Beiträge von Sepp

    Hallo AustriaMyko,

    das Wort "vermeintlichen" kannst du streichen, denn es handelt sich tatsächlich um einen Grauen Wulstling. Die sind jetzt vielerorts häufig anzutreffen.

    Gruß Sepp

    Hallo Benjamin,

    makroskopisch betrachtet passen auch meiner Ansicht nach deine Bestimmungen.

    Die unteren Fruchtkörper sind alte, ramponierte Graue Wulstlinge, einmal mit u. einmal ohne Velumreste am Hut. Den Hutrand würde ich aufgrund des schlechten Zustandes der Fruchtkörper nicht als gerieft, sondern als ausgefranst bezeichen. Das kommt bei so alten Kandidaten auch manchmal vor und es gibt bei Amanita excelsa auch Exemplare mit sehr heller bzw. blasser Hutfarbe.

    Gruß Sepp

    Hallo Andreas,

    erstmal herzlich willkommen im Form !

    Bei deinem gezeigten Becherlingsfund handelt es um keinen Morchelbecherling und aus meiner Sicht auch um keine Scheiben- oder Schildförmige Lorchel. Es handelt sich eher um eine der drei von dir erwähnten, oder eine andere Peziza-Art. Morchelbecherlinge sind (wie manche anderen Becherlinge aber auch) bodenbewohnend. Sie riechen in der Regel chlorig bzw. wie ein gechlortes Schwimmbad, manche Leute bezeichnen sie u.a. auch als "Schwimmbadmorcheln". Es kann eventuell aber auch sein, dass dieser Geruch von manchen Personen nicht oder nicht richtig wahrgenommen wird. Außerdem ist die Außenseite von Morchelbecherlingen im Gegensatz zu deinem Fund heller, schmutzig-weiß oder hellbeige.

    Bei deinem Fund ist eine genaue Bestimmung, nur anhand makroskopischer Merkmale, ohne Mikroskopie praktisch nicht möglich.

    LG Sepp

    Hallo mmr,

    ja, das sind Samtfußrüblinge und wie du richtig schreibst, sehen die allermeisten schon überaltert aus und sind daher meines Erachtens nicht mehr genußtauglich. Überhaupt ist es so, dass die Verzehrstauglichkeit von Pilzen nur anhand von Bildern (meist) nicht beurteilt werden kann.

    VG Sepp

    Hallo Henry,

    schöne Fundpalette und ich sehe es eigentlich auch so wie Andy. Eine zusätzliche Anmerkung hätte ich noch, falls es Dich interessiert:

    Der vermeintliche Keulenfußtrichterling heißt nicht, wie von Dir angegeben Apioperdon pyriforme, sondern Ampulloclitocybe clavipes.

    Den Birnenstäubling (Apioperdon pyriforme) hast Du weiter unten aber richtig angeführt.

    VG Sepp

    Hallo Perlhuhnbarbel,

    Pilz Nr.1 halte ich für einen Milchling, auch wenn du keinen Milchsaft wahrgenommen hast. Die Milch kann bei den überalterten Fruchkörpern vielleicht schon eingetrocknet sein.

    Pilz Nr. 2 ist für mich ganz klar der Geflecktblättrige Flämmling (Gymopilus penetrans). Die haben im Jungzustand gelbe Lamellen, die im Alter zunehmend rostbraun fleckend werden. Bei ganz alten Exemplaren sind die Lamellen durchgehend rostbraun. Bei dem vorletzten Bild rechts (Nahaufnahme Hutunterseite) kann man die teilweise bereits rostbraun gefärben Lamellen gut erkennen. Die braungelben Hüte und dieses charakteristische Lamellenbild sind typisch für die Art.

    VG Sepp

    Hallo,

    der komplette Pilz in der Korbmitte mit dem dunkelbraunen, feinsamtig-matten Hut und dem auffällig gelben Stiel ist sehr wahrscheinlich ein Herbstrotfuß-Röhrling. Der Stiel muss bei denen (vor allem jüngere Exemplare betreffend) nicht immer rötlich überlaufen sein.

    Die älteren Pilzteile am äußeren Korbrand sind leider nicht gut zu erkennen.

    VG Sepp

    Hallo,

    warum zeigst du nur durch- oder abgetrennte Einzelteile auf Bildern, auf denen man mehr von deiner Hand und deinen Fingern als vom Pilz sieht ?

    Bei Bestimmungsanfragen ist es sinnvoll und vorteilhaft, den fraglichen Pilz zunächst einmal in ganzem Zustand mit Ober- und der Unterseite zu zeigen.

    VG Sepp

    Hallo,

    ich halte diesen Fund auch für einen Maronenröhrling, bei dem der Stiel im Vergleich zum schon etwas angeknabberten Hut einigermaßen korpulent ausgefallen ist. Dass die Röhren ein wenig den Stiel hinab laufen, das kommt schon hin und wieder einmal bei manchen Röhrlingen vor.

    VG Sepp

    Hallo Ulli,

    du kannst beruhigt sein, denn bei den von dir zuletzt gezeigten Pilzen handelt es sich um Violette Rötelritterlinge.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich aber wieder einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass Pilze, die man nicht kennt oder bei denen man sich nicht absolut sicher ist, auf dem Speiseteller nichts verloren haben.

    VG Sepp

    Hallo Wilhelm,

    auch wenn der Fund vielleicht in mancher Hinsicht dem Nadelholz-Schüppling ähneln mag, vergleiche diesen Fund doch einmal mit dem Geflecktblättrigen Flämmling (Gymnopilus penetrans).Der scheint mir noch besser zu passen und Kiefernholz-Reste mag der besonders gern.

    VG Sepp

    Hallo Ingo,

    ich sehe es grundsätzlich so wie Andy. Das ist schon auch ein Haarschleierling und wie es scheint, im Gegensatz zum erstangefragten Fund auch ein Schleimkopf. Für den Ziegelgelben Schleimkopf, den ich an und für sich auch gut aus eigener Anschauung kenne, kann ich in diesem Fall aber nicht die Hand ins Feuer legen, dafür ist mir die Fotoqualität leider auch nicht ausreichend.

    VG Sepp

    Hallo Ingo,

    schau dir doch bitte mal die knollig verdickte Stielbasis an. Haarschleierlinge mit einer solchen Stielbasis gehören nicht zu den Schleimköpfen, sondern zu den Klumpfüßen. Mit dieser ockergelben Hutfarbe und den rosalila Lamellen und dem Vorkommen im Buchenwald dürfte es hier um den Amethystblättrigen Klumpfuß (Cortinarius calochrous s.l.) oder einen nahen Verwandten handeln. Die bräunlichen Schüppchen im Bereich der Hutmitte sind auch typisch für die Art.

    VG Sepp