awillbu1  Herbstrotfußröhrling, Bereifter Rotfußröhrling, Dunkler Rotfußröhrling, Stattlicher Rotfußröhrling, Herbstrotfuß, Robuster Rotfußröhrling            ESSBAR! 

XEROCOMELLUS PRUINATUS (SYN. XEROCOMUS PRUINATUS, BOLETELLUS PRUINATUS FORMA LUTEOCARNOSUS, BOLETELLUS PRUINATUS, BOLETUS PRUINATUS, BOLETUS FRAGILIPES)

 

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Bild oben 4 von links: David Loidl (Pocking) ©

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Pilzig, etwas säuerlich bis neutral.

Geschmack:

Säuerlich.

Hut:

3-8 (10) cm Ø, filzig,  Rotfärbung zwischen der Huthaut, als ob ein Schutzanstrich das Fruchtfleisch schützt, samtig bis aufgerissen, bräunlich.

Fleisch:

Gelblich, manchmal blau färbend, +/- auch rötend, besonders starke Gelbfärbung beim Herbstrotfußröhrling gegenüber anderen Rotfußarten.

Stiel:

Rötlich punktiert, flockig - ohne Netzzeichnung! Beim Falsche Rotfußröhrling färbt sich der Stiel schwärzlich. Der Herbstrotfußröhrling hat einen dickeren Stiel und ist fester in der Konsistenz.

Röhren:

Gelb.

Sporenpulverfarbe:

Olivbraun (12,4-16 x 5,1-6.2 µm, Q = 2.2-2.8, N = 80, C = 95%, Me = 14.2 x 5.7 µm, Qe = 2.5).

Vorkommen:

Mischwald, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst, sehr häufig.

Gattung:

Röhrlinge, Filzröhrlinge.

Verwechslungsgefahr:

Schönfußröhrling, Maronenröhrling oder anderen Rotfußarten wie: Der Falsche Rotfußröhrling hat einen fast schwarz gefärbten Stiel, der Gemeine Rotfußröhrling ist am Stiel nicht schwärzlich.

Besonderheit:

Der Herbstrotfuß (Oktober-November) ist weniger madig als andere Rotfußarten, sein Fleisch ist dicker und gelblicher. Alle Varietäten sind essbar mit Mischpilzqualität.

Wichtiger Hinweis: Wenn ein Rotfußröhrling vom Schimmel befallen ist, weg damit! Einige Schimmelpilzarten wie etwa der Goldschimmel sind GEFÄHRLICH GIFTIG!

Sonstige Merkmale:

Die wichtigsten Erkennungszeichen von Rotfußröhrlingen:

 

 

…Unter der Huthaut existiert eine Rotfärbung, als ob ein roter Grundanstrich angebracht wurde.

…Röhren gelb – niemals rot!

…Stiel rötlich punktiert – immer ohne Netzzeichnung. Beim falschen Rotfußröhrling

   (ebenso essbar und gleichwertig) färbt sich der Stiel schwärzlich.

…Huthaut filzig, daher der Name zur Gattung Filzröhrling.

…Fleisch gelblich, manchmal bläulich verfärbend, gern madig.

…Keine Knolle an der Stielbasis.

…Beste Rotfußart ist der Herbstrotfuß, mit gelbem Fleisch, kompakt und weniger madig.

…Immer milder Geschmack.

Chemische Reaktionen:

Melzers Reagenz färbt das Fleisch bei jungen Fruchtkörpern olivgrün.

Kommentar:

Kann der Hut leicht mit zwei Fingern zusammengedrückt werden - ist er nicht mehr brauchbar, die Maden haben gewonnen! Ansonsten ist er als Mischpilz (Füllpilz) geeignet und nimmt den Geschmack von anderen guten Pilzen an! Der Herbstrotfußröhrling ist sehr dickfleischig und dem Maronenröhrling ähnlich.

Tipp:

Bei Pilzen ohne Netz am Stiel oder kaum sichtbarem Netz am Stiel mit gelblichen Röhren ist eine Geschmacksprobe die sicherste Entscheidung ob es nicht doch ein ungenießbarer bitterer Gallenröhrling oder ein Wurzelnder Bitterröhrling ist.

Unverträglichkeit:

Rotfußröhrlinge können in sehr seltenen Fällen zu Unwohlsein führen. Meist sind dies Allergische Reaktionen! Wer Probleme nach einem Pilzgericht mit Rotfußröhrlingen hatte, sollte diese Art meiden.

Gifthinweise:

Relativer Speisewert:

Schweiz: Marktfähig; DGfM: Positivliste Speisepilz; 123pilze: Relative Wertigkeit 3.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bereifter_Rotfußröhrling

Priorität:

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Foto oben 7 von links: Roswitha Wayrethmayr (Sankt Gilden) ©

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  Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Mittwoch, 22. Mai 2019 - 19:41:43 Uhr

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