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welche Meinung haben die Fachleute

  • Hallo liebe Pilzfreunde, war heute im Wald und habe eine Unmasse
    gelbstielige Muschelseitlinge gesichtet. Auch Austernseitlinge waren am selben Stamm.
    Nun habe ich gelesen, dass der gelbstielige Muschelseitling eine Giftigkeit
    besitzen soll, die krebserregend wäre. Auf anderen Portalen wird geschrieben, dass diese Meinung auf einem Irrtum beruht. In Japan wird der Pilz gezüchtet und als Heilpilz angesehen.
    Welche Erfahrung oder Meinung hat der Fachmann im Forum dazu.
    Ich bin nicht erpicht darauf, nun die Pilze unbedingt essen zu wollen. Sie
    sind nach dem Aussehen recht frisch und so viele, dass es schon für ein
    Essen reichlich wäre. Danke für Euere Meinung.
    LG Fred


  • Hallo Fred,


    ich habe von der angeblichen Giftigkeit auch schon gehört, aber noch nie etwas Konkretes gelesen, z.B. von der DGfM oder "echten" Mycologen oder anderen Institutionen, die Pilze untersuchen.
    Ich selbst habe ihn schon gegessen, aber der kann ruhig im Walde bleiben, es gibt Besseres als diesen Pilz.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Hallo Fred!
    es lohnt sich trotzdem allemal nach Muschelseitlingen Ausschau zu hallten , oftmals sind die am selben Fundort mit dem Austerseitling vergesellschaftet ... also genaues Hinschauen kann nicht schaden
    Gruß Harry

    Essensfreigaben gibts nur beim Pilzberater vor Ort , Bestimmungsvorschläge meinerseits sind keine Essensfreigaben

  • Zitat von weisheit pid='8912' dateline='1388946388'

    Hallo Fred,


    ich habe von der angeblichen Giftigkeit auch schon gehört, aber noch nie etwas Konkretes gelesen, z.B. von der DGfM oder "echten" Mycologen oder anderen Institutionen, die Pilze untersuchen.
    Ich selbst habe ihn schon gegessen, aber der kann ruhig im Walde bleiben, es gibt Besseres als diesen Pilz.


    Viele Grüße


    Uih Veronika, doch schon gehört??


    Hallo...diese Diskussion begann bereits in 2008, zumindest im Pilzfotoforum...hier mal der Link dazu.


    Mag ja sein, die DGfM ist ab und an etwas langsam...ich selbst würde aber den [size=1][font="Arial"][size=1]PANELLUS SEROTINUS ([/size][/font][/size]GelbstieligerMuschelseitling, Gelbstieliger Zwergknäueling, Gelbe Muscheling) als Speisepilz meiden, zumindest so lange bis eindeutig geklärt ist, was es mit den Fetteinlagerungen diverser Eiweißstoffe so auf sich hat.


    karedi
    Lieber Fred, hier in Bayern hättest Du die Möglichkeit das zuständige Landesministerium um kompetente Hilfe zu bitten...aber das wird es auch in Deinem Bundesland geben.
    Und eine kompetente Antwort wirst Du dann da auch bekommen.


    Wolfgang hat ja hier seine Meinung zum Muschelseitling bereits genannt.
    Hier...oben rechts.
    Und ich glaube, damit liegt er bestimmt nicht falsch, die Zukunft wird es zeigen.


    Bleib gesund.
    VG Julius

  • Zitat von Hexenopa pid='8921' dateline='1388956673'


    karedi
    Lieber Fred, hier in Bayern hättest Du die Möglichkeit das zuständige Landesministerium um kompetente Hilfe zu bitten...aber das wird es auch in Deinem Bundesland geben.
    Und eine kompetente Antwort wirst Du dann da auch bekommen.


    Hallo Julius,


    also deren Kompetenz zweifle ich stark an. Wie die zuständigen Damen und Herren dorthin gekommen sind solltest Du wissen.


    Ich kann Panellus serotinus nicht empfehlen. Die sind leicht bitter und labberig:sick:.


    VG Jörg

    Weil Pilze keine Bücher lesen sehen sie selten so aus wie sie sollten

  • Hallo Jörg.


    Ja natürlich weiß ich "wie die zuständigen Damen und Herren dorthin gekommen sind"...
    In einer parlamentarischen Demokratie entscheidet darüber der Wählerwille.
    Allerdings entscheidet der nur über die "politische Führung" der einzelnen Ministerien.


    Fachlich sind alle Ministerien dieses, unseren Landes mit kompetenten Beamten besetzt...in der Neuzeit sogar schon mit einfach nur angestellten, aber dennoch sehr kompetenten MitarbeiterInnen.


    Sorry Jörg, auch so etwas muss einfach mal geschrieben werden, selbst in einem Pilzforum :cheeky:


    Also noch einmal...
    Bürger die lebensmittelrechtlich absolut kompetente Auskünfte wünschen, die kann man (auch rechtlich gesehen) einfach nur an die zuständigen Fachministerien des jeweiligen Bundeslandes verweisen.
    Für die lebensmittelrechtliche Überwachung auf kommunaler Ebene zuständige Stellen würde ich aus diversen Gründen einfach übergehen.


    Streng bürokratische Grüße,
    aus einem Land in dem alles geregelt ist... :)
    Euer Hexenopa
    Julius

  • Hallo Julius und alle an der Diskussion Beteiligten,


    ja, ich habe nur davon gehört! Aber ich gehöre nicht zu den Menschen/Pilzberatern, die alles gleich aufbauschen - so nach dem Motto "Hände weg vom Gelbstieligen Muscheling"!!!
    Für die Pilzberatung reicht es, wenn die Leute darauf hingewiesen werden, dass es Zweifel an der Essbarkeit dieses Pilzes gibt und dass es ohnehin kein schmackhafter Pilz ist. Weitere Untersuchungen sind abzuwarten.
    Ich frage mich nur, wer diesen Pilz denn tatsächlich systematisch untersucht, da er ja auch nicht in größeren Mengen auftritt.


    Viele Grüße

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

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