommen; da geht also noch was ... 8o


    Viele Grüße,


    Marcus

    Liebe Pilzfreundinnen und Pilzfreunde,


    mangels Gelegenheit hatte ich mich bisher noch nicht intensiver mit Winterpilzen befasst. Das konnte in in diesem Winter beginnen nachzuholen - kein leichtes Unterfangen, zumal hier ja mal zu lesen war, dass es keine Winterpilze gibt ;-)...

    Gestern nun, nachdem es bei uns kurzzeitig deutliche Plustemperaturen hatte und der Schnee weggetaut war, habe ich eine kleine Ansammlung gefunden. Fundort war ein toter, liegender Buchenstamm im Mischwald, ca. 350 m Seehöhe. Ich war zunächst etwas irritiert wegen der hellen Stielfarbe, aber mit dem weißen Sporenpulver sollte das doch eindeutig sein? Ich übe damit noch und werde diese nicht essen, daher habe ich nur wenige mitgenommen. Ich weiß, dass es unter den braunen holzbewohnenden Lamellenpilzen auch äußerst unangenehme Zeitgenossen gibt ...



    Den Geruch empfand ich als angenehm pilzig mit einer leicht süßlichen Note. Die Stiele erinnerten in der Haptik an Fahrradschläuche, hohl und elastisch.


    Bin gespannt auf Eure Meinungen und Kommentare,


    viele Grüße,


    Marcus

    Liebe Pilzfreundinnen und Pilzfreunde,


    vor ein paar Tagen fand ich glücklicherweise VIELE Austern. Einige habe ich als Salatbeigabe gebraten, das finde ich sehr lecker. Da noch etliche "übrig" waren, habe ich folgende Methode der Konservierung ausprobiert (nach A. Gminder, Handbuch für Pilzsammler, 2018):


    - Die Pilze werden in einer Mischung aus gesalzenem Wasser und Essig aufgekocht (1 Teil Essig auf 4 Teile Salz-Wasser)

    - ... im Sud abkühlen lassen.

    - gekochte Pilze auf Küchenpapier trocknen lassen, evt. im Ofen oder Dörrgerät bei geringer Hitze (sie sollen nicht dörren, sondern nur antrocknen)

    - Olivenöl erhitzen, in Scheiben geschnittenen Knoblauch darin Farbe annehmen lassen (nicht zu heiß/braun, sonst wird's bitter)

    - Pilze in einem sauberen (heiß auswaschen!) Einmachglas mit dem heißen Öl und den Gewürzen (ich habe zusätzlich getrocknete Chillis :evil:beigegeben) übergießen, (das Öl muss die Pilze vollständig bedecken) Glas verschließen

    - dunkel und möglichst kühl aufbewahren


    Das Ergebnis habe ich heute versucht, überraschend bissfest und wirklich lecker !! Die leicht säuerliche Note ist natürlich Geschmacksache , aber durch die Menge des Essigs regulierbar. Auf diese Weise können offensichtlich auch andere Pilze (und auch gebratenes Gemüsen etc ...) eingelegt werden. Ich möchte hier berichten, dass es auch mit Austernseitlingen gut klappt.


    Viele Grüße, und viel Erfolg mit den Winterpilzen, Marcus

    Hallo Pilzfreundinnen und -freunde,


    Euch allen wünsche ich ein gesundes und gutes neues Jahr. Kommt gut durch diese verrückte Zeit, ich denke, unser gemeinsames Hobby (oder auch Beruf[ung] ...) kann uns dabei etwas helfen...


    Das aktuelle Wetter - feucht, eher wenig Frost - scheint die Winterpilze zu begünstigen, ich jedenfalls finde davon mehr als sonst (eventuell gehe ich aber auch aufgrund der Umstände einfach öfter in die Natur, insofern erhebt diese Aussage keinen Anspruch auf statistische Signifikanz ;)).


    Leider hatte ich gestern "nur" mein Smartphone dabei; möchte Euch dennoch einige Bilder zeigen. Gefunden im Buchenwald mit vereinzelten Nadelbäumen und einigem Totholz am Boden:


    Goldgelber Zitterling (erstmals gefunden)


    Ein Schichtpilz, besiedelt in großer Menge totes Nadelholz:


    Dann Austernpilze, sehr kleine und sehr große, alle an toter Buche gefunden:


    Ich mag an den Austern besonders, dass sie in der Pfanne eine schöne röstbraune Farbe annehmen und nur wenig Flüssigkeit abgeben; ich nehme zum Anbraten meist Olivenöl. Finde ich sehr lecker als Salatbeilage.:essend_0007:


    Weiters gab es Pilzbabies, die vermutlich mal Samtfußrüblinge werden wollen - davon vielleicht später mehr.


    Danke für Euer Interesse, ich freue mich auch über Eure Kommentare.


    Viele Grüße aus Mittelfranken,


    Marcus

    Hallo,

    letzte Woche habe ich diese hier

    gefunden und verzehrt.

    Bei der Ernte waren sie gefroren, es hatte etwa ein Grad unter Null (mehrere Stunden). Nach dem Auftauen wirkten sie frisch, knackig und haben angenehm gerochen. Sie haben mir sehr gut geschmeckt und ich habe sie völlig problemlos vertragen.


    Beste Grüße,

    Marcus

    Hallo,

    das könnte (!!!) vielleicht (!) ein Austernseitling sein.

    Aber die Bilder sind nicht aussagekräftig genug .... es braucht:

    Den ganzen Pilz, verschiedene Stadien (alt, jung, etc.), am besten am natürlichen Standort, mit der Basis usw.


    Grüße,

    Marcus

    Hallo,

    also ob so etwas noch verzehrt werden kann, läßt sich auf der Basis von Fotos sicher nicht entscheiden. Ich mache es so: alles was offensichtlich schon das letzte Drittel der Existenz als Fruchtkörper erreicht hat, bleibt im Wald. Ich bin alleine schon viel zu faul, den ganzen Schneckenfraß etc. wegzuputzen - und selbst wenn, bliebe eh wenig davon übrig.

    Pilze in diesem Zustand sind im Wald viel sinnvoller als in meiner Küche.


    Viele Grüße,


    Marcus

    Hallo,


    die sehen für mich wie Schopftintlinge aus. Ein potenzieller Verwechslungspartner wäre evt. der Faltentintling.

    Aber wieso machst Du diese schon zerfließenden Exemplare ab, was wirst Du damit noch anfangen? Ich nehme nur die jungen, komplett geschlossenen und noch weißen Fruchtkörper mit ....


    Gruß, Marcus

    Hi Rolf,


    naja, ehrlicherweise war das mal so geraten. Weiter Angaben wären da hilfreich, verfärbt die Milch oder bleibt diese weiß, Geruch, Geschmack (Vorsicht!!) mild oder scharf.


    Braune Milchlinge sind ein schwieriges Terrain.


    VG Marcus

    Hallo,


    wenn Du Pilze nicht (er)kennst, mach doch bitte nur drei Stück (jung, mittel, alt) komplett mit der Stielbasis, raus und lass den Rest stehen!

    Zeige Sie in der Natur, nicht im Kunstlicht und mit allen Körperteilen, auch der Stielbasis (wäre gerade bei Röhrlingen wie hier wichtig).


    Vielleicht Rotfußröhrlinge ??


    Nix für ungut, willkommen im Forum.


    Viele Grüße

    Marcus

    Hallo und Willkommen,


    Das könnte (!!) ein Wieseltäubling sein. Der steht oft zusammen mit Steinpilzen und gibt sich von oben dafür aus.


    Aber bitte: das ist geraten, mit diesen Bildern von nur einem angeschnittenen Fruchtkörper ist keine Bestimmung möglich.


    Viele Grüße,


    Marcus

    Hallo,


    auch ich glaube nicht, dass daraus ein Parasol wird (oder geworden ist ;-)). Ich sehe nichts, aus was im Stiel bei weiterem Wachstum die "Natterung" werden soll. Auch der Hut passt nicht, da müssten mMn die Flocken im Ansatz zu erkennen sein.

    Generell ist es nahezu unmöglich, mit einem einzigen Foto eines jungen Pilz(fruchtkörpers) die Art zu bestimmen.


    Viele Grüße,

    Marcus

    Hallo,


    in Sachen Bücher kommt hinzu, dass in den meisten (die ich kenne) lediglich ein oder zwei Bilder je Pilz abgedruckt sind (bzw. werden können). Der Vielgestaltigkeit wird das oftmals nicht gerecht, was ja auch hier im Forum immer wieder deutlich wird. Das macht dieses Forum und die Pilzsuchmaschine zu einer wertvollen Ergänzung, da habe ich schon etliches lernen können.


    (dies bitte jetzt aber nicht als Generalkritik an Pilzbüchern missverstehen ...)


    Viele Grüße, Marcus

    Liebe Pilzfreundinnen und Pilzfreunde,


    manchen Pilzen wird ja nachgesagt (unklare Quellenangabe ... ;-)), das Aroma würde durch Trocknen intensiviert werden (z. B. Morcheln). Auch von der Krausen Glucke, habe ich das schon gehört, und da die bei uns derzeit recht häufig ist,

    wollte ich das mal ausprobieren.


    Hier seht Ihr das Ergebnis:


    Sieht interessant aus, schön trocken und hart. Und geschmacklich?


    Ich habe die Pilze mit kochendem Wasser eingeweicht (ca. 15 min), abgegossen (Einweichwasser auffangen!) und "wie üblich" zubereitet, also

    - anschwitzen in Butter mit Zwiebel

    - Einweichwasser zugeben, schmoren bei geringer Hitze

    - zum Schluss nach Geschmack Sahne und Gewürze (wenig, da ich ja auf den Pilzgeschmack gespannt war)

    - dazu Nudeln


    Frisch zubereitet finde ich GK sehr lecker. Das Gericht aus dem getrockneten Pilz hat mir ebenfalls sehr gut geschmeckt. Ob der Geschmack nun intensiver war als beim Frischgericht, kann ich nicht mit Sicherheit sagen (dazu hätte es den direkten Vergleich gebraucht). Die Konsistenz der Pilze war überraschenderweise sehr fest, deutlich fester als beim Frischpilz (trotz einweichen und schmoren, bestimmt nochmal 15 min). Ich fands noch oK, könnte aber auch als "zäh" empfunden werden. Dem könnte vermutlich begegnet werden, indem aus dem getrockneten Pilz Pulver hergestellt wird - das werde ich beim nächsten Mal versuchen.


    Danke für Euer Interesse und Kommentare!


    Viele Grüße,


    Marcus

    Hallo Hubi,


    den hätte ich auch Kampfermilchling genannt. Ist aktuell in Mittelfranken häufig.

    Ich habe zwei Versuche hinsichtlich Kulinarik gemacht:

    1) frisch kleinschneiden, scharf anbraten - würzig-angenehmer Geschmack

    2) nach Trocknen einweichen und dann anbraten - bitter, nicht empfehlenswert


    Viele Grüße,

    Marcus

    Hallo Pilzfreundinnen und -freunde,


    diese drei an einem Baumstumpf fand ich einfach schick - falls jemand noch ne Idee zur Art hat, wäre das noch ein schönes Extra.


    Danke für Euer Interesse, viele Grüße aus Mittelfranken,

    Marcus

    Liebe Pilzfreundinnen und -freunde,


    dieses weiß-gallertige "Etwas" habe ich heute an einem alten, bemoosten Baumstumpf gefunden. Nordbayern-Mittelfranken, drumherum überwiegend Kiefern mit einzelnen eingestreuten Laubbäumen (Birken, Buchen, Eichen). Boden sandig-sauer mit Moos und Heidelbeeren. Sonst gabs dort heute viele Schwefelköpfe, Klucken und diverse Täublinge. Hat jemand einen Tipp? Vor lauter Begeisterung über den Fund habe ich leider vergessen, Haptik und Geruch zu prüfen ....:(


    Danke für Eure Ideen und Kommentare!

    Viele Grüße

    Marcus

    Hallo und willkommen im Forum,


    da würde ich Schwefelköpfe vermuten. Es gibt genießbare und ungenießbare davon. Genaueres kann nur gesagt werden, wenn detailliertere Bilder zu sehen sind, insbesondere Lamellen- (Unterseite!) und Stielfarbe.


    Hier gibt es Bestimmungshilfen, aber keine Essensfreigaben ...


    Viel Spaß, Grüße

    Marcus