Beiträge von antoff

    Hallo Kar Oskar,

    ja, jetzt ist ja auch ein Foto von unten zu sehen. Du nennst ja den Titel des Beitrages "Baumpilz".- Ich tippe, dass er auf Nadelholz gewachsen ist. Stimmt das? Er sieht nämlich stark nach dem Samtfußkrempling aus: samtfusskrempling.htm

    Zu der Essensfreigabe ist ja schon einiges geschrieben worden, was ich auch auf jeden Fall ernst nehmen würde.

    Viele Grüße

    Matthias

    Hallo Joachim,

    dein Pilz müsste der gelbporige Raufuß (Leccinellum crocipodium) sein. Lustigerweise habe ich ihn auch vor zwei Tagen an einer Stelle in meinem "Stammwald" gefunden, an der er jedes Jahr regelmäßig erscheint.

    Hier noch ein Link, wo man auf einem Foto schön das Färbungsverhalten des Fleisches sieht: Leccinellum crocipodium − Gelbporiger Raufuß - Entoloma.de – Rötlinge, Wiesenpilze und andere Schwammerln

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Hermann,

    du kannst mal schauen oder fühlen, ob in der Vertiefung des Hutes ein kleiner Buckel zu finden ist. Dann wäre es bestimmt Clitocybe gibba.

    Sonst wäre vielleicht auch der kerbrandige Trichterling - Clitocybe costata - eine Option, besonders da auch der Stiel recht dunkel erscheint.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Joachim,

    meine erste Idee wäre ein Egerlingsschirmling, so Richtung rosablättriger Egerlingsschirmling. Zumindest scheinen mir die freien Lamellen und der Ring für ihn zu sprechen. (Auch wenn er auf deinen Fotos jetzt nicht mehr ganz so gut zu erkennen ist. Wuchsort würde auch passen.

    Mal schauen, was noch für weitere Ideen kommen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    folgenden Pilz habe ich gestern eher zufällig anm Rande eines Ackers gefunden. Auf einer Länge von 20 Metren wuchsen bestimmt so um die 15 Fruchtkörper.

    Geruchlich konnte ich nicht viel herausriechen. Vom Aussehen und auch wegen des Fundortes würde ich ihn als weißen Ackeling - Agrocybe dura - bezeichen. Auch soll er (laut Wikipedia) trockenheitsliebend zu sein, was ebenfalls passen würde. (Die Regengebiete meiden zumindest hartnäckig meine Gegend.)

    Was meint ihr?

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Es hat mich schon einige Mühe gekostet, erst einmal (und sehr spät) den Weichritterling als Gattung erkannt zu haben. Bisher habe ich Weichritterlinge auch mit viel größeren Fruchtkörpern gefunden. (Diese hier hatten einen Durchmesser von ca. 6 cm.)

    Dass in der Gattung so einiges unklar ist, habe ich schon mitbekommen. So speichere ich den Pilz unter Melanoleuca spec.. Ist ja auch schon was:).

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pilzfreunde,

    ich könnte mir vorstellen, dass der Pilz, den ich euch zeigen werde, ziemlich "alltäglich" ist, aber ich stehe komplett auf dem Schlauch.

    Gefunden habe ich ihn gestern im Moos wachsend in einem Nadelwaldgebiet. Zwei Fruchtkörper gab es. Davon habe ich einen mitgenommen und auch mikroskopiert. Tja, keinen Plan.

    Die Lamellen waren ausgebuchtet angewachsen (bzw. eher angeheftet, denn sie lösten sich sehr einfach vom Stiel. Zuerst waren sie leicht gelblich mit einem rötlichen Reflex. Nach einem Tag liegen sind sie nun schon fast orange-gelb und das Rötliche ist nicht mehr zu sehen.

    Sporenpulver habe ich leider keines bekommen, obwohl doch eine ganze Menge Sporen auf den Mikrobildern zu sehen sind.

    Der Geruch war sehr unspezifisch, aber nach einem Tag liegen hat er eine leichte obstartige Komponente.

    Wäre toll, wenn jemand eine Idee hätte.

    Liebe Grüße

    Matthias

    P.S. die letzten beiden Fotos zeigen Kaulozystiden. Sie hatte eine Art Belag an der Spitze.

    P.S.PS Mensch, mensch, kaum habe ich den Beitrag abgeschickt, habe ich doch noch eine Eingebung bekommen: Ein Weichritterling. Vielleicht der Frühlingsweichritterling?

    Hallo Pablo,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Ja, die Gruppe scheint echt schwierig zu sein. Hatte jetzt gelesen, dass die Unterscheidung zwischen P. spadiceogrisea und P. fatua über die Sporenwanddicke gehen könnte. Ha, etwas kompliziert. Und vielleicht kommt ja tatsächlich auch noch eine andere Art der Gruppe in Betracht.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    ich hatte schon einmal im letzten Jahr einen vermeintlichen frühen Mürbling (Psathyrella spadiceogrisea) eingestellt, den Andreas wegen des Abstandes der Lamellen eher als Psathyrella fatua eingeschätzt hat.

    Nun habe ich eigentlich dasselbe Problem.

    Gefunden habe ich die Pilze am Rande eines Laubwaldes auf Erde. Es wuchsen recht viele gesellig zusammen. Gefunden habe ich sie bereits Anfang März. Der Zeitpunkt würde ja perfekt auf den frühen Mürbling passen, allerdings kommt mir wieder der Abstand der Lamellen zu weit vor. (Jedenfalls nach einem Vergleich mit frühen Mürblingen, die ich im Netz fand.

    Die Sporen maßen ca. 7,5-9,5X4-5.

    Ist Psathyrella fatua überhaupt in der Lage, so früh Fruchtkörper zu bilden?

    Ich stelle auf jeden Fall auch ein paar Mikrobilder online, obwohl sie wahrscheinlich nicht viel aussagen können. (Es sei denn, ich habe mich mit der Art völlig vertan:))

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Christine,

    oh ja, vergesse meine Einschätzung :); Harrys Vorschlag macht viel mehr Sinn. Die schon leicht in gräuliche gehenden Lamellen der ersten Fotos sprechen wirklich viel besser für den rauchblättrigen Schwefelkopf.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Christine,

    einen Samtfußrübling würde ich bei deinem Fund eigentlich ausschließen. Zwar bin ich nicht hundertprozentig sicher, aber ich könnte mir bei deinem Pilz ganz gut einen Waldfreundrübling vorstellen.Zumindest hat er die Tendenz so wellig aufzuschirmen. Aber mal schauen, was noch für Vorschläge kommen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    super, vielen Dank für die weiteren Erklärungen. Dann deutet irgendwie tatsächlich alles auf die Schmetterlingstramete. Ich werde auf alle Fälle noch einmal einen Mikroversuch straten. Selbst wenn da dann nichts weiteres herauskommt, habe ich auf jeden Fall mit dem Pilz und deiner Hilfe eine ganze Menge gelernt, was auch schon toll ist.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo,

    ja, ich habe bei der vermeintlichen Schmetterlingstramete sowohl mit KOH (3%) als auch mit Kongorot mein Glück versucht. Die Kombination der zwei Stoffe muss ich noch einmal ausprobieren. Auf den Fotos sind also keine Bindehyphen zu erkennen, sondern (nur) verzweigte Skeletthyphen?

    Schwierig, schwierig. Ich glaube fast, der Pilz ist dann mikroskopisch doch eine Nummer zu groß für mich. In den nächsten Tagen starte ich aber noch einmal einen Versuch. Wäre doch gelacht, wenn ich da nicht noch was entdecken sollte. :cool::)

    Vielen Dank für deine ganzen Hilfestellungen und liebe Grüße

    Matthias

    Hallo zusammen,

    ich habe mich noch mal an den Pilz herangewagt und versucht, Schnallen bei den Basidien und Bindehyphen zu finden. Wie sollte es anders sein: Ich bin nicht sicher. Ich stelle mal die Fotos ein von einer Basidie, die m.E. eine Schnalle besitzt, noch einmal generative Hyphen (nennt man das so) und von einer Struktur, die ich jetzt mal kühn als Bindehyphe interpretiere.

    Auch wenn ich mir natürlich nicht sicher bin, scheint jetzt doch alles Richtung Schmetterlingstramete zu weisen.

    Ich hatte auch einen KOH-Test gemacht; die Farbe, Pablo, ist sehr ähnlich zu der auf deinen Fotos: so ins Orange gehende.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Christine,

    auch hier würde ich aus denselben Gründen wie bei deinem anderen Pilz eher makroskopisch auf Schizopora paradoxa kommen. Aber mal schauen....

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Christine,

    auch wenn ich mir nicht wirklich sicher bin, würde ich makroskopisch eher Schizopora paradoxa anvisieren. Schizopora radula hätte wohl eher stärker sichtbara poroide Flächen. Aber mal schauen, was noch für Meinungen kommen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Joe,

    tolle Aufnahmen zeigst du da. Besonders beeindruckend ist wirklich das erste Foto vom rotrandigen Baumschwamm.

    Und den Unterschied der Anwachsstelle deiner möglichen hirschbraunen Tramete zu meiner möglichen Schmetterlingstramete ist sehr gut sichtbar.

    Vielen Dank fürs Zeigen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Christine,

    dein Pilz müsste der Eichen-Zystidenrindenpilz - Peniophora quercina - sein.

    Auf der Seite findest du Fotos die deinen Pilzen optisch recht nahe kommen.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Pablo, super, vielen Dank für deine Fotos. Ich werde versuchen, am Wochenende den Pilz noch einmal unter dem Mikroskop zu untersuchen. Dazu helfen mir deine Aufnahmen schon viel weiter. Vorher hatte ich noch nie davon gehört, dass es auch mal irpicoid daherkommen kann. Mal schauen, ob ich vernünftige Mikrobilder hinbekomme und der Pilz tatsächlich eine Schmetterlingstramete ist.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Vielen Dank für deine Überlegungen Pablo. Scheint ja wirklich ein komplizierter Pilz zu sein. Schnallen meine ich auf jeden Fall bei den Basidien gesehen zu haben. Auf den Fotos kann man sie aber leider nicht mehr erkennen. Die Idee mit der Schmetterlingstramete mit "iripicoidem Hymenophor" finde ich sehr interessant. Ich weiß nicht, ob das jetzt viel zu bedeuten hat, aber Schmetterlingstrameten haben für mich immer so einen leicht frischen "säuerlichen" Geruch; und genau diesen Geruch hatten auch die Pilze auf den Fotos.

    Ich schaue noch mal, ob ich vielleicht Bindehyphen finden kann, die mir bei der ersten Untersuchung nicht aufgefallen sind.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Joe,

    vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich glaube, du hast völlig recht. Die hirschbraune Tramete macht hier tatsächlich viel mehr Sinn. Das Fehlen der resupinaten Anteile hatte mich zwar auch etwas stutzig gemacht, aber dann doch nicht so sehr, um in eine andere Richtung zu denken.

    Liebe Grüße

    Matthias

    Liebe Pilzfreunde,

    folgenden Pilz habe ich am Wochenende an einem liegenden recht großen Laubholzast gefunden. Zuerst dachte ich wieder an einen Resupinatstacheling, aber die Mikrobilder lassen mich jetzt an Irpex denken, und zwar an Irpex lacteus - milchweißer Eggenpilz. Gut, milchweiß sind die Fruchtkörper jetzt nicht, aber sonst habe ich keine bessere Idee. Könnte die Bestimmung hinhauen?

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Matthias

    Hallo Peter,

    vielen Dank für deinen weiteren Link. Eigentlich bin ich mittlerweile schon recht sicher, dass mein Pilz S. ochraceum ist.

    Aphyllopower ist eine tolle Seite; da werde ich mal etwas "stöbern".

    Liebe Grüße

    Matthias