Beiträge von Franz

    Gestern setzte meinem Waldgang einsetzender Regen ein vorzeitiges Ende. 3 Immerhin 3 Arten war das Fazit:

    Schwefelritterling, Herbstrotfuß, Großer Scheidling. Diese Drei sind nicht die Schönsten. Muß man aber akzeptieren: "Wer zu spät kommt, den bestraft eben das Leben."

    Gruß - Franz

    Der ist mir auch vorher nicht aufgefallen, obwohl wir den Weg sehr häufig gehen.

    Hallo Bibiane,

    ähnliches geht mir auch durch den Kopf, wenn plötzlich dort ein Pilz steht, wo nie ein Exemplarse dieser Art stand. Offensichtlich reisen Pilzsporen per Luft und landen zahlreich und zufällig überall. Fruchten tun sie aber nur dort, wo ihnen alles zusagt. Ungewöhnlich ist so ein Verhalten indes aber nicht. :)

    Gruß - Franz

    ...welches einen Unterschied zum Riesentrichterling macht.

    Hallo Markus,

    ...was dem Einen sin Ul, ist dem Anneren sin Nachtigal. Für mich ist dieser ´Huckl´ bedeutungslos, der Geruch des Pilzes hingegen entscheidend.

    Gruß - Franz

    Hallo Boris,

    nach der Jahreszeit und Deinen Angaben wäre es nicht auszuschließen, daß das Ziegelrote Schwefelköpfe sind.

    Gruß - Franz

    Da gibt es aber Feinheiten in der Farbe, vor allem auch der Oberfläche.

    Hallo ReikeT,

    ja, natürlich. Das ist aber nicht das Problem. Das Problem ist, daß sich diese Feinheiten im Verlauf von Zeit und Witterung und dazu noch artspezifisch ändern.

    Gruß - Franz

    auch wenn ich das Sporenpulver nun nicht wirklich als rosa bezeichnen würde,

    Hallo Boris,

    die Benennung von Farben ähnelt der Benenung von Gerüchen, Geschmäckern u.a. undefinierten Begriffen. Meine Frau ist ausgebildete Porzellanmalerin und ich frage sie gelegentlich nach der Benennung von Pilzfarben. Jeder sieht Farben anders, wir sind uns darin auch selten einig.

    Frage: Wie würdest Du die Farbe des Sporenpulvers dieses Pilzes benennen? Aber bitte keine Umschreibung! P.S.: Ich finde ihn übrigens im Herbst häufig. Er erscheint ziemlich spät auf einer Wiese am Waldrand.

    Gruß - Franz

    Hallo Urs-Peter,

    Du bräuchtest zur Entscheidung dieses Kriteriums kein Mikroskop. Lege einen Hut(oder mehrere) verkehrtrum (Lamellen nach unten) über Nacht auf weißes Papier, mache andertages ein Foto davon und stelle es hier rein. Wahrscheinlich würde es diese Sache wortlos entscheiden, so immer noch Zweifler auf ihre Meinung bestehen. Übrigens fände ich das gut.

    Gruß - Franz

    Agaricus moelleri - oder was es in der Gruppe sonst noch so an Artkonzepten gibt.

    Hallo Beorn,

    sei bedankt für Deinen Kommentar. Es bedarf ohnehin keines Hinweises auf eventuelle Giftgefahren. Wenn ich mich oder meine Frau umbrigen wolle, an Gelegenheiten dafür hat es nie gemangelt. Übrigens dürfen wir im nächsten Jahr unser Fünfzigjähriges feiern.

    Gruß vom Bodensee

    Franz

    Hallo Pilzler,

    Fazit: am Bodensee scheint die pilzliche Hauptsaison vorbei zu sein und das Pilzesuchen fängt wieder an. Die Ausbeute am Sa. war entsprechend. Immerhin standen noch etliche stattliche Champis im Nadelwald. Gestern rochen sie noch ausgesprochen angenehm, heute ... na, ja. Sie wurden vorläufig als Agaricus sylvaticus benannt. Die Sporen messen ca. 4,8µ/1,5. Der Stiel brach beim Runterfallen ab. KOH

    war zufällig zur Hand und damit färbte sich das Fleisch allerdings schön gelb.


    Gruß - Franz


    evtl. Büscheliger Rasling? Oder etwas anderes?

    Kalendermäßig, büschel-, fundort- und Aussehen spricht für den Büschligen Rasling. Natürlich ist das keine Essfreigabe, nur eine Schätzung. Ich habe auch eine Stelle gekannt, wo die regelmäßig um diese Zeit standen und auch ordentlich zugelangt und es war auch Buchen, die ihr Umfeld dominierten.

    Gruß - Franz

    Gäbe es da auch Pilze?

    Hallo Sabine,

    Aber ja! Ich erinnere mich noch an 1947, da war ich 8. Es war ein Dürrejahr, 2 Monate ohne Regen. Die Menschen hungerten und es gab viele Pilzvergiftungen. Es muß also viele Pilze gegeben haben, wahrscheinlich mehr als jetzt in pilzlichen Hochzeiten.

    Gruß - Franz

    Im Buch: "Giftpilze" von Bresinsky und Besl werden 100gr-150gr Frischpilz angegeben, wobei erheblich geringere Mengen zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen.

    Hallo Baumi,

    sei bedankt! Meine Frau ißt so gern Stockschwämmchen und guckt sich diese Art gar nicht an. Bei andere Arten ist sie viel mißtrauischer als früher.

    Gruß - Franz

    Hallo Baumi,

    weißt Du, wiviel Pilze dieser Art man essen müßte, um ernsthaften gesundheitlichen Schaden zu nehmen? Ein Pilzchen genügt sicher nicht. Ich kenne persönlich einen Fall, wo ein Rentner-Ehepaar den Verzeht vermeintlicher Stockschwämmchen mit dem Leben bezahlte.

    Gruß - Franz

    Muss mal beide gegenüber stellen

    Bei uns auf dem städtischen Hauptfriedhof hat gegenwärtig Helvélla críspa eine Hochzeit. Ich habe sie mal etwas näher betrachtet. Ihr Stiel ist jedenfalls eine technische Weiterentwicklung. Er besteht aus mehreren dünnen gekammerten Längslagen und die verschaffen ihm eine höhere Stabilität bei niedrigerer Masse als herkömmliche Stiele.

    Gruß - Franz

    <...in den Bildern sieht man auch, das zwei Fruchtkörper am Stiel zusammen aufwachsen. Ist das des öfteren zu beobachten, oder würdest Du sagen, es wäre Zufall.>


    Hallo Ralph,

    nein, das passiert bei dieser Art zu oft und schließt m. M. dadurch den Zufall aus. Ebenso, daß Stiele sich zur Basis verjüngen, gern schmale Schichten von ihm abrollen, Hüte spröd sind und leicht brechen und der ganze Pilz zur Krausheit neigt.

    Gruß - Franz