awillbu1  Breitblättriger Holzrübling, Gemeines Breitblatt, Breitblattrübling, Breitblättriger Samtrübling ESSBAR!    ...in größeren Mengen unverträglich!   atod1 GIFTIG!           

CLITOCYBULA PLATYPHYLLA (SYN. MEGACOLLYBIA PLATYPHYLLA, TRICHOLOMOPSIS PLATYPHYLLA, AGARICUS PLATYPHYLLUS)

 

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BreitblaettrigerHolzrueblingleichtgiftig

 

 

 

 

 

Bilder oben 1+2 von links: Fred Gruber (Gottfrieding) ©

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Bilder oben 1-5 von links: Dieter Wächter (Thiersheim) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Neutral.

Geschmack:

Mild.

Hut:

4-12 (18) cm Ø, grau bis braun, radialfaserig, später risspilzartig aufgerissen.

Fleisch:

Weiß, dünnfleischig.

Stiel:

Weißlich, hellbraun, etwas bräunlich-faserig, weiße Myzelfäden an der Stielbasis, alt fast hohl!

Lamellen:

Weiß bis blass gelblich, alt oft mit dunklen, gekerbten Schneiden, sehr breit ausgebuchtet angewachsen.

Sporenpulverfarbe:

Weiß (6,8-10,1 x 5,8-8,5 µm, glatt, breit elliptisch, kugelig).

Vorkommen:

Laub- oder Nadelholz, an verrottetem Holzstümpfen oder vergrabenem Totholz,  Folgezersetzer von Frühling bis Herbst, sehr häufig.

Gattung:

Rüblinge, Holzrüblinge, Holzritterlinge.

Verwechslungsgefahr:

Rehbrauner Dachpilz, Schwarzschneidiger Dachpilz, diversen Risspilzen (mit braunem Sporenpulver), Nebelkappe. Alt kann er mit dunklen Lamellenschneiden sehr dem seltenen Schwarzschneidiger Ritterling (TRICHOLOMA HORDUM = RL-R Deutschland, extrem selten) ähnlich sehen.

Kommentar:

Oft wird von Unverträglichkeiten bei Genuss dieses Pilzes berichtet. Uns ist bisher kein Fall bekannt.

In geringer Menge sicherlich unbedenklich. Wir verwenden einige junge Fruchtkörper im Pilzmischgericht. Er schmeckt (aus dem östlichen Bayerischen Wald) gar nicht schlecht, etwa wie Rosenkohl bzw. Blumenkohl.

Andere Regionen berichteten von nicht guten Geschmackswerten. Möglicherweise schmeckt er je nach Region unterschiedlich gut bzw. auch schlecht und wirkt unverträglich. Laut DGfM gilt er als Giftpilz und sollte für Speisezwecke nicht verwendet werden. Pilzsachverständige der DGfM dürfen diesen Pilz nicht für den Verzehr freigeben.

Über die Entscheidung, diesen Pilz zu essen, ist jeder selbst verantwortlich.

Tödliche Vergiftungen sind nicht aufgeführt, obwohl er roh Hämolyse auslösen kann. Die Literatur bewertet ihn ebenso unterschiedlich - von essbar bis ungenießbar sowie auch unverträglich!

Relativer Speisewert:

DGfM: gelegentlich gastrointestinale Beschwerden! 123pilze: Relative Wertigkeit 4.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Breitbl%C3%A4ttriger_R%C3%BCbling

Priorität:

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   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Donnerstag, 20. Dezember 2018 - 22:37:16 Uhr