Beiträge von KowalskisGeist

    Hallo Thomas, Harry!


    Coprinus Plicatilis war mir partout nicht mehr eingefallen, auch meine erste Assoziation.
    Im lat. Namen steckt irgendwie das französische "plissée" für Faltenrock bzw. das eingedeutschte "Plissee" für diese gebügelte Falten.


    Der wäre dann ausgewachsen sehr schön.


    Danke Harry für den Behangenen Faserling. Das ist ja mal erfreulich einen auch kulinarisch interessanten Pilz zu finden.
    Und auch für die Bestätigung des Lacktrichterlings.


    LGK.

    Endlich wirkt der Regen und es macht Spaß nach Pilzen zu suchen. Nicht nur die Pfanne wird voll, sondern zu sehen gab es auch einiges.


    1. Da war diese kleine Mürblinge.
    Vielleicht werden das mal Glimmertintlinge. An einem Kastanienstamm.




    2. Eine Wiese voller Hasenpfoten


    3. Dieser Pilz, den ich nicht einordnen kann. Sieht ein bisschen wie ein Champion aus, roch auch so. Hat aber einen sehr fragilen Hut, mit einem leicht gelben Hutspitze, und einen verhältnismäßig langen, fasrigen, dünnen Stängel. Keine Knolle. Die Bruchstellen verfärben sich, eher ins bräunliche.
    Wiese, Laubbäume rundherum.
    Vielleicht Gattung Psathyrella?



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    6. Dann im Fichtenwald, dieser wirklich irre Perlpilz (?), ohne Filter, aber die Kamera hat das Bild sehr komisch berechnet.




    7. Die Velumsreste haben sich leicht wegschieben lassen, darunter ein zartes Rosa.
    Den Wuchs erkläre ich mir durch die hohe Bodenverdichtung dort, ist ein Holzsammelplatz.



    8. Das hätte die Manschette werden sollen.





    Und an der selben Stelle ein braunroter Lacktrichterling. Den traue ich mir nicht essen, wegen der extrem giftigen Doppelgänger. Obwohl über die breit gestellten Lamellen, den typischen Lacki-Geruch und dem Trichter am Hut schon recht eindeutig.



    LGK

    Hallo Christian,


    Sry, wegen meiner Begrüßung. Ich hatte einen Anfall von Troll-Koller. :) vermischt mit morgendlichem Grant.


    Mit der nachgereichten Beschreibung "rötet" - Ring lässt sich verschieben, Nadelwald, könnte es sehr gut der hier sein. Ich find diese Art auch gerne vereinzelt im Nadelwald.


    LGK

    Schon komisch wie sich momentan diese Erstanmelder häufen, die Bilder liefern, an Hand derer man den Pilz nicht bestimmen kann, und dann auch noch mit einem kuriosen Smiley. Bitte bleibt fern oder haltet euch an die Regeln. Ich hab keine Lust ständig irgendwelche Beiträge anzuklicken, die nichts bringen. Ich bin ja nicht auch Facebook.

    antoff, danke für deine Einschätzung, da ich den Platz kenne, werde ich mich künftig wieder mal auf die Jagd machen und sicher ältere FK finden. Mir scheint die Beschreibung zum narzissengelben Wulstling auch recht passend. Da der Fundort nähe deutscher und tscheschischer Grenze ist, wo der Pilz angeblich häufig vorkommt, würde auch das passen.

    ich hab die Knolle /den Stiel zwar aufgemacht und daran gerochen, aber irgendwie doch muffig, Kartoffelkeller. Obwohl die Knolle auch schnell mal den Mief vom feuchten Waldboden annimmt. So genau hab ich das dann nicht analysiert.
    Der narzissengelbe Wulstling sollte am Hutrand gerieft sein. Hab ich im Wald nicht so drauf geachtet, sehe ich jetzt aber nicht.
    Für einen A. citrina war er jedenfalls verhältnismäßig gelb, die meisten anderen FK sind viel blasser, wenn nicht gar fast weiß.
    lg K.

    Hallo Roswitha, das muss es sein. :lightbulb:
    Es sind auf alle Fälle Buchen in der Nähe gewesen, ev. auch Hainbuchen, und der Duft bei den anderen Milchlingen geht laut Beschreibung in Richtung neutral. Das ist bei meinen Exemplaren ganz bestimmt nicht der Fall. "obstartig, würzig" - lässt genug Spielraum für das üppige Bouquet.
    Also schließt sich zB. der Haselmilchling auch aus.
    Vielen Dank zur Geisterstunde ;-)


    PS: Ich hab einen Hut zum Absporen aufgelegt, also ich denke es wird richtung blassocker gehen
    ;-) Hab es schon mal auf Schwarz gelegt.

    Heute hab ich wieder sehr hübsche gelbe Amanita spec. gefunden. Wahrscheinlich wieder kein gelber Fliegi, und nur ein A. citrina, "nur", weil der bei mir in Massen vorkommt.






    lgk

    Liebe Foristen,
    Ich kann den Milchling einfach nicht eingrenzen, ich hab da zu wenig Erfahrung mit denen.
    Fundort: Laubmischwald, vereinzelt Nadelgehölz,
    Weiße Milch tritt aus
    sehr auffälliger, angenehmer Geruch, frisch, nicht pilzig, eher wie Parfüm, hab mir "harzig" überlegt, aber nein.
    Hut oben irgendwo zwischen grau und braun, mal heller, mal dunkler, der Hut ist auch ganz leicht konzentrisch gestreift.
    von ganz klein bis ca. 6 Zentimeter Durchmesser.
    fallweise ist der Stiel hohl
    Keine Knollen, kein Ring,



    1. Überblick, zu Hause bei Kunstlicht. Bild nachträglich aufgehellt.


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    Lg Kowalski

    ist das jetzt diese neue, von Netzexperten empfohlene Methode, Trolle mit vernünftigen Argumenten zur Strecke zu bringen? Klasse, Thomas. :D
    Ich hoffe dennoch, dass es künftig wieder mehr um Pilzbestimmung geht, und sich unscharfe Steinzeithandyfotos samt ihren Besitzern sich dahin vertrollen wo sie hingehören.
    Ich war selber schuld. Ich hätte nicht antworten sollen. :confused:

    Schöne Bilder. Den Hasenbovist kenne ich auch nicht wirklich. Genau vorm Küchenfenster meiner Eltern wächst jährlich ein Riesenbovist. Das Fleisch dürfte so ähnlich sein. Den bekommt meist der Briefträger.
    Die Hexeneier sehen geschält und in Scheiben geschnitten recht attraktiv aus, aber allein den Gedanken, die zu essen, finde ich gruselig, das weißt du ja wahrscheinlich noch ... :)
    Der Bovist-Becher mit den Sporen ist beeindruckend. Auch die Landschaft.

    Danke Sepp für die Erklärung. Diese Arten werden jetzt eh in Kürze durchstarten und ich werde die Lamellen unter die Lupe die nehmen. Ich dachte, es ginge hauptsächlich über den Hut von oben. Ist ohnehin kein Speisezweck dahinter, nur eben finde ich eine grobe Einschätzung schon hilfrech. lgk

    Sepp, wie machst du das eigentlich bestimmungstechnisch, dass du das auf Conocybe eingrenzen kannst? Ist das wegen der samtigen Huthaut? Oder dem Stiel. Also ich kann die Taxa Panaeolus, Conocybe und Psathyrella an sich schon schwer auseinanderhalten. Gibt es da einen einfachen Schlüssel? lgk

    nein, die Fröste waren im Winter, aber dafür ordentlich. In der gesamten Gegend, auch auf den Wiesen vor dem Wald sind deutlich weniger Schnecken. Dazu der trockene heiße Sommer. Deswegen fielen die Täublinge ausnahmsweise schön aus. Die brauchen scheinbar nicht viel Wasser und wurden im Anschluss nicht zerfressen. Die sammelt auch keiner.
    In der Tat hatten wir aber kürzlich einen veritablen Kälteeinbruch bis auf 5 Grad runter in der Nacht. Was angeblich gut sein, um das Mycel anzuregen.
    Ich bin im Grenzgebiet Ö/Bayern unterwegs, auf beiden Seiten. Da ich viel herumkomme habe ich keinen Sammelort eingetragen.

    Hallo Ralph,


    gar keine schlechte Idee mit der Lupe zu fotographieren!
    Das mit dem Ölbaumpilz glaube ich nicht. Der wird angeblich jedes Jahr irgendwo gefunden, und meist stellt sich dann ein relativ unspektakulärer Zeitgenosse heraus. Der müsste ja auch in der Nacht leuchten usw. und wird eher im med. Raum gefunden. Die Leisten eines Pfifferlings sehe ich aber nicht deutlich. Ev. käme ein falscher Pfiffi in Betracht. Die können schon recht verwachsen sein.
    Bei dem Schleierling unten kann deine "Diagnose" stimmen. Da gibt es ziemlich viele, die sich sehr ähnlich sind.
    Fest steht, es ist kein verträglicher Pilz und fernab von Rötelritterlinge ist.
    Der geflecktblättrige Flämming auch wirklich fleckige Lamellen. Das sehe ich nirgendwo, vielleicht kannst du das am FK ausfindig machen. Die Flecken sollten ziemlich deutlich sein. Die haben im Idealfall helle Lamellen mit so dunklen "Pünktchen".
    LGK