Hallo, Besucher der Thread wurde 483 mal aufgerufen und enthält 3 Antworten

interessannte Funde mit Unbekannten

  • Hallo liebe Pilzfreunde,


    hier drei für mich ganz neue Funde, die ich wahrscheinlich auch richtig bestimmt habe und ein unbekannter Fund oder nur eigenartig gewachsen.

    1. Der Fuchs-Zähling- Lentinellus vulpinus, gewachsen an Nadelholz






    2. Gerandete Kohlenbeere-Biscogniauxia marginata



    3. und hier die für mich unbekannte Art.

    Gewachsen über eine Fläche mit abstehenden Hüten, die sich aber an bestimmten Stellen nur als Überzug wuchsen.


    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Veronika,

    sehr schöne Funde, dank dir fürs zeigen! Der Zähling ist super, auf die Kohlenbeeren schau ich einfach zu wenig...

    Beim letzten bin ich gespannt was da rauskommt. Vlt Dickstacheliger Schwammporling, Breitstacheliger Schwammporling = SARCODONTIA PACHYODON (SYN. SPONGIPELLIS PACHYODON, HYDNUM PACHYODON) oder der milchweiße eggenpilz.

    Wir haben aber da aber zum Glück einen Forianer der sich mit den Dingen richtig gut auskennt, mal schaun was noch kommt.

    LG joe

  • Vielen Dank, Joe. Dein Hinweis ist überlegenswert. Diese Kohlenbeere habe ich zu Hause in MV noch nie gefunden. Ich treibe mich z. Z. in BW rum.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo, Veronika!


    Ich denke, der zweite geht eher in die Richtung Irpex lacteus (Milchweißer Eggenpilz) oder Steccherinum oreophilum (Berg-Resupinatstacheling).
    Wirklich sicher sind die beiden nur mikroskopisch zu trennen (Irpex ist die Art ohne Schnallen, der andere mit).

    Spongipellis pachyodon kenne ich schon nochmal dicker und fleischiger, auch die Stacheln sind mehr so in der Ausgabe wie bei Hericium cirratum (Dorniger Stachelbart), teils sogar noch fetter.


    Beim ersten: Das Substrat ist für die Unterscheidung zwischen Lentinellus ursinus und Lentinellus castoreus irrelevant.
    Entscheidend sind wohl die Dicke und die Amyloidität der Skeletthyphen sowie die Fruchtkörperform junger, frischer Fruchtkörper.
    Nähere Infos und gute Diskussion >siehe hier<.

    Ich kenne allerdings auch Kollektionen, die sich auch mit den mikroskopischen merkmalen nicht so ganz eindeutig einordnen lassen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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