Beiträge von Graubart

    Hallo Benjamin,


    Den "Grünspan-Träuschling" (Stropharia aeruginosa) hast du korrekt bestimmt.


    - Doch Vorsicht, diese Art hat einen Doppelgänger, mit dem sie im Jugendzustand leicht verwechselt werden kann. (---> siehe Anlage)


    Grüße Gerd

    Hallo Boris,


    ich stimme zu.


    Grüße Gerd

    Hi.


    Mir ging's eigentlich auch weniger darum den Gerd unbedingt überzeugen zu müssen, sondern nur darum, dass Alex nicht zukünftig seine Ziegenlippen als Aureoboletus projectellus bezeichnet. Ich kann damit leben, wenn Gerd das anders sieht. :)

    Hallo,


    du und insbesondere auch AUSTRIA-Datenbank haben mich davon überzeugt, dass in Österreich auch in absehbarer Zeit "Aureoboletus projectellus" nicht auftauchen wird.


    Grüße Gerd


    Hallo Alex,


    Warum übernimmst du einen nicht aktuellen (ja, sogar ungültigen Gattungsnamen).


    ---> Guepinia, Gallerttrichter, Gattungsmerkmale


    - Christoph Hahn hat in einem anderen Forum (finde den Beitrag auf die Schnelle nicht) darauf hingewiesen, dass weder "Index Fungorum" noch "MykoBank" geeignet sind, um einen aktuellen Namen zu ermitteln. Diese Datenbanken sind dennoch sehr nützlich, um fest zu stellen, ob ein Name bereits vergeben wurde.


    - Übrigenns tauchen nach meinen Recherchen in diesen Datenbanken nicht selten für eine Art gleich mehrere aktuelle Namen auf; z.B. bei der neuesten Veröffentlichung und auch bei der älteren Veröffentlichung (bei der weiterhin diese Name als aktuell bezeichnet wird).



    - Ich habe es bereits mehrfach bemängelt, das man nicht kritiklos jede Namensänderung akzeptieren sollte; letztmalig

    --->

    Birkenporling (Fomitopsis betulina)?


    Grüße Gerd


    Hallo Sabine,


    Burggraben?

    ---> Ok., dann siehst du mehr als ich.


    Grüße Gerd,

    ganz im Gegenteil: Sieht fast so aus, dass die Röhren den Stiel herablaufen.

    Hallo Pablo,


    ich halte mich bei der Makrobeschreibung an "MushromExpert.com" eine seriöse USA-Quelle, zumal es sich um eine eingeschleppte US-Art handelt.


    - Dort wirst du schnell feststellen, dass einige deiner gegen A. projectellus genannten Merkmale nicht überzeugen. Zur Frage , wie die Röhren angewachsen sind benutzt diese Quelle das nicht in diesen Zusammenhang ungewöhnliche Wort "depressed" (niedergedrückt). Ich hätte bei ausgebuchtet da eher "notched" oder "sinuate" erwartet. Kurz, ich glaube, dass eine tiefe Ausbuchtung nicht zwingend vorhanden sein muss, auch wenn einige Abbildungen das zeigen.


    Und bei einem weiteren Merkmal, das in deutschen Beschreibungen auftaucht melde ich Zweifel an: Die stark überhängende Huthaut, die in den USA mit nur 1-3mm gehandelt wird.


    Und auch bei den Farb-Angaben sehe ich Unterschiede.

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    Doch jetzt komm der Hammer, der mich zweifeln lässt, ob Alex in der Salzburger Gegend "A. projectellus" gefunden hat:

    - Denn, die Austria-Kartierungs-Datenbank kennt diese Art nicht, obwohl "Wolfgang Klofac" (ein Austria-Mykologe) sich intensiv mit dieser Gattung beschäftigt hat und auch an der Austria-Datenbank mitarbeitet.

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    Und wenn ich mir die Kartierungs-Datenbank "Pilze Deutschlands" anschaue, dann gibt es dort wenige Punkte in "Brandenburg".

    - Und jetzt Frage ich mich nochmals: Haben "Schupfnudel" und "Uwe" ihre Funde mikroskopiert und bestätigen lassen???

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    Na ja sonderbar bleibt es in jedem Fall, da "Schupfnudel" und "Uwe" bisher nicht bestätigt haben, dass ihre Funde mikroskopiert wurden. Mikrobilder würden mich mehr überzeugen als verbale Beschreibungen.


    Grüße Gerd

    Hallo Lutz,,


    wegen der blassen Altrosa-Farbe halte ich das für einen jungen "Rotrandigen Baumschwamm" (Fomitopsis pinicola). Die Guttationstropfen sind übrigens bei nicht zu trockenem Wetter auch typusch für diese Art:

    Grüße Gerd

    Also nach einer kurzen Recherche über den aureoboletus tendiere ich zur ziegenlippe, da der Lamellenansatz am Stiel für mich nicht passt. Die gehen hier gerade an den Stiel, ohne "burggraben".

    Lg jens

    Hall Jens,


    mit dem Hinweis auf den Burggraben hast du mich schon fast überzeugt, Dass ich mit Aureoboletus falsch liege.


    - doch dann bringt Uwe folgendes Bild



    auf dem ich auch keinen ausgeprägten Burggraben erkennen kann.


    Grüße Gerd

    Hallo,


    woher soll ich wissen, dass du diese Pilzart schon länger kennst. Ich bleibe skeptisch, da du in deinem Profil nicht einmal angibst, in welcher Gegend du wohnst!!!!

    - Und übriges würde mich interessieren, ob du wenigstes deinen ersten Fund mikroskopiert hast oder dir von einem Spezialisten bestätigen lassen hast.

    - Ich sehe gelassen in die Zukunft und warte weitere mich überzeugende Meinungen ab, die mir eine eindeutige Fehlbestimmung bestätigen.


    - Zeige bitte doch einmal aussagekräftige Bilder deiner schon lange bekannten Art.


    - Übriges richtig: Ich habe keine Argumente sondern nur Links (die voller Argumente sind) gebracht. Aber auch bei dir vermisse ich mich überzeugende Argumente für die Ziegenlippe und gegen A projectellus.


    Grüße Gerd


    PS.:

    - Den Fund werden wir evtl. nur durch einen Blick ins "Scharfe Auge" (Mikroskop) klären können..


    Hallo Alex,


    lass dich nicht durch "Ziegenlippen-Beführworter" (eindeutige Fehlbestimmungen!!!!) an deiner korrekten Bestimmung zweifeln. Und ich gehe (obwohl ich deinen Fund noch nie in der Hand hatte) einen Schritt weiter: Alle gebrachten Argumente (mich überzeugende kamen eh nicht) für eine Ziegenlippe sind m.E. wertlos/nicht zutreffend.


    Grüße Gerd

    Hallo Alex,


    neidlose Gratulation für Aureoboletus projectellus. Und übrigens auch an Uwe, der diese Art auf Rügen gefunden hat.


    - Da ich die Gattung/Art nicht kannte, habe ich ausgiebig recherchiert:

    (1) Die Art hast du (das wird dir auch Uwe bestätigen) korrekt bestimmt.

    (2) Auf eine Verwandtschaft zur Gattung Xerocomus habe ich keine Hinweise gefunden.

    (3) Diese Art als Ziegenlippe zu bezeichnen ist eine Fehlbestimmung.


    Literatur:


     https://www.researchgate.net/publication/285001098_The_genus_Aureoboletus_a_world-wide_survey_A_contribution_to_a_monographic_treatment


    Weitere Röhrlinge.


    Aureoboletus projectellus (MushroomExpert.Com)


    (PDF) Aureoboletus projectellus (Fungi, Boletales) – An American bolete rapidly spreading in Europe as a new model species for studying expansion of macrofungi



    Grüße Gerd


    Das war jetzt mein 4. Versuch die Literatur-Links korrekt anzuzeigen. Ich überprüf es jetzt nicht mehr.

    Hallo Andy,


    nee, hab nicht dich gemeint.

    Grüße Gerd



    Tut mir leid,, ich verstehe deinen Kommentar nicht.

    Kannst du den bitte mir etwas klarer und auf das Thema bezogen erklären.


    Grüße Gerd

    Zitat: ...keine Rotfärbung...


    wobei, an der verletzten Rinde ist einer rot.

    Mit genattertem Stiel gibts ja mehr Vertreter als nur den klassischen Parasol.


    Zitat: ...keine Rotfärbung...


    wobei, an der verletzten Rinde ist einer rot.

    Mit genattertem Stiel gibts ja mehr Vertreter als nur den klassischen Parasol.

    Ja, genau deshalb kann man "Macrolepiota procera s. str." ausschließen. Ich halte das für "Macrolepiota fuliginosa" (wenn nur Stielrinde) rötet, ansonsten "Macrolepiota permixta", wenn nicht nur die Stielrinde rötet.


    Grüße Gerd

    Hallo Momo,


    nicht sicher 100,00% bekannte Pilzarten zu verspeisen ist "Russisches Roulette!" . Und ich garantiere dir dass du das auf Dauer evtl. sogar nicht überleben wirst.


    Grüße Gerd

    Wow was für ein beachtlicher Fund!


    Ich beschäftige mich noch nicht so lange mit dem Thema Pilzen, deswegen mag die Frage für den ein oder anderen jetzt ein totaler Schwachsinn sein aber: ist von gezeigten Pilzen auch einer essbar? :/:D


    Ja, auch essbare Arten sind dabei. Aber da es im Internet grundsätzlich keine Verzehrfreigabe geben darf, empfehle ich dir etwas Eigeninitiative und eine eigene Recherche. Am besten in deiner Pilzliteratur. Und wenn die Art dort nicht genannt wird ---> einfach ignorieren.


    Grüße Gerd

    Hallo Momo,


    also das Wochenende ist ja schon ne ganze Weile her. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die Parasole noch so gut sind, außer du hast sie getrocknet oder andersweitig haltbar gemacht. Ich mache Pilze immer am ersten Tag oder spätestens bei einigen welche ich eine längere Haltbarkeit interpretiere selten einen Tag später. Rezeptideen gibt es für Pilze wie sand am Meer. Ich würde dir aber nicht mehr empfehlen die alten Dinger zu essen sonst gibts noch ne unechte Pilzvergiftung.


    Viele Grüße

    Hallo Jabaa,


    (1) Ob Parasole noch gut sind beurteile ich an der Farbe der Lamellenschneide. Wenn die bräunlich sind, verwerte ich sie nicht mehr. Deine Meinung, die sollte man sofort verwerten teile ich übrigens nicht. Und im Kühlschrank habe ich die auch noch nie aufbewahrt, sondern nur locker aufbewahrt im Keller.


    (2) Was viel wichtiger (nicht allgemein bekannt) ist: Nicht ausreichend lange erhitzt erzeugt diese Art eine sehr heftige "Magen-Darm-Vergiftung". Stundenlange Sitzungen auf der Toilette sind dann vorprogrammiert!!!


    (3) Eine Trocknung (außer Stiel) kann ich auch nicht empfehlen.


    (4) Warum komplizierte Rezepte:

    - Meine Empfehlung: Mit etwas Öl mindestens beidseitig mindestens 5 Minuten erhitzen, dann mit etwas Salz bestreuen und auf einem Stück Brot genießen.


    Grüße Gerd

    Hallo und danke!


    Der Pilz war aber nicht schleimig sondern trocken. Kann das sein?


    Hallo Jörg,


    ja, bei sehr trockenem Wetter fühlt sich auch ist auch ein schleimiger Pilz trocken an.


    - Da hilft nur ein Speichel-Test. Spucken z.B. auf den Hut und leicht verreiben:


    (a) Bei trockenen Arten wird die Feuchtigkeit schnell eingesogen.

    (b) Bei klebrigen Arten bleibt eine geringe Restfeuchte in der Huthaut, die sich dann klebrig (etwas Fäden ziehend) anfühlt.

    (c) Bei schmierigen Arten bleibt eine etwas größere Restfeuchte in der Huthaut, die sich dann deutlich feucht anfühlt.

    (d) Bei schleimigen Arten sickert kaum/keine Feuchtigkeit ein. Die Huthaut wird mit (meist abziehbarem) Schleim überzogen.


    Grüße Gerd


    Hallo Jörg,


    einen Schirmling (Lepiota spec.) sehe ich da nicht, da bei dieser Gattung die Lamellen frei (den Stiel nicht berühren) sein sollten.


    - Auch wenn es verrückt klingt: Könnte ein "Buchen-Schleimrübling" (Oudemansiella mucida) sein. Der müsste dann

    aber auf Buche gewachsen sein.


    Grüße Gerd

    Hallo Anke,


    deine Funde hören auf "Phaeolepiota aurea" (Goldfarbener Glimmerschüppling).


    Grüße Gerd


    Hallo Jörg,


    ja, für mich eindeutig ein Buchen-Ästchen.

    - Zum Glück findet man in der 3-er Gruppe rechts im Bild einen Fruchtkörper, bei dem die Keimung der Anamorphe (Nebenfruchtform) gestartet ist. Somit ist auch die Pilzart eindeutig:


    Zimtbraune Kohlenbeere (Hypoxylon howeanum Peck 1872). Beachte, dass ich howeianum n howeanum geändert habe, da ie Art in de Kartierungsprogrammen der BRD und AUSTRIA so bezeichnet wird.

    beim Namen der Anamorphe gibt es Unterschiede in den genannten Datenanken:

    BRD: Nodulisporium umbrinum; AUSTRIA: Isaria umbrina Pers. 1801

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    Danke, du hast mir sehr geholfen und klar gezeigt, dass die "Zimtbraune Kohlenbeere" in der BRD auch an Buche vorkommt!.


    Grüße Gerd


    Hallo Bernd,


    ich bestätige deine Bestimmung


    Grüße Gerd


    PS.: Ein Forum ohne "Daumen hoch", "Daumen runter" überrascht mich.