Beiträge von Bernhard 3

    Hallo

    ibex

    ich war jetzt noch einmal am Habitat und habe bis auf 3 FK alle auf Bildern . Ist der Vorteil, wenn um den Campingplatz alles wilde Natur ist und sich alles mit dem Fahrrad erreichen lässt. Zumindest fast.


    Es gibt 3-4 FK die größer als 10 cm sind die restlichen sind im Mass oder abgefressen.

    Was ich noch gesehen habe, ist die Sporenpulverfarbe . Ist ein helles bis dunkles Kastanienbraun.

    Der obere FK war direkt darauf gelegen . Bei jüngeren Exemplaren war die Farbe noch heller .

    Könnte von daher auch passen. Dann werde ich ihn doch unter Südlicher Ackerling ablegen

    Rooki

    Das mit dem Hochentaster klappt hier glaube ich nicht. Ist eine Bauerei(Ferme) und die sägen nicht mit Spielzeug, eher steht einer in der Mulde vom Traktor mit der Motorsäge.

    Ich hatte vorletztes Jahr schon interessante Funde in der Nähe, war aber genauso trocken, wie jetzt.


    Gruß Bernhard

    Hallo Benjamin,

    Eigentlich sind die von Bernhard beschriebenen bis 18cm für den Südlichen Ackerling schon zu gross, denn er wird in der Literatur mit 4-10cm beschrieben.

    ja deswegen habe ich ja auch nichts passendes

    gefunden, aber vielleicht ist die deutsche Pilzliteratur auch nicht auf die südfranzösische Pilzwelt eingestellt 😉😏

    Rooki

    Die Bilder aus dem ersten Beitrag sind aber nur 2 Tage älter und die FK waren noch kleiner.

    Wie dem auch sei, ich werde ihn unter " unsicherer Ackerling" ablegen, und hoffen, daß da nächstes Jahr wieder was kommt.

    Habe übrigens heute noch das hier gefunden, unerreichbar in 3-4 m Höhe am steilen Hang

    Denke das ist der gemeine Schwefelporling, schade nur um die schöne Eiche.

    Gruß Bernhard

    Hallo Forum

    So, jetzt war ich noch einmal an dem Stamm, den ich jetzt als Pappel, nicht als Eiche erkannt habe.

    Inzwischen sind auch einige große FK vorhanden, der größte ca. 18 cm. Lamellen werden im Alter beige bis hellbraun . Ausgebuchtet mit Burggraben angewachsen .

    Der Stiel oberhalb des Rings weiß nach hellbraun werdend. Ring dann fast rotbraun, nur noch in Resten vorhanden. Unterhalb wird der Stiel dann hellbraun mit grauem Anflug ( kann allerdings auch von den faserigen Härchen rühren).

    Wie gesagt sind diese Bilder von einem älteren Exemplar.

    Und auf das stockschwämmchen komme ich auch nur, weil mir Bildsuchapps bzw Bestimmungsapps das auswerfen. Ich kenne Stockschwämmchen aber nur büschelig auf Stümpfen und selbst im trockenen Zustand zweifarbig gezont im Hut.

    Vielleicht gibt es ja noch mehr Aufschluss.

    Einstweilen Dank an alle, die sich schon Gedanken gemacht haben.

    Gruß Bernhard

    Hallo Forum

    Ich hätte gerne noch einmal das Schwarmwissen strapaziert.

    Dieses Exemplar habe ich gestern auf einem liegenden Stamm ( evtl Eiche, sicher aber Laubholz) gefunden. Es gab mehrere einzelne FK auf dem Stamm verteilt.

    Farbe: hellbeige zur Mitte hin dunkler werdend

    Hut: 2-6 cm, zuerst halbkugelig, später ganz leicht gebuckelt

    Stiel: bis 10 cm hoch, bis 6 mm stark, faserig gestreift mit Ringresten

    Lamellen: relativ weit mit Lamelletten, beige wie Hut

    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/127854/

    123pilze.de/000Forum/index.php?attachment/127855/

    Irgendwie mag ich nicht an Stockschwämmchen glauben, zu hell und keine richtigen Schuppen.

    Habt Ihr vielleicht eine Idee.

    Achso Geruch angenehm, anfangs anisartig

    Ratlose Grüsse

    Bernhard

    Danke Jens

    War auch meine Vermutung, da Lamellen nicht rein weiß , sondern cremefarben.

    Bin vorhin extra noch einmal die zwei Hälften holen gegangen. Leider sieht man in dem Alter noch nicht, ob das ein Ring werden soll oder nur Hüllreste. Fransen könnten das werden.

    Leider ist er über Nacht etwas trockener (dunkler) geworden . Hier ist es eh viel zu trocken, sonst gäbe es noch viel mehr Pilze

    Gruß Bernhard

    Hallo Andy

    Ich war gerade noch einmal da, und Du dürftest Recht haben. Ich habe einmal an einem FK auf dem Hut gerieben, das Weiße ist wie Reif, der Untergrund ist graubraun und unter der Haut wirkt es gallertartig. Einzig die Größe muss berichtigt werden. Ein FK war glatt 20 cm breit und es gab mehrere die auch 10-15 cm groß waren. Habitat war definitiv Pappel, es gibt sonst nur Eichen und Kiefern.

    Eigentlich ein schöner Pilz, die Farbe wirkt ein wenig düster, aber elegant.

    Dank für die Mühe, schade nur daß es über die Verwertbarkeit keine Info gibt. Wäre in größerer Menge vorhanden.

    Gruß Bernhard

    Hallo Forum

    Ich habe heute am liegenden Stamm einer höchstwahrscheinlich Pappel diese Seitlinge gefunden.

    Hut weiß mit anfangs bräunlichen, später schwarzen Flocken oder auch Schuppen.

    Fast kein Stiel

    Lamellen cremefarben bis hellgrau

    Geruch ein wenig an Gummi erinnernd

    1 + 2 relativ junges Exemplar

    Da ich im Urlaub in Südfrankreich bin, habe ich keine Literatur dabei und im Internet finde ich nichts passendes.

    Vielleicht könnt Ihr mir helfen.

    Gruß Bernhard

    Hallo

    Jetzt muss ich mich doch auch meinen Mist dazu liefern.

    Soweit ich weiß, ist dies ja ein Forum. Mit vielen Unterrubriken zum Thema Pilze. Als Erstes: " wie erstelle ich einen Beitrag". Es wäre wünschenswert, wenn jeder dies erst mal lesen würde.

    Wenn ich aber gleich ins Forum gehe mit sehr vielen Teilnehmern und damit auch sehr vielen, ich nenne es einmal "Charakteren", dann finde ich es normal, daß ich viele verschiedene Ansichten und entsprechende Antworten bekomme ( Gott sei Dank). Nur mit vielen verschiedenen Blickrichtungen kann ich mir ein Bild machen.

    Wenn ich das nicht will , sollte ich vielleicht eher eine Bestimmmungsapp besuchen. Da kann ich Bilder einstellen und bekomme dann Antworten wie "sieht aus wie" oder so ähnlich. Will ich allerdings eine Frage, so es denn eine ist, beantwortet bekommen, dann finde ich schon, daß ich mich an sogenannte "Regeln" halten sollte, und die Frage entsprechend stellen, wie ich die Antwort erwarte, bzw die Antworten akzeptieren, wie sie auf meine "Frage" kommen.

    Das finde ich, ist geschehen und bedarf eigentlich keiner weiteren Diskussion. Wenn ich mit anderen Menschen in Kontakt treten will, und das ist in einem Forum der Fall, muss ich mich zwangsläufig an diese Menschen wenden. Eben nicht an eine KI oder sonstige "unmenschliche" Institutionen.

    Ob der TE dies will, entzieht sich unserer Kenntnis, außer er reagiert. Aber wir sollten uns deswegen definitiv nicht die Köpfe heiß reden. Oder eben per PN das an den richten, dem ich etwas mitteilen will.

    Dies wollte ich dazu mal loswerden.

    Einen schönen Abend

    Bernhard

    Hallo

    Dann bekenne ich mich auch als Baby Mörder. Nur wenn man nicht weiß, wie groß ein ausgewachsenes Modell werden kann, sei mir als Entschuldigung zugestanden.

    Was ich aber sicher sagen kann, so viel kleiner wie die handelsüblichen Kalbsschnitzel es tun, wird der Klapperschwamm nicht.

    Und beides würde ich kulinarisch nicht vergleichen wollen.

    Gefunden unter Eßkastanie

    Mahlzeit

    Bernhard

    Hallo Stephan

    Vielen Dank für die Korrektur.

    Auch für den anderen Beitrag zum Schüppling. Was mich vom Feuerschüppling abhielt, waren die Rottöne die ich am angefragten FK nicht sah.

    Das kommt davon, wenn man nicht so viele Bücher hat, aber viele Internetseiten aufmacht und sie dann vertauscht bzw durcheinanderwirft.

    Sepp , ich wollte auch absolut nicht Deine Kompetenz anzweifeln, im Gegenteil anfangs war ich auch da ganz bei dem Vorschlag von Dir, hatte nur keine Zeit, weiter nachzuforschen. Und als ich heute dann noch einmal weiter machte, habe ich mich wohl von den Beschreibungen etwas durcheinander machen lassen . Bei 123pilze steht unteranderem für den braunen Filzröhrling "+/- leicht blauend", was ich als schnell, bei leichtester Berührung blauend verstanden habe.

    Schande über mein Haupt.

    Nochmals Dank und schönen Abend

    Bernhard

    Hallo Forum

    Bei unserem letzten Pilzgang sind mir drei Kandidaten untergekommen, bei denen ich unsicher bin in der Zuordnung

    1. Glaube ich ein Goldblatt gefunden zu haben.

    Von oben sah es sehr nach Ziegenlippe bzw Filzröhrling aus, von unten dann die Überraschung


    Der Stiel sah stark nach Ziegenlippe aus, lediglich an der Stielspitze leicht rötlich.

    Falls ich falsch liege, bitte ich um Berichtigung.

    2. Da denke ich an einen Sklerotienporling .

    Größe des Hutes ça 12 cm. Trichterförmig. Kurzer zäher Stiel ça 10 mm stark, herablaufende Poren . Farbe beige bis hellbraun auf dem Hut, Poren cremefarben


    3. Habe ich hier einen Goldschüppling gefunden?

    Leuchtendes goldgelb kein rot, Hut ça. 6-7 cm und Stiel sichtbar ca 8- 10 cm lang. Leider habe ich den stehen lassen, kann deshalb keine weiteren Angaben machen, außer Habitat Sandsteinboden, Mischbewuchs, höchstwahrscheinlich an Laubtotholz .

    Ich weiß, daß die Bilder nicht optimal sind, aber teils waren die Örtlichkeiten zu unwegsam, bzw das Licht schon zu dunkel -> Kunstlicht

    Vielleicht ist dennoch eins zu erkennen.

    Gruß Bernhard

    Hallo Forum

    Nach längerem nochmaligem Betrachten und Nachschlagens, habe ich den jetzt als braunen Filzröhrling abgelegt.

    Sepp Das mit dem Schwarzblauenden habe ich wieder verworfen, da er sich nicht so grau bzw dunkel verfärbt, wie beschrieben.

    Er wurde sogar wieder relativ hell gelb wie direkt beim Anschitt. Nur das schnelle und starke Blauen, wie bei einem Wurzelnden Bitterröhrling, hat mich stutzig gemacht .

    Immerhin ist das jetzt schon gut fast 2 Tage her.

    Dank nochmals für die Tipps

    Gruß Bernhard

    Hallo Sepp

    Danke für die Anregung. Beim schnellen drüberschauen könnte das gut passen. Er scheint die Neigung zu haben, doppelte bzw mehrfache FK in einem zu bilden.

    Ich habe jetzt auch einen Schnitt versucht, geht halt nur bedingt gut bei der Wuchsform

    Die beiden letzten Bilder zeigen eine Art Verwachsung vom Stiel und Porenschicht, die offensichtlich so weit geht wie im vorangegangenen Beitrag.

    Wäre schon schön, zu erfahren, ob das wirklich häufiger vorkommt.

    Gruß Bernhard

    Hallo Corinne

    Das mit dem Schnittbild kann ich gerne nachliefern, morgen bei Tageslicht. Hatte nur einen kleinen Hut der abgebrochen war durchgeschnitten. Hat es aber nicht ganz aufs Bild geschafft

    Die Filzröhrlinge von Dir haben aber definitiv einen komplett anderen Habitus und sind auch viel schlanker.

    Dieses hier hat mich auch erstaunt .

    Es ist ein zweiter Stiel im Hut, aber merkwürdig eingewachsen in die Röhren. Dahinter (darunter ) ist der " normale" Stiel,der viel kräftiger ist zu sehen.

    Wie gesagt, alles blaute sehr schnell und stark, daher die etwas unklaren Bilder . Bei dem abgebrochenen kleinen Teil waren sogar meine Fingerabdrücke zu sehen.

    Ich werde morgen noch einmal ein Schnittbild versuchen, wenn es noch möglich ist.

    Gruß Bernhard

    Hallo

    Habt Ihr dazu eigentlich auch eine Zubereitungsart und vor allem eine geeignete Putzweise.

    Mir erscheint es zwar nicht so aufwändig wie bei der krausen Glucke, aber vielleicht weiß ja jemand wie das schnell und schonend geht.

    Der Geruch ist nämlich sehr verlockend 😜

    Gruß Bernhard

    Hallo Forum

    Heute im Laubmischwald mit hauptsächlich Buchen und Eichen habe ich zwei Exemplare direkt nebeneinander gefunden, bei denen ich Hilfe bräuchte.

    Der Habitus des einzelnen FK erinnert stark an Rotfußröhrling bzw an einen Filzröhrling. Mit dem Unterschied daß alle FK zusammen aus einer Stielbasis kommen.

    Gewicht des einen mit 4 Hüten war 195 g nach 2 Stunden, das Gewicht des Anderen mit 5 Hüten war 228 g.

    Rotfüsse bzw Filzröhrlinge kenne ich eigentlich nur als Einzel FK, zwar nahe beieinander aber jeder aus dem Myzel kommend.

    Am Stiel sieht es stellenweise wie bei Flockis aus, nur die Röhren sind gelb und stark blauende, ebenso wie Verletzungsstellen. Daher sind die Bilder auch nicht mehr eindeutig gelb.

    Auch sind die Hüte für Ihre Größe ( zwischen 5 und 13 cm) relativ fest, ähnlich wie bei Flockis.

    Vielleicht habt ihr hier eine Idee .


    Gruß Bernhard

    Boah ey, Uwe

    bin echt platt gerade. Woran erkennst Du den Grüngefelderten ?

    Hast Du den an dem Platz "ausgesät" ?

    Oder steht auf der Rückseite der Name drauf ?:wink:

    Ich kenn mich wahrlich nicht gut aus bei Täublingen, aber für mich könnte das genauso ein Frauentäubling sein. Ich müsste da noch 1/2 Tage warten.

    Hut ab. Aber neugierig wäre ich schon, an was Du aufgrund dieses Bildes diesen so bestimmst.

    Gruß Bernhard

    Hallo Stephan

    Nun, das mit den Ritterlingen ist ja meine Vermutung gewesen, wegen der Lamellen.

    Ausgeprägter Burggraben und viele Zwischenlamellen und am Hutrand gegabelt. Am Stiel herablaufend.

    Wie gesagt für mich war kein "lasciver";) Geruch feststellbar, zumindest nicht so, wie Du ihn beschreibst. Den Geruch nach Bahnhofsklo kenne ich.

    Vielleicht ist es ja auch was ganz Anderes. Die meisten Ritterlinge sind auch mit gilbenden Richtung ockerfarbenen Lamellen beschrieben, während ich diese weis empfand. I'm Gegensatz zur Hutoberfläche.

    Ich danke Dir für das draufschubsen, dass ich nächstes Mal noch mehr auf den Geruch achte.

    Gruß Bernhard

    Hallo Andy

    Vielen Dank für die schnelle Antwort (Bearbeitung). Wenn ich mir so die Bilder anschaue, könnte das wirklich hinkommen mit dem Tricholoma lascivum. Außer dem Hut waren sie eigentlich weiss. Auch habe ich keinen auffälligen Geruch festgestellt. Vielleicht ist es ja etwas aus der Familie.

    Ich fotografiere gerne erstmal Pilze, die ich nicht kenne und die nicht so häufig sind, um den Habitus und das ganze Erscheinungsbild zu erfahren.

    Bei diesen beiden war, ohne mindestens einen zu entnehmen, kein Bild von unten möglich. Die zwei Hüte bildeten zusammen ein Dach, dass man keinen Stiel sah. Leider habe ich nicht mehr Bilder gemacht.

    Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell und wieviele Bilder Du zu den angefragten FK hast.

    Ich hätte auch gerne solch eine Datenbank. Dank dafür.

    Gruß Bernhard