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Bescheidene Funde von Heute...

  • dem 30.04.2014. Also heute am Donnerstag.


    Und nu: Einen schönen Gruss an alle Pilzler.


    Bin heute nach langer Zeit mal wieder vor meiner Haustür auf Pilztour gegangen. Für mich hat es sich richtig gelohnt, soll heissen, ich bin zufrieden. Die langanhaltende Trockenheit hier in Berlin, zumindest in meinen Sammelgebieten, hatte mich doch sehr frustriert.


    Aber heute hab ich ein paar schöne Funde gemacht. Käppchenmorchel, Spitzmorchel, Rimumo und Speisemorchel fand ich die letzten Jahre.


    Dieses Jahr bisher nur eine einzige Rindenmulchmorchel. Letztes Wochende hatte ich nach Frühjahrslorcheln (Giftlorchel) geschaut, dort wo ich letztes Jahr Hunderte fand, war keine Einzige zu sichten.


    Aber nu mal die "schönen Funde" von Heute:



    Schuppiger Porling



    Schuppiger Porling



    Maipilz-Mairitterling-Georgsritterling



    Maipilz usw.


    Sehr schön waren wieder einmal die "Begegnungen" in der Natur:


    1. Eine ältere Dame schaute auf meinen Korb mit den Porlingen und den Maipilzen.



    Ich hab ihr erklärt, um welche Pilze es ich handelt, hab ihr die Pilze in die Hand gegeben und sie daran riechen lassen. Es waren schöne 20minuten mit viel lächeln bzw. zufriedenem Gesichtsausdruck. Und Informationsaustauch über die Wuhle. Danke


    2. Eine Gruppe älterer Menschen in Rollstühlen (elf) Dabei zwei Betreuer. Ich blieb stehen, weil zwei Herren augenscheinlich meinen Korb wahrnahmen. Auch hier erklärte ich, um welche Pilze es sich handelte. Ich glaube einige Tränen in den Augen der zwei älteren Herren gesehen zu haben. Auch diese Begegnung dauerte seine Zeit. Ich ging weiter meines Pilzweges. Die Schlehen auf ca. 500 metern Länge versprachen doch ein bisschen den Fund von Schlehenrötlingen und Maipilzen. War leider nicht der Fall. Was ich fand, waren ein paar Tränen in meinen Augen.


    Diese Gruppe der Rollstuhlfahrer, die sich mit allerlei Mühen noch in die Natur begeben, begegnete mir schon einmal. Das nächste mal werde ich fragen, ob ich mitgehen kann, um eventuell einige Pilze, Kräuter usw. erklären zu dürfen. Wie ich find, eine schöne Aufgabe für einen "RENTNER", der ich seit 4 Wochen bin.


    LG. Heinz

  • Hallo, Heinz!


    Gefällt mir gut, die Geschichte mit den Rollifahrern.
    Finde ich eine gute Idee, da kann eine Menge Spaß draus entstehen. Für alle.


    Persönlich finde ich übrigens Sklerotienporlinge geschmacklich besser als die Schuppigen. Allerdings passen die Schuppigen besser zu den Maipilzen.


    Wünsche Guten Appetit!



    LG, pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Heinz, schöne Funde, weil überhaupt was gefunden. Ich möchte auch mal wieder einen
    Pilz in der freien Natur finden. Ich denke, dass sich jetzt nach der langen Trockenheit
    was tut. Glückwunsch auch zum "Rentner". Es wird noch eine Zeit brauchen, bis man sich
    daran gewöhnt hat, nicht mehr gebraucht zu werden. (Auf Arbeitsstelle)
    Ich bin jetzt immer so beschäftigt, dass der Tag nicht ausreicht, alles zu schaffen.
    Gut, dass einem bei der Löffelabgabe nicht vorgehalten wird, was man noch alles hätte machen müssen. Es ist alles schön und es gibt nichts zu meckern.
    Genieße Dein Rentnerdasein. Liebe Grüße Fred

  • Liebe Pilzler,


    recht herzlichen dank für eure Anteilnahme.


    Zur Zubereitung des Schuppigen Porlings: Die kleinen ernten, säubern, in Scheiben schneiden, in Bierteig (kräftig würzen) wälzen, in Fett, bzw. Öl ausbacken. Genauso verfahre ich mit dem Schwefelporling. Allerdings bei Beiden vorausgesetzt, die Bereiche, die ich zubereiten will, lassen sich mit einem Messer so abschneiden, als wurde man durch Butter schneiden. Soll heissen, ohne grossen Wiederstand und sehr zart, eben Butterweich.


    Gruss aus Berlin. Heinz

  • Dieses Jahr bis jetzt nur Pech gehabt..ein Schefelporling,ein paar Saumpilze und wenige Schuppige Porlinge. Keine Maipilze, keine Morcheln noch nichtmal die hier sonst häufigen Frühjahrslorcheln. War einfach zu trocken im Nord Osten Berlins...

  • Moin an euch alle,
    eine nette Anekdote von dir, Heinz (wenn ich hier so direkt anschreiben darf).
    Als Ergotherapeutin bin ich ja auch viel in Altenheimen unterwegs. Wenn man sich mit den Menschen unterhält kommen auch ein paar private Dinge zur Sprache. Ich erzähle auch, dass ich gern an Wochenenden in die "Walachhutten" geh um Pilze zu sammeln. Viele der Heimbewohner reagieren dann begeistert! Auf einmal ist da ein Thema was die Jahrzehnte überdauert. Man muss aber auch bedenken das viele alte Menschen das Sammeln auch teilweise noch aus Kriegszeiten kennen, da war es mehr als ein schönes Hobby.


    Davon abgesehen finde ich es schade das ich in meiner Generation niemanden kenne, der sich auch für das Sammeln begeistern kann. Geschweige denn jemanden von dem ich was lernen könnte...
    Das war eine Anekdote von mir . Gute Nacht
    :pilzeschlafen004:

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