Kann das sein-Glückspilz?

Es gibt 5 Antworten in diesem Thema, welches 3.616 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Oktober 2015 um 00:52) ist von Gus Fun.

  • Hallo Ihr Lieben
    Wenn nicht wissen was tun, dann in den Wald! Rentner eben!!

    Im Wald angekommen, gleich wieder eine Unmasse Halimasch in
    verschiedenen Wachstumsstufen.
    Auf einer Waldschneise, die schon immer mit Knüppelholz ausgelegt ist,
    wollte ich nach Bovisten sehen, die aber vielleicht erst später kommen.
    Da seh ich die Unmassen von den Pilzen.
    Habe wieder Bücher durchgesehen und konnte nichts passendes zuordnen.
    Vielleicht Schübling oder Häubling? Alle Bilder zeigen nur Einzelaufnahmen und es gibt soviel davon.
      
     
    Ich gehe weiter und sehe die Masse von Fliegenpilzen. Immer schon wollte ich mal mehrer auf einem Fleck sehen, nun dieses. Als ich mich umsah, noch
    viele weitere überall.

    Nun kam mir der Einfall, bzw. hatte ich es gelesen, dass in der Nähe
    vielleicht Röhrenpilze zu finden sind.
    10 Meter weiter der Pilz. (Steinpilz?)



    Ist das nicht ein Fund, um diese Zeit und Trockenheit?
    Da kommt Freude auf und das Hobby macht Spass.
    Liebe Grüße Fred

    Einmal editiert, zuletzt von karedi (19. Oktober 2015 um 13:32)

  • Hallo lieber Fred,

    schön, dass du wieder im Forum zu finden bist, habe dich schon vermisst. Die große Ansammlung von Pilzen kann ich so nicht näher bestimmen. Meine Vermutung, es könnten Trompetenschnitzlinge (Tubaria furfuracea ???) sein. Dein Fliegenpilze sind sehr schön - du Glückspilz. Den Röhrling, den du daneben gefunden hast, ist ein ganz normaler Birkenpilz (Leccinum scabrum) und auch schön.

    Nachtrag: Also Trompetenschnitzlinge sind es nicht, die Hüte sind viel zu dunkel und die Stiele sehen einer Häublingsart ähnlich.

    Viele Grüße

    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock


    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

    Einmal editiert, zuletzt von weisheit (19. Oktober 2015 um 13:46)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Fred!

    Die Bilder sind übrigens echt schön!
    Tolle Farben, tolle Stimmungen.
    Bei deinem Fund der ganz ganz vielen Pilzchen könnte das wohl auf ein Kahlköpfchen (Psilocybe) hinauslaufen.
    Da gibt es aber so etliche Arten in der Gattung, die meist ganz schön knifflig in der Bestimmung sind. Wenn es so was ist, dann wahrscheinlich eine der Arten, die in die Gattung Deconica ausgegliedert sind.


    LG; pablo.

  • Hallo, liebe Veronika, lieber Beorn da habe ich gedacht, dass Ihr die Pilze sofort
    erkennt und sagen könnt, dass ist der ------ !. Sie stehen hier überall und kommen jedes Jahr massenweise vor.
    Daher habe ich in den Büchern gesucht und verglichen. Ich würde auch dem Kahlköpfchen
    sofort zustimmen, jetzt wo ich den Hinweis bekommen habe. Man sieht eben immer wieder, dass es schon eine Wissenschaft ist, die Bestimmung und Euch kann man nur bewundern.
    Beorn, zu den Aufnahmen, wo Du sagst, sie wären gut, da zweifle ich jedes mal.
    Heute war ich extra in einem Fotoladen der "Extraklasse" mit meiner gesamten Ausrüstung.
    In dem Laden hatte ich vor einem Jahr für meine Nikon D 5100 ein Macroobjektiv gekauft, damit ich gute Pilzaufnahmen machen könnte. Der Fachmann sagte mir sofort, dass der, der mir das Objektiv verkaufte, keine Ahnung hatte. Es ist so wertvoll, wie ein Flschenverschluß
    auf einer Bierflasche, den man später wegwirft. Also wertlos. Er brachte mir ein Objektiv
    für 503,- Euro und führte dieses vor. Natürlich war ich begeistert. Er sagte nur noch, dass man immer erst Erfahrung sammeln muß und dann erkennt, was wirklich gut ist. Prima!!
    Vor einem Jahr haben sie dem "Rentneropa" eben was verkauft , weil der sowieso keine Ahnung hat. Also, um die Wirtschaft anzukurbeln muß ich wohl das teure Objektiv holen!!
    Gruß Fred

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Fred!

    Zu den Kameras...
    Klar, da kann man sich ein sündhaft teures Equpment zulegen. Und ich könnte damit immer noch keine Bilder machen. Um sich in diese ganze Technik einzuarbeiten, muss man ja bald noch ein Hochschulstudium ablegen!
    Wer das kann und sich damit auch lange auseinadersetzt, der bekommt mit der richtigen Technik auch richtig hochwertige Bilder hin. Aber es geht auch anders: Ein Bild kann auch mit einer einfachen, billigen kamera schön sein. Und auch gut. Da kommt es stark auf den Fotografen / die Fotografin an.
    Ich selbst benutze eine alte Kamera, die ihrer Zeit sicher nicht billig war. Im Grunde sowas wie ein Vorläufer der heutigen Kompaktkameras. Manchmal nervt es mich, nicht manuell Belichtung und Fokus einstellen zu können. Aber dann trickse ich diese Automatik - Funktionen irgendwie aus und die Bilder werden dann auch gut.
    Und bei dir ist es sicher ähnlich. Wenn du deine Kamera kennst, dann kommen auch gute Bilder raus.
    Und wenn man dann das Material wechselt, wird es dadurch manchmal nicht besser, sondern erstmal schlechter. Weil man sich in die neue Kamera erst lange einarbeiten muss. :wink:

    Deine Bilder transportieren gut die Stimmung, sind farblich sehr schön, und vor allem: Sie zeigen das, was drauf sein soll und zwar meistens scharf.
    Was will man mehr?


    LG; pablo.

  • Hallo Fred, eine günstigere Alternative sind Macro-Zwischenringe. Für Nikon bekommt man einen Satz mit elektrischen Kontakten zum Übertragen der Objektivfunktionen schon um die 90€. Ich knipse selbst damit und bin damit zufrieden.

    LG Simon