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Pilze die unter Naturschutz stehen

  • Das Ganze erinnert mich etwas an ein Ereignis vor ca. 35 Jahren. Es ging um eine Spende für Hilfsmittel für Afrika. Ein damaliger Freund von mir meinte, er tut da nichts, denn es läge an den politischen, gesellschaftlichen, geopolitischen etc. Verhältnissen und die gilt es zu ändern, alles andere sei ein Tropfen auf den heißen Stein. Nun bis heute hat sich dort nicht nur nichts geändert, es wurde teilweise in manchen Ländern noch schlimmer. Leider konnte ich aus nachvollziehbaren Gründen die nicht fragen, denen die Hilfsmittel zu Gute kamen, wie sie es sehen.
    Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, es ist enorm wichtig, zu versuchen die Grundsituation zu verbessern, aber genauso wichtig ist die unmittelbare Hilfe, auch wenn dies die Ursache nicht unmittelbar ändert. Beides ist enorm wichtig.
    Einige werden sagen, was hat das mit dem Thema zu tun? Was ist das für ein schräger Vergleich? Was die Tragik dieser Menschen anbetrifft, trifft dies zu, nicht aber was das Grundprinzip angeht.
    Ich bin überzeugt, es wird mit den Umweltfreveln weitergehen-so wichtig die Versuche dies zu stoppen sind- und gerade deshalb sind alle Maßnahmen und retten diese auch nur Teile unserer wunderbaren Natur so wichtig und entscheidend. Jeder Einzelne ist in der Verantwortung. Klar könnte ich sagen, bringt nix, die Politik, Wirtschaft, Industrie etc. müssen Grundlegendes andern, denn das hat durchschlagende Wirkung ( was auch richtig ist und so wäre). Nur: Ich jedenfalls sehe seit Jahrzehnten -mit geringen Ausnahmen- genau das Gegenteil. Soweit manche glauben, in Zukunft ändert sich das und es wäre so, um so besser. Gerne hätte ich unrecht.
    Und wie oben, um Missverständnissen vorzubeugen, jeder Versuch Grundsätzliches zu ändern ist genauso wichtig. Allein mir fehlt der Glaube.
    Außerdem schließt das Eine das Andere doch nicht aus. Ganz im Gegenteil s.o.
    Viele Grüsse.
    Thomas

    Auch von mir selbstverständlich keine Essensfreigabe. Sämtliche Darlegungen und Aussagen sind subjektiv und unverbindlich.

  • Hallo zusammen,
    was ist eigentlich ein selbsternannter Umweltschützer und wie heißt das Gegenteil dazu - eventuell fremdernannter Umweltschützer?- und worin unterscheiden sich diese? Wie erkenne ich es? Sind Aussagen eines selbsternannten Umweltschützers ( falls es das so pauschal gibt) grundsätzlich falsch und die eines -ich nenne ihn einfach mal so- fremdernannten Umweltschützers ( falls es das so pauschal gibt ) grundsätzlich richtig? Oder macht man es sich dann zu einfach und sollte besser auf die jeweiligen Argumente eingehen?
    Fragen über Fragen.
    Viele Grüsse.
    Thomas

    Auch von mir selbstverständlich keine Essensfreigabe. Sämtliche Darlegungen und Aussagen sind subjektiv und unverbindlich.

  • Graubart.
    Bei Euch da unten in Bayern ist doch sowieso alles verseucht. Lasst Doch einfach das sammeln von Pilzen generell, und der Natur und Euch geht es besser.
    Schau mal auf die 137Cs-Karte dess BfS (Bundesamtes für Strahlenschutz von 1986) und weisst genau, wo Du besser die Finger von der Waldnatur für den Nahrungserwerb lässt. Seien es Pilze, seien es Wildschwein, was die Pilze frisst. Dieser Umstand ist scheinbar noch nicht im bayrischen Bewusstsein angekommen:
    Ihr seid verseucht. Mit dem Inhalt eines sowjetischen Atomreaktors aus der Ukraine. Die Österreicher hingegen wissen das bereits alle.
    Das bleibt noch mindestens 5 Halbwertszeiten 137Cs so, also ungefähr 150 Jahre...


    Aber von dem Pu239, was gleichzeitig mit dem 137Cs da runterkam, spricht heute noch keiner.
    Das hat ne Halbwertszeit von einigen hunderttausend Jahren und ist extrem giftig.


    Joern


  • Hallo zusammen,


    zum Thema "Abschneiden vs. Raushebeln" habe ich mich in Foren bereits mehrfach geäußert:


    ---> Ich verweise beispielhaft im Anhang auf wenige Beiträge von mir zum Thema.


    - Ich bin übrigens mit meiner Meinung in bester Gesellschaft: Denn (vergl. PilzePilze) Fachmykologen wie z.B. Dr. Chr. Hahn, Lothar Krieglsteiner sehen das auch so!!!



    Grüße
    Gerd


  • @Joern,


    wer lesen kann (schau mir mein Profil an) ist im Vorteil!!!


    - Ansonsten verbreitest du da "polemische!" Halbwahrheiten (Pauschalurteile), die dem Thema nicht gerecht werden.


    - Pech gehabt, da ich mich mit diesem Thema bereits Jahre vor Tschernobyl beschäftige.
    --------------


    - Richtig ist, dass Teile von Bayern auch heute noch hochbelastet sind und ich einige Pilzarten aus dem "Bayrischen Wald" die nächsten 50 Jahre nicht verspeisen würde.


    - Richtig ist auch, dass man "Wildschweine" aus hochbelasteten Gebieten (allerdings nur im Herbst/Winter) als hochbelasteten Müll entsorgen müsste.


    - Ich gehe noch einen Schritt weiter:


    ---> Ich hätte kein Problem damit Pilz-Importware (sogar aus der Ukraine) zu verspeisen, da die auf die Einhaltung des gesetzlichen Grenzwerts überprüft wird.



    Grüße
    Gerd

  • HiLFE, HiLFE


    .......und was ist mit den Pilzen, die im NATURSCHUTZGEBIET wachsen???????


    Da diese nach meinem Wissen dort geschützt sind, also Pflückverbot, ist ja dem Schutz der Pilze genüge getan.


    Oder.....:graduate:
    Man kann auch was Tot-Diskutieren.


    Gruß Ralph

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