Hallo, Besucher der Thread wurde 469 mal aufgerufen und enthält 4 Antworten

Kleine Dezemberrunde auf Sandmagerwiese

  • Hallo,


    gestern hatte ich das Glück doch noch zwei Ritterlingsarten (wieder) zufinden auf die ich schon gar nicht mehr zu hoffen wagte:


    Bild 1 - Grünling (ohne nähere Einstufung)


    Bild 2a,b,c,d - Arbeitsthese Brandiger Ritterling, Sporenpulver sehe ich hoffentlich morgen


    Bild 3a,b - Ein paar Milchlinge, neben Rötlingen die einzige Art die dort noch zahlreich vorkommt


    Bild 4: Frostschnecklinge


    Bild 5 - Samtfußrüblinge (ohne nähere Einstufung)



    Bild 6 - Austernseitlinge (andere Standort) bei Tageslicht aber tief im hohlen Stamm versteckt


    Viele Grüße

    Thomas

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    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo, Thomas!


    Schöne Funde. :thumbup:

    Den Grünling kann ich nicht einschätzen, da müsste ich mehr sehen, insbesondere ein paar weitere Fruchtkörper vom selben Organismus, um den Habitus und Farbspektrum der Hüte sowie deren Schuppenanatomie besser beurteilen zu können.
    Der braune Ritterling ist Tricholoma imbricatum (Feinschuppiger Ritterling).



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    vielen Dank für die Einschätzung. Beim Grünling war es diesmal leider nur der eine Fruchtkörper, daher bin ich schon davon ausgegangen, dass da nicht mehr geht. Vielleicht nächstes Jahr wieder wer an der Stelle.


    Danke für die Bestimmung des Ritterling, wegen der hellen Spitze hatte ich zum Brandigen tendiert, war aber wohl falsch. Ich nehme an die Schuppen waren hier das Ausschlußkriterium?


    Viele Grüße

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo, Thomas!


    Die Stielspitze ist bei vielen Ritterlingsarten heller. Wenn die fruchtkörper so alt sind, daß sie anfangen sich zu verfärben, bleibt die Stielspitze (witetrungsgeschützt) am längsten hell.

    Ansonsten: Klar, die Schuppen in der Form kommen beim Brandigen nicht vor. Aber auch der Habitus ist leicht anders, die Lamellenverfärben auf eine etwas andere Weise - also auch da ist wieder dieser wunderliche "Gesamteindruck" am Werk. Also diese Sache mit den Erfahrungswerten von einigen Dutzend beobachteten Kollektionen jeweils. Da stecken meistens eine ganze reihe von Details drin, die sich nicht wirklich nachvollziehbar beschreiben lassen.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    vielen Dank für deine wertvolle Hilfe, ich hoffe ich kann an dieser Stelle noch mehr beobachten um diese Art besser kennen zulernen.


    Viele Grüßé

    Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

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