Beiträge von Sepp

    Hallo,


    junge Riesenschirmlinge (je nach Art) können durchaus auch einmal so dunkel und ohne deutlich erkennbare Natterung daher kommen, habe selbst auch schon solche gefunden und Fasching Franz liegt daher meines Erachtens grundsätzlich richtig.


    VG Sepp

    Hallo,


    das ist schon ein Riesenschirmling (Macrolepiota), solche Exemplare mit rosafarbener Unterseite fand ich auch schon ab und zu, kommen aber nur selten vor. Bei meinen Funden waren allerdings nur die Lamellenschneiden rosa gefärbt, die Lamellen waren wie im Normalfall weißlich-creme.


    Beim gezeigten Fund dürften auch nur mehr oder weniger die Lamellenschneiden rosa sein, am 2. Foto rechts oben ( auf der ca. 14 Uhr Position) kann man meines Erachtens weißliche Lamellen erkennen. Auch links auf ca. 9 Uhr lassen sich helle Lamellen erahnen.


    Ob es sich bei solchen Exemplaren um eine spezielle Art oder Varietät handelt, weiß ich allerdings nicht.


    VG Sepp

    Hallo Benjamin !


    Ich denke, mit dem Ringlosen Hallimasch (Armillaria tabescens) und dem Weißen Büschelrasling (Leucocybe connata) liegst Du richtig.


    VG Sepp

    Hallo Joe !


    Für mich sieht das auch mehr nach einem Wurzelnden Bitterröhrling (Caloboletus radicans) aus und der bittere Geschmack spricht ja eigentlich schon für sich.


    Beim Silberröhrling (Butyriboletus fechtneri) ist der Stiel in der Regel in der unteren Hälfte mehr oder weniger rötlich überhaucht oder weist eine Art rötliches Band auf und das Fleisch ist im Bereich der Stielbasis rosabräunlich (wie ich es auch von anderen Butyriboletus-Arten kenne), ansonsten blassgelb (beim WuBi eher weißlich bzw. nur teilweise blassgelb.


    Bei jüngeren Exemplaren lässt sich nach meinen Beobachtungen noch ein weiterer Unterschied erkennen: Beim Silberröhrling erscheinen die Röhrenmündungen/Poren nach meinen Wahrnehmungen in einem etwas kräftigeren/wärmeren Gelbton, während sie beim Wurzelnden Bitterröhrling einen etwas fahleren/kühleren Gelbton aufweisen.


    LG Sepp

    Hallo,


    der hört genau genommen auf den Namen Olivbrauner Safranschirmling (Chlorophyllum olivieri). In jenen Nadelwäldern, wo er vorkommt, sprießen mitunter große Trupps mit unzähligen Exemplaren aus der Nadelstreu.


    LG Sepp

    Hallo Karola,


    diese Holzbewohner sind zwar nicht so meine Stärke, aber ich denke, das könnte ein Tannenfeuerschwamm (Phellinus hartigii) oder so was ähnliches sein. Da meldet sich vielleicht noch ein Experte.


    Gruß Sepp

    Hallo,


    der gehört in die Gruppe der knollenblätterpilz-artigen Pilze oder auch Wulstlinge genannt (Gattung Amanita). Es handelt sich um ein jüngeres, also noch nicht ganz aufgeschirmtes Exemplar des Fransigen Wulstings (Amanita strobiliformis).


    LG Sepp

    Mich wundert halt der Gold-Röhrling, weil das ein strenger Begleiter von Lärchen ist. Hätte nie gedacht, dass ich den unter Birken finden kann.

    Hallo Marie,


    in ein einer Symbiose mit Birke wächst der auch nicht, da hast Du bestimmt in der Nähe irgendwo eine Lärche übersehen oder sie wurde vor nicht allzu langer Zeit umgeschnitten.


    LG Sepp

    Hallo Andy,


    einige schöne Funde zeigst Du wieder, ein paar davon hat Pablo bereits korrigiert und das sehe ich genau so. Zusätzlich fällt mir aber noch auf, dass meines Erachtens auch mit den von Dir gezeigten "Echten Knoblauchschwindlingen" (Nr. 3) etwas nicht stimmt und in Deinem letzten Posting hast Du ja auch eine diesbezügliche Unsicherheit angedeutet, wenn ich es richtig verstanden habe.

    Für Mycetinis alliaceus sind die Stiele insgesamt zu dunkel (schwärzlich), der Echte Knoblauchschwindling hat zumindest im oberen Bereich einen etwas helleren, rotbräunlichen Stiel und auf dem zweiten Bild, wo man die Hutunterseite sieht, passt m.E. die Lamellenstruktur (Anordnung der Lamellen) nicht zu M. scorodonius. Beim echten Knoblauchschwindling sieht das ein bisschen anders aus.Meiner Meinung nach handelt sich bei diesem Fund weder um M. scorodonius noch um M. alliaceus, sondern um eine andere Schwindlingsart.


    In meinem Sammelgebiet sind übrigens beide Knoblauchschwindlings-Arten häufig anzutreffen.


    LG Sepp

    Hallo Andy,


    was Fund Nr. 1 betrifft bin ich da bei Matthias. Das ist für mich eindeutig ein Narzissengelber Wulstling (Amanita gemmata) und kein Amanita citrina. Vielleicht hattest du da bei der Geruchswahrnehmung ein Problem mit deiner Nase oder du hast dir den Geruch (ohne dir boshaft etwas unterstellen zu wollen) vielleicht nur eingebildet, weil du zu sehr auf Amanita citrina fixiert warst (Wunschdenken).

    Und ganz so jung ist das Exemplar auch nicht mehr, immerhin hat sich die Verbindung des Teilvelums bereits gelöst und der Hut ist schon leicht aufgeschirmt.


    LG Sepp

    Was die Steinpilze betrifft, da kommen beide Arten vor. Woran machst du B. reticulatus fest? Vielleicht bleibts bei mir auch mal hängen...

    Hallo Matthias,


    ...vom Gesamteindruck des Bildes/Fundes her + Erfahrungswert. Meine "Pilzlerlaufbahn" ist nun schon ein paar Jahrzehnte alt und ich habe in dieser Zeit schon jeweils hunderte Exemplare von B. aestivalis u. B. edulis in allen Altersstufen und Ausprägungen gesehen und in der Hand gehabt. Da bekommt man mit einem scharfen Auge im Laufe der Zeit einen Blick für gewisse Unterschiede.

    Das muss aber nichts heißen, ich kann mich bei deinem Fund natürlich auch irren und oft täuschen auch Bilder, je nach Fotoqualität. Vom Aussehen her mit der eher matten Hutoberseite und dem etwas bräunlich genetzt erscheinenden Stiel halte ich aber einen Sommersteinpilz tendenziell für wahrscheinlicher, so mein persönlicher Eindruck.


    LG Sepp

    Hallo Tho.Ge !


    Ich bin ebenso der Ansicht, dass es sich hier um eine Art aus der Gattung der Faserlinge (Psathyrella spec.) handelt. Die sind grundsätzlich harmlos. Kinder im von Dir angegebenen Alter neigen aber bekanntlich dazu, sich dauernd alles mögliche in den Mund stecken wollen.

    Sobald Du es den Kindern verständlich beibringen kannst, solltest Du sie, wie schon von Veronika Weisheit erwähnt, eindringlich darauf hinweisen, dass man nicht gleich alles, was in der Natur so vorkommt, einfach ungefragt in den Mund stecken darf. Bis der Nachwuchs soweit ist, um dies zu verstehen, wäre es vielleicht sinnvoller, die Fruchkörper einfach abzusammeln und für die Kinder unerreichbar zu entsorgen.


    Der eigentliche Pilz, das Myzel, befindet sich unterirdisch bzw. im Holz verborgen und baut im Laufe der Zeit alte Wurzel- und/oder Holzreste ab und wandelt sie in wertvollen Humus um. Deinem Garten schadet der Pilz also nicht, er ist eher nützlich.


    LG Sepp

    Hallo Matthias,


    schöne Fundpalette, deine fragliche Nr. 3 im ersten Beitrag ist ein Perlpilz, der sieht nur ziemlich blass aus, die Nr. 5 teilweise aber auch, und die Nr. 19 in Beitrag 2 würde ich für einen Sommersteinpilz halten.


    LG Sepp

    Hallo Baumi u. Andy,


    meinem Eindruck nach handelt es hier um einen Flockenschüppling und ich würde den in Richtung Buchenwald- bzw. Bucheckern-Flockenschüppling (Flammulaster carpophilus) verorten.


    LG Sepp

    Hallo Jens,


    so leicht, wie Du meintest, wars auch wieder nicht. Ich hatte die Art noch nie in der Hand, geschweige denn selbst gefunden und kenne sie nur aus der Literatur und aus dem Internet.

    Steht auf meiner Fund-Wunschliste.


    LG Sepp