Beiträge von IPS

    Die Wiese mit meinen Lorcheln ist eine gemähte Jägerwiese in einer Senke. Umgeben von Kiefern. Die Lorcheln wuchsen fast genau an der Stelle, an der im Herbst die Tintlinge stehen. Auf der großen Wiese standen sie am Rand im Schatten der Kiefern. Neben Gras wachsen dort Taubnesseln, Schilf, Weidensträucher und Holunder. Die Wiese ist eine ehemalige Feuchtwiese in Linie einer "Wald-Seenkette" , die vor mehreren Jahren noch gelegentlich überflutet war. Im Herbst gibt es dort auch Hasenboviste, große Schirmpilze und scharfe Täublinge.


    Beste Grüße

    Ich bin mit diesen Pilzen nicht vertraut. Bzgl. möglicher Verwechselungen und, falls essbar, wann sind sie zu alt.

    Man sieht helle und dunkle Wuchsstadien. Im Inneren können sie in der Haube dunkel durchscheinen und sehen dann überaltert aus.

    Das könnten wohl auch welche sein?


    Sie wuchsen, wo die Maulwürfe wohnen. Im kurzen Gras neben einem sonnigen Weg auf lockerem, im Untergrund sandigen Boden.

    Auftauen war nicht nötig, diese Pilze rochen bereits gefroren komisch. Irgendwann hat sich der Geruch unangenehm in der Tiefkühlung (-18 Grad) breit gemacht. Letztendlich habe ich alle diese Pilze weggeschmissen. Der Geruch in der Tiefkühltruhe wurde dann nach ein paar Tagen weniger. Ich sollte noch einmal kontrollieren und auch an den anderen Pilzen riechen!


    Gefroren in die heiße Pfanne und kräftig anbraten ließ den Sauergeruch zwar fast verschwinden, trotzdem waren die Pilze nicht mehr lecker!

    Die Reizker waren nach dem Sammeln gesäubert, kleingeschnitten und unmittelbar im Anschluss separat eingetütet tiefgefroren worden. Nebenbei liegende Butterröhrlinge und Maronen haben den Geruch leider etwas angenommen. Ob diese Pilze auch zu dieser komischen Geruchsentwicklung neigen muss ich noch herausfinden! Vielleicht könnte das sogar eine Wechselwirkung verschiedener Pilze sein - keine Ahnung, das ist echt komisch!

    Hallo!


    Haben bei Euch rot blutende Reizker, wenn sie roh eingefroren wurden, auch schon einmal einen säuerlichen Geruch entwickelt? Da das Einfrieren roher Pilze hier und da als Möglichkeit erwähnt wurde, hatte ich das nun ausprobiert.

    Auch der Geschmack wird m.E. unangenehm. Vielleicht wäre das sogar bei Tiefkühlung gegarter Reizker passiert! Kann so etwas auch bei anderen Sorten passieren oder könnte das eine Eigenart des Reizgers sein?

    Schade drum !


    Grüße!

    Leider zu spät entdeckt!


    Unabhängig davon habe ich zwischenzeitlich den Verdacht, diesen säuerlichen Gestank findet man bei allen Schirmpilzleichen.

    Auf der Wiese (Bilder oben) roch es stellenweise genau so!

    Auch auf einer Feuchtwiese an der Küste, in Salzwassernähe ist mir das aufgefallen.

    Dort waren die Schirmpilze kräftig und hoch gewachsen und mit dunkel und grob genatterten Stielen.

    Da rochen einige Exemplare säuerlich obwohl sie keinesfalls gammelig aussahen.

    I.d.R. rochen fast alle angenehm nach frischem Camambert, würde ich sagen.


    Also ist dieser "Sauergeruch" kein Merkmal zur Unterscheidung sondern ein Zeichen von Zersetzung?!

    An ganz anderer Stelle, im Garten:

    Bin nicht der Fachmann, würde aber sagen der ist giftig (und stinkt)!



    Hat zwar nicht die typische gerandete tellerförmige Knolle aber zumindest der schiefe Wuchs am Fuß könnte verdächtig sein!

    Wuchs in Kompostnähe unter einer blauen Tanne(?)Fichte im Schatten.

    Genau!

    Alle Büschel-Pilze die ich bisher fand, hatten auf der Haube Schuppen oder wenigstens verschiedenfarbene Zonen, so wie bei den Schwefelköpfen & Co.

    Und wuchsen entsprechend der EU-Norm für Büschelpilze auf Holz!

    Am Stiel gab`s eine ordentliche Struktur und manchmal ein verblichener Rest, der eine vergangene Manschette erahnen ließ.

    Hier haben weder Stiel noch Haube auffallende Datails, von der allgemeinen Farbe mal abgesehen.

    Allerdings ist das mein erster Büschelpilz auf Gras.

    Die mir bekannten Erntestellen vom letzten Jahr blieben in diesem Jahr, bis auf eine Ausnahme, leider leer. Weder im Frühsommer noch jetzt ließen sich die Pilze blicken.

    Die machen vielleicht Pause wegen der zurückliegenden Trockenheit.

    Hallo Pilzgemeinde!


    Letztens fand ich Pilze, die wie Schopftintlinge aussahen. In der Pilzsuche bin ich dann u.a. auf den kleinen Schopftintling gestoßen. Link; Kleiner Schopftintling

    Auf den Bildern gibt es große Unterschiede! Einmal mit Schuppen, im Nachbarbild wieder nicht. Man könnte fast meinen, hier sind die Bilder durcheinander gekommen.

    Kann der Pilz tatsächlich von schuppig bis "glatt" variieren - hat das jemand von Euch bei Funden so beobachten können?


    Beste Grüße!

    Hallo Pilzfreunde!


    Heute fand ich auf mehreren Quadratmetern viele Stubbenpilze. Könnte das der Honiggelbe Hallimasch sein ? Hallimasch habe ich in den zurückliegenden Jahren schon gesammelt. Allerdings hatten die alle Schuppen auf dem Hut und hatten keinerlei Gelbfärbung.

    Da die Schuppen leicht entfernbar sind, könnte sie natürlich das Wetter weg gewaschen haben!

    Der Geruch ist hallimaschtypisch. Irgendwie alkalisch, seifig. Riecht man kräftig daran, könnte man meinen sogar die typische Geschmacksreaktion an den Zungenseiten war zu nehmen.

    Ich bin mir unsicher ob Wuchsform und Geruch eine sichere Abgrenzung zu ähnlichen Stubbenpilzen ermöglicht wenn das Aussehen derart verwaschen ist. Ich habe zB noch nie Gifthäublinge in echt gesehen.

    Anbei ein paar Fotos. Die Farben sehen auf meinem Monitor realistisch aus.


    Danke schon mal für Eure Hilfe!

    Sind Stäublinge vor und nach der Zubereitung immer "schaumartig" ?

    Das erinnert an Marshmallows.

    In meinem Erstversuch rochen junge Flaschenstäublinge in der Pfanne wesentlich angenehmer als der zuvor gefundene schneeweiße mittelgroße Hasenbovist.

    Mit einem "gewöhnlichen" Pilzgericht ( das mag jeder für sich beurteilen) hatten meine Flaschenstäublinge, zumindest nach meinem Empfinden, sehr wenig zu tun.