Beiträge von Steigerwaldpilzchen

    Hallo zusammen,


    schön zu sehen, dass die kleinen jetzt kommen. Ich war vor einer Woche noch erfolglos unterwegs. Am Wochenende werd ich dann wohl erneut schauen gehen.

    Die Zapfen-Helmlinge haben, wie es gattungstypisch üblich ist, eine kegelig bis halbkugelige Hutform, die neben Stielfarbe und auch Geruch ein weiteres Merkmal darstellt.


    LG Thiemo

    Hallo Karin, :)


    schön dass du zu uns gefunden hast. Wir freuen uns auf deine tollen Bilder und helfen gerne mit Bestimmungsvorschlägen, wo es möglich ist. Am Besten zeigst du deine Funde von alt bis jung aus verschiedenen Blickwinkeln an ihrem Standort und machst auch immer von der Hutunterseite ein Bild. Bestimmt lernst du hier viel beim mitlesen und Fragen stellen. Kleine Warnung: Hat einen die Faszination Pilze erst einmal gepackt kommt man nur schwer wieder los. ;)

    Hier im Forum sind wirklich fast nur nette Leute mit konstruktiven Vorschlägen aktiv. Das ist ein großes Plus und keineswegs selbstverständlich in der Weite des Internets. Das war letztlich auch der Grund warum ich mich hier angemeldet habe. :thumbup:


    Liebe Grüße


    Thiemo

    Hallo,


    Und mir ist vollkommen klar, dass es keine Essensfreigabe sein kann

    Meiner Meinung nach ist das eindeutig eine Art der Samtfußrüblinge. Der Braunsamtige Stiel passt, man sieht kein Velum (Ringreste am Stiel) und auch der Lamellenansatz ist so wie er sein soll. Die Klebrigkeit des Hutes kann man aufgrund der Pflanzenreste nur erahnen.

    LG Thiemo

    Hallo Marcus,


    für einen Behangenen Faserling Psathyrella candolleana s.l. will mir u.a. der Lamellenabstand nicht passen. Die sind schmal und gedrängt stehend beim Behangenem. Der typische Behang am Hutrand ist für mich auch nicht zu erkennen. Jedoch kann diese auch abgewaschen werden aber es gibt zudem auch mehrere Faserlinge mit Velum.


    Ich bin kein Psathyrella-Freak, daher halte ich mich mal mit Vorschlägen zurück.:)


    LG Thiemo

    Hallo,


    Auch bei uns stehen so einige Samtfußrüblinge rum.
    Diese Gesellen hier jedoch scheinbar am Boden und nicht auf sichtbaren Holz.




    Vermutlich auf einer Wurzel einer großen, alten Weide, dem einzigen Baum in der Nähe und einer ertragreiche Austernquelle :wink:.

    Nun gibt es ja mehrere Samtfußrüblinge und man möchte seine neue Mikrokamera ausprobieren. :)

    Im Mikroskopischen Bild scheint sich abzuzeichnen, dass es hier wohl der Weiden-/Langsporige Samtfußrübling Flammulina elastica sein soll.


    Die Sporen sind mit einem durchschnittlichen Q= 2,7 ziemlich lang und schmal.

    Sporen (H2O) x400:


    Da man's so schlecht sieht noch mal mit Kresylblau und x1000(Öl):



    Die Cheilozystiden passen von der Form l. Funga Nordica, wobei das Trennmerkmal aufgrund der Veriabilität weniger aussagekräftig ist.




    LG Thiemo

    Hallo,


    das geht in eine ganz andere Richtung, denn die zu vermutende Sporenpulverfarbe, anhand der Lamellen, ist nicht weißlich.

    Das Pilzchen sieht nach einem Flämmling (wie Gymnopilus penetrans) aus. Der wächst an Nadelholz, warum sollten da Fichtenzapfen nicht auch besiedelt werden können. Das ist eher andersrum: Die Spezialisten für Zapfen gehen nicht auf Holz fremd, die weniger spezialisierten Holzbewohner wohl durchaus. Oder das Myzel ist, wie man es auch gelegentlich bei manchen Mykorrhizapilzen sieht, über den Zapfen hochgeklettert um die Fruchtkörper exponiert zu bilden.


    LG Thiemo

    Hallo zusammen,


    ReikeT Der Braune Büschel-Rasling scheint gestörte Bodenverhältnisse zu lieben, ich fine ihn fast ausschließlich an grasigen Wegrändern. Leider oft auch an beliebten Hundetoiletten, also Vorsicht was man da sammelt. :wink:

    Geschmacklich finde ich ihn klasse und er ist weder zäh (auch wenn er roh recht knorpelig wirkt) noch zu schlabbrig. Auch zum Trocknen gut geeignet, wenn das Büschel mal zu groß ausfällt.


    Der Biologe Letztlich ist das auch nicht so einfach wie es sich anhört. Es sind, wie so oft Tendenzen, oder auch der (gern von Pablo eingebrachte) Gesammteindruck. Die Dicke der Huthaut merkt man an der Haptik. Ich hatte 2019 einen Rasling gefunden, bei dem der Hut beim nach oben abbrechen hörbar knackte, so wie es oft beschrieben wird und ganz anders wie bei einem "normalen" Rasling. Da die engewachsenen Fasern der Huthaut auch erkennbar waren, hatte ich ihn als Panzer-Rasling abgespeichert. Taxonomisch ist es auch noch nicht ganz klar was man jetzt aus dem Aggregat machen soll...



    PS: Unten links hat sich ein Brauner Afterleistling Hygrophoropsis rufa in's Bild geschlichen.


    LG Thiemo

    Hallo Rapha,


    #1 sind klare Austernseitlinge Pleurotus ostreatus

    #2 ist schon ein Rötelritterling. L. nuda dürfte an seinem typischen Geruch zu erkennen sein.

    #3 Olivbrauner Safran-Schirmling Chlorophyllum olivieri

    #4 hab ich noch nicht zubereitet ...

    #5 Wenn du mal daran schnupperst, kommst du bestimmt schnell in Richtung Rettich-Helmling (M. rosea) :)


    LG Thiemo

    Hi,


    wenn man an Hemipholiota populnea denkt, wäre Hemipholiota heteroclita ebenso möglich. Eine genaue Trennung erschließt sich mir noch nicht und geht wohl nur über mikroskopische Nuancen.


    LG Thiemo

    Hallo,


    Beim Gürtelfuß ist es schon einmal wichtig, dass er auffällig gerochen hat. Mit etwas Fantasie riecht das dann schon wie Geranien, finde ich. Ein paar Nachbararten wären u.a. der Melissen-Gürtelfuß C. diasemospermus mit Geruch nach Melisse aber ohne einen derart spitzbuckligen Hut und anderer Lamellenfarbe, sowie der Weißflockige Gürtelfuß C. hemitrichus, der wohl etwas heller daherkommt, Birkenstandorte bevorzugt und nicht nach Geranien riecht. Bestimmt gibt's da auch noch mehr Telamonien die ich nicht kenne und die zahlreichen var. von flexipes ...


    Deinen dritten Pilz würde ich mal mit Entocybe nitida vergleichen. Ein Dachpilz ist das meiner Meinung nach nicht, denn der sollte schon auf Holz wachsen und freie Lamellen haben.

    LG Thiemo

    Hallo,


    in der Fotonachschau ist noch etwas Unbestimmtes aus dem November aufgetaucht. Im Nachgang hätte ich diesen Pilz als Bärtigen Ritterling Tricholoma vaccinum bezeichnet.

    Bei jenem fehlt es mir noch an Funderfahrung. Auch wenn der Pilz zumindest jung sehr typisch aussieht, scheinen im Alter die Lamellen dunkler zu werden und der Behang dem Wetter geschuldet zu schwinden. So könnte man auf den ersten Blick sogar einen kräftigen Risspilz vermuten, an den ich aber nicht glauben kann.

    Im Umkreis standen Kiefern, Fichten und Buchen.

    Verbesserungsvorschläge oder Zusprüche sind gern gesehen. :)





    LG Thiemo

    Hallo zusammen,


    nach der beruflich und privat stressigen Weihnachtszeit, möchte ich mich nun auch wieder zu Wort melden.


    Schon mal allen einen guten Rutsch in's neue Jahr, mit vielen tollen Pilzen und v.a. viel Gesundheit! :)

    Etwas Pilziges habe ich natürlich auch mitgebracht:


    #1: Frische Austernseitlinge Pleurotus ostreatus - Spoilerwarnung für Veganer! ;) Es handelt sind um "fleischfressende Pilze", welche Nematoden fangen und verdauen können.




    #2 Zitterzahn/Eispilz Pseudohydnum gelatinosum




    #3 Gift-Häubling Galerina marginata s.l.




    #4 Fichten-Zapfenrübling Strobilurus esculentus




    LG Thiemo

    Hallo,

    Welche Lauge würde ich eignen, um zu schauen, ob sich eine Grünfärbung einstellt?

    Natronlauge/NaOH/Natriumhydroxid-Lösung ~20%, Kalilauge/KOH/Kaliumhydroxid-Lösung ~20% oder Ammoniakwasser/NH3 konz./Ammoniaklösung ~25% sind die drei gängigsten.

    LG Thiemo