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Bitte um Hilfe bei der Bestimmung: Hainbuchenröhrlinge ?

  • Hallo zusammen, ich bin neu hier :)


    Ich sammle schon seit jeher Parasole, und seit letztem Jahr auch Steinpilze. Nach dem ersten Steinpilz hat mich das Fieber gepackt:)

    Andere Pilze mit zu nehmen hab ich mich bisher nie getraut..


    Nun habe ich heute ein neues Stückchen Wald erschlossen, und hab massenhaft diese Pilze gefunden:


    Braune Kappe, gelblicher Schwamm, weißer Stiel nach unten hin gemasert- aber dünner und etwas anders als bei Steinpilzen .

    Ausserdem verfärbt sich das Fleisch beim Anschneiden relativ bald schwarz. Gefunden im Mischwald,(keine Birken) - meistens in Gruppen, manchmal als Zwillinge.

    Geruch pilzig, und mild im Geschmack..hab aber nur ein ganz kleines bisschen probiert, da ich Angst hatte, ich hätte es vielleicht mit Gallenröhrlingen zu tun.


    Meine Recherchen würden mich den Hainbuchenröhrling vermuten lassen - wie seht ihr das ?


    Danke schonmal für die Hilfe :)


    LG HW



    PS: Hier noch ein Schnittbild und die Verfärbung nach nur 4 Minuten:


  • Ja anfangs hab ich nur alte gefunden- die hab ich mitgenommen um später was drüber herauszufinden. Dann eben auch bessere.

    Ich habe in dem Waldstück aber sicher 40, 50 richtig alte, große, und schon ziemlich kaputte gesehen - da war ich wohl zu spät.


    Die Hüte haben eher kugelförmige Dellen - meistens eher zum Rand hin - bei einigen aber ist der ganze Hut übersät davon. Auch schon bei den jungen zu erkennen.


    Danke !

  • <Nun habe ich heute ein neues Stückchen Wald erschlossen, und hab massenhaft diese Pilze gefunden>

    Hallo Hank,

    erstaunlich, daß in trockener 1. Jahreshälfte massenhaft Röhrlinge gefunden werden. Sei es drum, die Bestimmung der Art ist eh ein Blick in die Glaskugel. Mein Tipp: Leccinum versipelle.

    Gruß - Franz

  • Hallo Franz,


    Wir hatten hier (Wienerwald) die letzten 4 Wochen sehr viel Regen und erst die letzten paar Tage waren wärmer und trocken.

    Bzgl Glaskugel: Ist meine Beschreibung zu vage, sind die Bilder unzureichend, oder die Bestimmung (weil online?) so schwierig ?



    Danke für den Tipp.

  • Ahoi!


    Hainbuchenröhrling (Leccinellum pseudoscabrum) passt schon zu diesen Funden.
    Die fleckige Hutoberfläche zusammen mit dem schwärzenden Fleisch, der Stieltextur und den nicht leuchtend gelben Poren ist schon recht deutlich.
    Birkenrotkappen (Leccinum versipelle) sind farblich etwas anders, auch im Habitus, hätten eine deutlich überhängende Huthaut und die Hüte werden nie so fleckig oder gar grubig wie hier.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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