Beiträge von Kowalski

    der blaue Saftporling ist überhaupt schwer zu bestimmen bei dem FK, weil er auch nicht die typische Form hat. Auf den ersten Blick hat er mich allerdings daran erinnert. Der Einwand Pomfunga mit dem Nadelwald stimmt. Ich hab den auch erst einmal gefunden und im Nadelwald.

    ich weiß nicht. Seh ich hier Stockies & Hallimasche? Also das untereste Bild sind Hallimasche, eins darüber ist mir zu unscharf, und noch eins darüber - könnten das merkwürdige Stockschwämmchen sein. Der Rand ist mir ein bisschen zu hell, die schleimige Oberfläche des hygrophanen Hutes würde passen, der dunkle lange Stil mit dem Ring auch. Links davon lugen 2 kleines Hallis hervor, mit dem schuppigen Kopf. Der oberste ist ev. ein abgewaschener, durchnässter Halli - oder etwas was ich nicht einstufen kann. lgk

    Lieber Reinhard, ich möcht jetzt keine Predigt halten. Aber ;-) Einen Pilz zu bestimmen, "schon ein paar Jahre her" ist absolut sinnlos. Du kannst dich an wichtige Details wie Duft nicht mehr erinnern. Er bleibt unbestimmbar und alles ist reine Spekulation. Die Bestimmung über zwei Bilder läuft nicht. Noch dazu wo die Wurzel fehlt, und wellige Lamellen auf eine Wuchanomalie hindeuten. lgk

    Schließe mich Joe an. Der erste kann eine Flaschenstäubling sein, bei dem die Stacheln ein bisschen hops gegangen sind, aber auch eine andere Art. Ich kann die Judasohren nicht vergrößern, aber das ganz rechte am unterern Bild sieht schon eindeutig aus, und lässt irgendwelche Becherlinge und Drüslinge ausschließen. 3. Lepista nuda. Der Stiel könnte mehr Lila haben, vielleicht es auch der lavendelfarbene. Da gibt es ca. 5 Arten die man gedanklich einschließen kann. "Blumig" als Duft ist wohl eine kleine Untertreibung. ;-)

    Ich hatte doch kürzlich das Thema mit dem mausgrauen Scheidling, einem Schloßparkbewohner. Pablo meinte dann, man könnte auch "Volvariella volvacea" in Betracht ziehen. Und ich fand heute 2 weitere FK. Die allerdings neue Zweifel aufwerfen. Die Haut ist nach wie vor sehr silbrig. Das Problem: ich fand trotz intensiven Buddelns keine Scheide. Der große Schirm hat 14 cm Durchmesser und färbt das weiße Papier bräunlich. Wobei das kein Sporenabdruck im klassischen Sinne ist. Die beigen Blätter färben ab. Der kleinere Hut ca 7 cm. Dieser war noch mehr geschlossen. Ich bin so ratlos wie eh. Der Stiel ist ca. 20 cm, dünn und extrem fasrig. Während der kleinere, jüngere Schirm fast keinen Duft besitzt, schon fast auffallend, hat der ältere einen sehr feinen Duft - ich komm auf etwas nach Beeren. Wieder das Habitat Laubmischwald. Er hat auffallend klare, große Blätter ohne Zwischenlamellen.


    Hier die Bilder. Übrigens ich weiß nicht warum, wenn Bilder quer sind, genügt draufklicken, dann erscheinen sie hochaufgelöst in der richtigen Position. LG Kowalski


    hallo Pilzfreunde,


    der nachfolgende Hallimasch - ich hoffe es ist einer - hat mich an die Grenzen geführt. Bei mir wachsen H. überall, im Garten, im Wald, ich könnte sie Lkw-weise wegfahren. Dann bin ich in einer Stadt in einem Baumlehrpfad gegangen, und der hat mich an die Grenzen geführt. Keine Schuppen oben am Hut, sehr lange, aussagelose Stiele auf einem winzigen Holzstück, dass bei Bauarbeiten liegen geblieben sein musste. Der Geruch war mehlig muffig. Die Sporenfarbe weiß. Er war ungewöhnlich büschelig, da er mit dem kleinen Stück Holz auskommen musste. Falls jemand meint, der Einband von Thomas Pymchon's Bleeding Edge hätte keine optimale Farbe für Sporenabdrücke, dem möchte ich gerne gesagt haben: weißes Papier ist auch nicht immer optimal. Übrigens habe ich einen Hut ausgesucht mit mit gewellten Lamellen, einem der sichersten Zeichen. Hier die Bilder.


    LG Kowalski


    ich geh am liebsten - wenn möglich so um 10 bis 12 jetzt im Spätherbst. Da ist es nicht mehr so kalt und feucht. Mit etwas Glück bricht dann die Sonne durch. Am Nachmittag ist der "Traffic" dann ein bisschen größer und das mag ich nicht. Ich bin am liebsten ganz allein unterwegs. Noch früher am Morgen bringt zur Zeit wegen dem Tau nichts, da sind ja alle Plize kltischnass. Gerade die Maronen bekommen so schleimige Hutoberfläche, die dann auch nicht mehr wegzubekommen ist. Und da bei Maronen das Schleimproblem sowieso eminent ist, bin ich immer froh, wenn sie schon abgetrocknet sind. lgK

    Wenn du dir hier die Verwechsler ansiehst, ist der grauweise Faserling auch interessant. Geruchsnotiz Kohlrabi würde passen, in beiden Fällen. Gattung Psathyrella stimmt vom Gefühl. Da gibt es dann so ca. gefühlte 1000 Arten. Pablo weiß da mehr.
    Was meinst du genau mit den Hallimaschen? :)
    Es gibt eine unendliche Variationsbreite. "Mein" Wald ist voll davon und ich beachte das gar nicht mehr so. Ob das jetzt einfach nur atypische FK sind oder eine eigene Art. Den einzigen den ich noch unterscheide ist der Honiggelbe. Dazu kommt noch, dass ich sie nicht essen mag, also der permanente, haptische Kontakt mit Pilzen fehlt. Da stellt mich jeder Sammler ohne mykologischen Interessen komplett in den Schatten. LGK

    Tolles Bild, toller Schwamm. Noch nie gefunden. Chateau-Schokolade, Jungzwiebel, Kartoffel, Knoblauchzehen, Pinsel und Euromünzen, in verziertem Ton-Geschirr, herrlich. Sowas mag ich. <3 LGK

    Lieber Heinz,


    ich kenn das Rezept noch so von meiner Mutter (88) - mündlich tradiert. Ob die Fliegen tot sind oder nicht, weiß ich nicht. Insekten reagieren anders auf Gifte als wir Säuger. Es kann auch sein, dass sie benommen sind und in der Lake und ertrinken. Ich werde das ggf. mal ausprobieren. In dem Filmchen wurde übrigens das Fliegenpilz-Gift wieder anders präsentiert. ;-)


    LGK

    Wer weiß schon, wie Pilze so ticken. Für mich ist es ein Mädchenpilz ;-)
    Wer mit den schwierigen Momenten mit Hugo Portisch am Anfang und einem allgemein ultralangweiligem öffentlich-rechtlichem TV-Stil klar kommt, dem empfehle ich diesen Link - ist ca. 1 Woche online....
    lgK

    Hallo Lukas! Das nenn ich mal ordentliche Bilder, da kommt Freude auf. Stacking war gestern. Richtig sind solche Bilder mit allen Informationen! Der Kahlkopf ist keiner, falls der spitzkegelige Kahlkopf sein soll. Der ja der meistgesuchte und "verspeiste" ist. Es sei denn, der Schirm öffnet sich im Alter so weit, das habe ich noch nicht gesehen. Bei den Schwefis entscheidet letztendlich der Geschmack/Geruch, da hier das Foto schon arg täuschen kann, auch der Fruchtkörper in der Hand. Ich rieche im Zweifel immer am Hut, richtig "schwierig" zu unterscheiden sind eh nur grünblättrig und rauchblättrig. Und da riecht der grünblättrige einfach schärfer. Meist hat der rauchblättrige Schwefi einen weiteren Hut. Der Geschmackstest überzeugt dann endgültig. Ich bin ehrlich begeistert, mehr solche Fotos und ich bin dein größter Fan vom ersten Beitrag weg. LG Kowalski

    Du kannst mehrere Sachen machen. Zurück zur Stelle fahren, und schauen, ob da noch mehr stehen. Und dann mit Basis ausbuddeln. Zu einer Pilzberatungsstelle, am lebenden Objekt sieht man mehr. Und das Teil gut aufheben, falls Symptome auftreten. Es können ja zufällig auch noch andere Beschwerden auftreten, für die Differentialdiagnose beim Arzt. lgk

    Alles klar. Ich war grad ein bisschen auf Facebook, das ist nicht gut für meine Nerven. :D
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    Das sind Momente, da bin ich froh, dass es diese kleine, aber feine Forum gibt. Wo Sachen kultiviert ausdiskutiert werden. Die Fresshektiker auf fb machen mich schon in 5 min ganz irre. Die haben nämlich solche Pilze schon in der Pfanne, während sie noch schnell via Handy auf fb ein Posting absetzen. Deswegen war ich jetzt ein bisschen verwirrt, es hatte nichts mit dir zu tun. Also liebe Grüße, Thomas + und einen schönen Tag.

    Lepista aspera gilt als giftig. Ich weiß eigentlich nicht, was da für ein Pilz ist, den du mit einem Grinser präsentierst.
    Wegen meinem Parasol-Sager - was weiß ich, ich kenn dich ja nicht. lgk

    ThomasL Prost, Mahlzeit. Aber anscheinend geht es bei dem als giftig deklarierten Pilz hauptsächlich um das Coprinus-Syndrom. Wenn du keinen Alk trinkst, hattest du vielleicht keine Probleme.


    Ich wollte zu dem Perpilz sagen: die Reihen der Velumsreste können bei besondereren Bedingungen schon mal sehr regelmäßig ausfallen. Da muss die Witterung und alles stimmen.
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    PS: ThomasL: hast du das für einen Parasol gehalten? ;-)

    Da ich heute auch ein, zwei Rotfüße gefunden hab und gleich wieder angewiedert weggeworfen habe, hab ich das noch frisch im Kopf. Ich tippe ich bei dir auf einen Herbstrotfußröhrling - der hat eine dickere Knolle. Ansonsten sehe ich den typischen Madenfraß ;-) Der gewöhnliche Rotfuß hat einen schlankeren, meist irgendwie gekrümmten Stiel und nicht ganz so intensiv gelb-orange-farbene Röhren. lgK

    PS: C. lutenscens werden das meiner Einschätzung nicht mehr. Dafür ist der Habitus viel zu klein. Und selbst wenn es die Art wäre, dann würde es dort aufgrund der Bodenverdichtung - dort ist Holzlagerplatz und Weg - gar nicht mustergültige Fruchtköper geben.
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    Na, eh Pablo, ich stand kurz auf der Leitung. Es sind ganz normale C. t. :D

    Aaach, ich wusste dass der Pilz tricky ist. Ich hab mir extra lange Zeit gelassen dort und praktisch ein Lager aufgeschlagen. Leider ist das Handy auch alles andere als farbecht, was man an meiner Hand sieht. Alle waren sehr jung hatten so gelb-grünliche Leisten und Stiele, nicht orange Stiele. Nur die älteren hatten grauen Leisten. Ich werde die verbliebenen Exemplare rauswachsen lassen.
    Hier noch ein Foto der älteren FK.


    Danke nochmal für das Köpfe-Zerbrechen. Ich hab mir grad die taxonomischen Schwierigkeiten auf Wiki durchgelesen. Ich tendiere momentan mehr zum C. tubaeformis.