Beiträge von Emil

    Ja Andy, Du hast recht. Ich tue mich auch oft etwas schwer damit, Baumpilze abzulösen. In diesem Fall wäre es aber kein Problem gewesen. Der Baum steht direkt im Gebiet eines Autobahnkreuzes. Dort wandert kein "normaler" Mensch und erfreut sich an an den Dingen, die unser Herz höher schlagen läßt.:love:

    Wie es der Zufall will, heute habe ich sogar in nur einem Meter Höhe einen Kiefernfeuerschwamm gefunden und mit nach Hause genommen.

    Klein aber Oho.


    Von oben


    Anwachsstelle, Rindenreste sind zu erkennen


    von unten


    Aufgeschnitten

    Hallo, habe heute eine sehr ergiebige Wanderung gemacht. Für den Threat Waldfunde war das dabei.


    Marderfalle mit frischem Fleisch


    Badestelle für Wildschweine


    Baumliebschaft, Kiefer umschlingt Eiche oder Eiche knutscht Kiefer

    Hallo und guten Abend, vermutlich habe ich als einer der wenigen das Glück auf meinen Wanderungen den Kiefern-Feuerschwamm zu finden.

    Heute sogar einen auf Augenhöhe, was noch seltener ist. Meist sind sie mindestens einige Meter hoch an den Bäumen.

    Deshalb eimal wieder ein Porträt auch von oben. Leider hatte ich kein Messer dabei, sonst hätte ich ihn aufgeschnitten.

    LG Emil


    Hallo und guten Tag!

    Das ist der liegende Buchenstamm mit den intakten Zunderschwämmen. Gezeigt habe ich einen entfernten (vermutlich abgetreten) Pilz, bzw. die Abbruchstelle, der sich langsam wieder erholt und einen neuen Fruchtkörper bilden will.

    Gesehen habe ich so etwas zuvor auch noch nicht. Ich hoffe, daß ich mit der Erklärung, daß ein neuer Fruchtkörper gebildet wird, richtig liege.

    LG Emil

    Hallo liebe Ratefreunde! Was ist hier zu erkennen. Na klar: die Braune Wegschnecke (Arion fuscus) und ihre charakteristische Fraßspur.

    Aber das meine ich nicht, sondern welcher Pilz-Fruchtkörper bildet sich hier neu?

    LG Emil

    Hallo!

    Dummer Specht ! Aber wenigstens hat er seinen Irrtum erkannt und hämmert eine bessere Höhle.


    Warum nicht gleich so!


    Beides Kiefern-Feuerschwamm


    Beide Fotos entstanden heute an zwei nebeneinander stehenden Kiefern.


    LG Emil

    Da es noch sehr ruhig an der Pilzfront ist, war ich heute auf der Suche nach Frühjahrslorcheln. Aber nichts entdeckt.

    Dafür nur eine gut erhaltene Schmetterlingstramete


    und die relativ häufig von mir gefundenen Kiefern-Feuerschwämme.


    Gehe aber in den nächsten Tagen wieder Lorchel-Pirsch

    LG Emil

    Hallo, Zwei Funde von heute:

    1.Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze (Leptoglossus occidentalis) war unter der Rinde einer abgestorbenen Kiefer. Vor ca. 20 Jahren nach Europa eingeschleppt.


    2. Kugelförmige Maserknolle an einer Eiche, umschließt den gesamten Stamm


    LG Emil

    Hallo, ich möchte doch auch noch meinen Senf dazugeben.

    Es bleibt schwierig bei dem Bildmaterial und den Zusatzinformationen.

    Eiben haben spitze aber nicht stechende Nadeln. Auf den Fotos meine ich rundlich Spitzen zu erkennen.

    Auch die Abwesenheit der roten Früchte kann kein Ausschlußkriterium sein. Eiben brauchen etliche Jahre bis sie überhaupt fruchten.

    Der fotografierte Baum ist ja noch recht jung.

    Hemlocks lieben feuchte Standorte. Sie dürfte man als Bäume aus Nordamerika oder Ostasien hier in Wäldern oder Forsten selten antreffen.

    Aber auch das wäre kein Ausschlußgrund. Sie lieben übrigens an natürlichen Standorten relativ feuchtes Klima mit wenig Trockenstress.


    Deshalb wäre es eben notwendig, etwas mehr Informationen über den Standort zu haben. Und anderes Bildmaterial.


    LG Emil

    Bingo! Das ist er ganz bestimmt. Bestimmt im doppelten Sinne. Vielen Dank Christine. Mit dem Namen noch die Bildersuche bei Google aufgerufen. Keine Zweifel.

    Endlich kann ich wieder schlafen.;)

    Ich denke Carmen sieht das auch so.

    Liebe Grüße und Frohe Ostern wünscht Emil

    Hallo Carmen, das finde ich ja höchst interessant. Vor ca. 5 Jahren habe ich so etwas auch gefunden.

    Die Oberflächenstruktur scheint mir identisch zu sein. Nur meiner war vollkommen schwarz (geworden?) s. Bild.

    Ich konnte bisher nicht herausfinden was das ist. Habe aber auch einen Schleimi für am wahrscheinlichsten gehalten.

    Vielleicht bekommen wir jetzt gemeinsam heraus, was das ist; wobei ich davon ausgehe, dass das Gleiche ist.

    LG Emil

    Ja, Diether Du hast schon recht, es gibt auch noch das Berliner Urstromtal. Aber wir wollen hier ja keine Geologie betreiben. Es ging mir nur um den genauen Fundort.

    Übrigens weil Du SW erwähnst, meine " Zweite Heimat " ist die Gegend um den Schönbuch. Und einer meiner Söhne wohnt bei Dir auf der anderen Seite vom Flughafen.:)

    LG Emil

    Hi, obwohl ich kürzlich einen Zinnoberschwamm gezeigt habe, komme ich mit dem Thema (als Fund von heute) doch noch einmal.

    Bemerkenswert aber wohl nicht ungewöhnlich finde ich den recht blassen Hut im Gegensatz zum kräftigen Rot der Poren. Wenn ich den Birkenzweig an dem er wuchs drehe, ist es ein anderes Rot.

    Eine Frage hätte ich aber. Kann es sein dass der Pilz erst in diesem Jahr gewachsen ist? Für einen Pilz aus 2020 fände ich seinen Zustand außergewöhnlich gut.


    LG Emil

    Hallo Diether, Du hast zwar gut aber trotzdem nicht ganz richtig geraten. Der Fundort lag (noch) nicht im Fläming.

    Südlich von Berlin verläuft das Baruther Urstromtal. Es hat, wenn man so will, ein nördliches Ufer und ein südliches Ufer. Das Tal ist bis zu 5 km breit.

    Am südlichen Ufer liegt bzw. beginnt der Fläming. Die Lorcheln habe ich am nördlichen Ufer in den Dünen bei Horstwalde gefunden.

    Der Fläming ist meine Wissens in mehreren Eiszeiten aus Geschiebe (Moränen) der Gletscher entstanden, also keine Dünen im eigentlichen Sinn.

    Der Barnim liegt nördlich von Berlin.

    LG Emil

    Hi René, vielen Dank für Deine Bestimmungen. Flechten sind doch faszinierende Lebewesen.

    Bei der Mauerflechte war ich mir schon recht sicher, bei den beiden anderen eben nicht mehr.

    Werde in Zukunft noch mehr danach suchen. Und mehr Literatur als nur ein Buch aus dem Verlag Ulmer besorgen.

    LG Emil

    Hallo Andy, gut beobachtet. Ich habe sie bisher immer auf sandigem Boden gefunden. Immer Pinus sylvestris in der Nähe. Recht häufig. Die hier waren trotzdem etwas Besonderes.

    Der Fundort heute lag südlich von Berlin in einem Gebiet, daß hügelig wie im Mittelgebirge ist. Die Hügel wurden in der letzten Eiszeit als Dünen gebildet. Heute aber als solche nicht mehr für Laien erkennbar da reiner Kiefernwald. Die Dünen waren gleichzeitig die Begrenzung zu einem sogenannten Urstromtal, durch das damals das Gletscherwasser abfloss.

    LG Emil