Beiträge von Kowalski

    Hallo Joe,


    super Antworten. Danke. Ja, die Sonne irritierte nicht nur dich, mich, auch mein Handy. Ich dachte ich hab den Sepiafilter drin.


    1 Fenchelporling. Super. ich hab ein kleines Beweisstück da, aber da wachsen ja auch größere, sehr unförmig, und das kommt hin.


    2 als begnadeter Ornithologe hätte ich die Art nicht gecheckt.


    8 jep, über Schichtpilz komm ich auch nicht hinaus.


    9 danke


    13 Gute Idee.


    15. ich werde mal Blätter suchen.


    20. er ist praktisch schwarz, dunkelstbraun. Ich bin grad dabei ihn zu trocknen. Er ist wunderschön, ein bisschen putzen, und aufheben. Es muss sowas sein.


    und die Mönchsköpfe sind wohl eher Riesentrichterlinge. Kein Buckel. Aber groß, also ca. 15 cm Durchmesser.


    LG Kowalski

    Hallo liebe Freunde,


    ich wurde heute in einem Wald entführt, von der Schönheit der Natur, und ja, und ich wurde mir bewusst, wieviel ich nicht weiß. Deswegen habe ich die Fotos durchnummieriert, falls irgendjemand Gedanken hat.
    So, außer dem Spaltblättling und die versicolor auf 17 bin ich ziemlich ratlos, was das Habitat, die merkwürdigen Baumschwämme, etc. angeht. Hinweise erbeten. Am Sammelbild, 20, meine ich einen Lackporling mit Stiel gefunden zu haben. Das durchlöcherte Holz gibt Hinweise auf welche Insekten. Ich bin leidgeprüft mit Borkenkäfer und Lineatus, aber das kenne ich nicht. Also bitte keine Scheu, wenn irgendjemand zu irgendeinem Bild etwas sagen möchte. Insbesondere 19, ff, Möchskopf? Ich habe noch einzelne Proben hier zu Hause und kann noch Auskunft über Gerüche geben. Die Bäume bitte auch kommentieren, ich kenne nicht alle! Hoffe Euch macht der Thread Spaß! LG Kowalski




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    Hallo Roswitha,


    Kannst du Korallen ausschließen? Es finden sich im Netz schon einige Bilder wo Multiclavula mucida so wächst. Ich hab mit sowas keine Erfahrung. Aber ich hab heuer ausgiebig Korallen gefunden, die manchmal so ähnlich aussahen. Vielleicht ein bisschen größer.


    LG Kowalski

    ah danke, hatte das übersehen, dass 123 den hat. Ein bemerkenswerter Pilz, der Gallerttrichter. Noch nie gefunden. Gilt aber auch als gefährdet und selten.
    Brutal diese Bibelgeschichten. Bin gespannt, wie lange es noch dauert, bis sowohl der Trivialname als auch der lateinische auf die schwarze Liste als antisemitisch gesetzt wird. ;-)

    zu Stereum hirsutum nochmal. Wie so oft hat Wiki wieder einmal die seltsamsten Bilder. Aber wenn ich nach der Beschreibung gehe: "Dagegen leuchten die frischen, bisweilen wulstigen Zuwachsränder sowie die unebenen, glatten Unterseiten freudig ocker bis orange-gelblich."
    Das muss ja auch ein Spaßvogel geschrieben haben. Bei mir hat da gar nichts freudig ocker bis orange-gelblich geleuchtet. Eher war sie vom Farbspektrum her wie die versicolor. Nur dass sie eben viel dünner und zierlicher war - hätte ich keinen Vergleich gehabt wäre ich in Schwanken gekommen.


    Die Oberseite ist stark gezont oder gestreift, und hat blaue und grüne (algengrüne?) Streifen, aber eher hell und das leuchtende "Chromgelb" ist an der Unterseite.


    Auf dem großen Bild - wenn man das vergrößert wirkt der Pilz viel massiver, durch die Telefonkamera. Die Blättchen sind sehr dünn und haben keine Härchen. Ich hab noch mal ein bisschen gegoogled. Wobei man natürlich nie weiß, ob die das richtig beschriftet haben, aber da ist die St. hirsutu oft mit Härchen dargestellt. Jedenfalls sieht sie nicht so aus wie die auf den Bildern von Veronika, die einfach nur ocker oder hellbraun ist. Was natürlich auch eine Altersfrage sein kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass die im Alter dann mehr ocker wird. LGK

    rötlicher Gallertrichter. Monaco, du wirst mir immer unheimlicher. Wiki sagt: "Der Rötliche Gallerttrichter kommt in der Holarktis vor, er wird in den USA, Kanada, Ostsibirien und Japan gefunden." Nicht einmal 123 hat den im Programm. Wer bist du :) LGK

    @Veronika & Pablo: danke für Eure Ideen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Also zu Bild 1 bis 4 wäre ich nie auf die Idee gekommen, dran zu riechen. Ich kann ja nochmal hingehen - Anis-Geruch ist eindeutig feststellbar, aber auch von den Bildern her scheint das zu stimmen.


    Sterum subtumentosum - was für ein Wort - scheint zu passen, weil hier auch "chromgelbe" Flecken in der Beschreibung erwähnt werden, bei Kontakt mit Feuchtigkeit usw. Ich hab einige FK noch hier, das Gelbe ist total verschwunden, und sie sind innert 3 Stunden komplett vertrocknet, weil so dünn. Die hirsutum scheint ja eher zu röten, wenn überhaupt. Es war nichts "striegeliges" zu bemerken. Somit ist der Fall geklärt. Lieben Dank!

    danke joe, auf Schichtpilz wär ich jetzt nicht gekommen, aber die Beschreibung, dass er auf lange langernden Baumstämmen parasitiert, das stimmt. Und auch das zähe, ledrige, korkige. Das ist ein uralter Stamm, der seit Jahren dort liegt. Ja, schön hab ich´s da. Wenn es mir noch gelingt, die Samties zu überreden, die weiter vorne wachsen, hier her zu kommen, dann fehlt mir hier nichts mehr ;-) lgk

    Ich gehör ja zu den Glücklichen, dessen Grundstück durch einen Bach begrenzt ist. Da latsch ich dann mit Gummistiefel im flachen Bachbett herum und schau mir die Pilze an. Neben den Mumien der Spätherbstpilze sind jetzt schöne Trameten und andere da. An einer Kopfweide wächst ein Pilz mit weißer Oberseite und grauen "Poren" an der Unterseite. Er hat recht fest gehalten und abschneiden wollte ich keinen. ich habe ihn auch an einer anderen Weide gesehen. Neben den traditionell bei mir häufigen Schmetterlingstrameten habe ich noch so eine Art Zähling gefunden. Hauchdünn, keinen Milimeter und keine Poren, und an der Unterseite neongelbe Töne. Sieht man nicht genau hin, meint man, es könnte eine T. versicolor sein, ist sie aber meiner Meinung nach nicht. Da die Pilze eh einigermaßen klar sein dürften verzichte ich auf die Nummerierung und ja, leider wird mir die Software die Bilder wieder in alle Richtungen drehen. Bitte anklicken. Dann seht ihr sie richtig. LG Kowalski



    ab hier beginnt der "Zähling"
    versicolor

    haha, das eigene Messer wieder finden kann echt glücklich machen. Ich hab in voller Action, fotografieren mal mein edles Buck liegen gelassen - lag am nächsten Tag noch genaus so da, mit zerteiltem Pilz :) Da war die Freude riesig. Noch dazu wo das mitten auf einem Waldweg war. lgk

    Das ist so: Noch vor der Gründung des Vereins der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V. wurde im Dezember 1871 von Hubert von Humboldt eine Befragung von Bergbauern und Ziegenbartfriseuren durchgeführt. Leider verlief die Befragung etwas chaotisch. Mängel der methodologischen Standards. Jedenfalls war der Zeitpunkt denkbar ungünstig, denn gerade war Hubert Humboldt zur Antartiks aufgebrochen und sperrte dort Pinguine und Eisbären über Nacht in ein Badezimmer versuchsweise im örtlichen Hilton ein und seine Assistenten in Deutschland waren auf sich gestellt und mit dem Ausfüllen der Protokolle völlig überfordert. So trugen Schafscherer, Hufschmiede und Gänsestopflebermäster unüberlegte Äußerungen in die Papiere ein. EDV gab es damals noch keine!!! Und das konnte später auch nicht mehr so richtig von der IMA, der International Mycolical Asscociation korrigiert und ausgewertet werden, zumal die ja auch schwer auf Pilze und nicht auf Pinguinie, Eisbären und Doppelblinddoppeltaubstudien spezialisiert waren. Also hat sich man sich in einer Art Behelfskonstruktion in einer geheimen mykologischen Versammlung 1872 in Baden Württemberg unter Beisein größter deutscher Granden der Mykologie u. a. Kaiserin Sissi, darauf geeinigt, einen Fliegenpilz zu nehmen, etwas Steinpilzählnliches, was Rosanes und was Gelbes. Das alles führte natürlich zu internen Machtkämpfen, die wir nicht genauer besprechen sollten, weil Einige noch immer nicht ganz über die Sache hinweg sind, ...alles Weitere bitte über eine verschlüsselte Mail. Die Sache ist sehr, sehr heikel. Du hast da quasi in ein Wespennest gestochen.
    Beste Grüße, Fred (Sigi) Kowalski


    Toll. Ich frag mich aber auch, ob dein Bassin-Pilz eine L. m. ist. Er ist mir im Vergleich zum Laub zu klein, um sich schon so aufzuzwirbeln. Könnte das nicht irgend ein Helmling sein? Naja, du musst es wissen, du hast das Umfeld gesehem. Ungewöhnliche Fotos jedefalls. :) LGK

    Saskia, das irritierende waren eben zwei Sachen: 1. dass sie mir einen ticken zu wohlriechend waren. Ich hab im vergangenen Jahr welche gefunden, die einfach nach Pilz rochen und fertig. Ich meine den Frischpilz. Diese rochen aber sehr fruchtig. Und das zweite war diese seltsam bleiche Farbe. Sehr heller Hut und nur in nur in der Hutmitte etwas fuchsig. Auch das lief meiner nicht allzu großen Erfahrung zu wieder. Und dazu finde ich die an verschiedenen Stellen im Wald, also genau an drei, und sie sahen überall so bleich aus. Getrocknet haben sie dann recht normal geduftet, ein bisschen wie getrocknete Steinpilze. Die Beschreibungen des Acromelalga-Syndroms haben mir dann so einen Schrecken eingejagt, dass ich erst mal die Finger ließ. Und vielleicht bleibt das auch so, ich hab so viele essbare Arten im Wald, dass ich kaum nachkomme. :) lgk

    Sieht für mich eher nach einem durchfrorenen L. nuda aus. Ich weiß nicht wie das ist, wenn die vielleicht schon mehrmals durchfroren und aufgetaut waren, weil du ja essbares suchst. Und natürlich hier keine Freigaben sind. Aber da käme das Problem auch noch dazu. Ich weiß nur von Totentrompeten, dass die schon mal durchgefrostet sein dürfen. Samties sowieso. "Pilzig" ist definitiv nicht die richtige Beschreibung. Eher so "Eve" von Jil Sander. :)

    Hallo Raphael, diese kleinen Korallen könnten die hier sein. Das ist bei mir in diesem Jahr ein absoluter Massenpilz. Genauer analysiert habe ich sie noch nicht und auch nicht verspeist. Wenn du dem Wiki-Link auf der 123 folgst, kommst du zu Clavulina corraloides - und hier ist der Punkt Vorkommen interessant. Er tritt verstärkt nach ergieben Regenfällen auf. So erkläre ich mir die Korallenwiesen in 2016, wie ich sie noch nie gesehen habe.


    Eine Idee zum Nachdenken: ramariopsis kunzei Glaub ich jetzt aber eher weniger.


    lgk


    PS: dein unterster Pilz sieht von der Unterseite, dem Lamellenbild wie ein ausgewachsener sparriger Schüppling aus. Die Hutoberseite - also braun - passt da irgendwie nicht. Aber der Sporenabdruck könnte rostbraun sein.