Beiträge von IPS

    Euch ein gesundes Neues!


    Das sieht ja lecker aus und ist eine gute Idee!

    Nächste Saison werde ich die Parasolbutter auch ausprobieren!


    Roh=giftig : Da wundert es mich, dass der Ring des Parasol so gern als frische Kostprobe verspeist wird.

    Ich vermute Frost und Schnee selbst sind weniger das Problem, wenn sie beim Einfrieren noch frisch waren.

    Die werden vllt eher in Tauphasen verderben. Stichwort Kühlkette.

    Ich stelle mir eine Einschätzung schwierig vor.

    Vllt reagieren bestimmte Winterpilze auf Frost gar nicht so empfindlich, sodass ein verdorbener Pilz sauber von einem aufgetauten frischen Pilz unterschieden werden kann.

    Je nach Pilzart.

    Vllt gibts hier mehr oder weniger empfehlenswerte Kandidaten?

    Durch Eure Funde motiviert, habe ich mich nun auch einmal auf die Suche nach diesem Pilz gemacht und siehe da...

    Habe ihn aber nicht mitgenommen, da ich diesen Pilz zuvor noch nie gefunden habe und ihn nicht genau kenne. Vllt ist es ja doch etwas anderes.

    Grüße

    Dieses Jahr ist erstmals Hallimasch ausgefallen. "Plantagen" mit Fundgarantie blieben dieses Jahr leer.

    Nix, bis auf abgezählte Einzelfunde.

    Diese waren dafür ungewöhnlich groß.

    Leider aufgeschirmt und fast alle madig.

    Tolle hochwertige Fotos!

    In meinen Revieren gibt es leider keine Rauchblättrigen. Nur Gelbe. Schade!

    Da fallen mir wieder die Sammler mit einem Korb voller leuchtend gelber Schwefelköpfe ein, die ich im Wald vor vielen Jahren traf. Sie erzählten mir mit osteuropäischen Dialekt, diese Pilze sammeln sie zu Hause auch. Damals kannte ich nur Maronen und konnte dazu nichts sagen.

    Ich hatte das erstmalig probiert, nachdem ich am Beispiel des Hallimasch davon gelesen hatte.

    Vielleicht haben einige Pilze spezielle Inhaltsstoffe, die hier Probleme bereiten können.

    Der Hallimasch, mit seinem ungekocht unangenehm seifigen Geschmack beim Zerkauen einer winzigen Probe...

    Vllt. führen solche Inhaltsstoffe bei tiefgekühlter Lagerung ein Eigenleben.

    Hallo!


    Nach Erfahrungen mit tiefgekühlten Reizkern und komischer Geruchsentwicklung hatte ich hier schon einmal gefragt:

    Geruch tiefgekühlter Reizker


    Kürzlich habe ich leider auch alle Hallimasch entsorgen müssen. Auch diese müffelten nach einem Jahr in der Tiefkühlung unappetitlich.

    Der Geruch der Reizker war ein anderer. Der entwickelte sich in der Tiefkühlung bereits nach etwa 3 Monaten und war auch nach der Entsorgung noch tagelang hartnäckig in der Kühlung zu bemerken. Undefinierbar, etwas chemisch.


    Meine eingefrorenen Maronen hingegen waren jetzt nach einem Jahr noch lecker. Hier gab es nichts zu nörgeln!

    Die lagen bei -18 Grad direkt neben Reizker und Hallimasch, glücklicherweise separat verpackt!


    Etwas Ähnliches hatte ich auch schon Jahre früher mit frisch gekauften Röhrlingen aus der Tiefkühlung des Supermarkts erlebt. Zu Hause sofort gefroren in die heiße Pfanne ... schmeckte irgendwie abgestanden und eklig. Ab in die Tonne - echt schade! Ich hatte das ratlos mit den nicht entfernten Schwämmen dieser Supermarktpilze in Verbindung gebracht.


    Mich würde noch einmal interessieren, ob Ihr beim Einfrieren eine unterschiedliche Eignung verschiedener Pilze beobachten konntet.

    Vielleicht gibt es von Euch etwas Neues zu berichten.


    Grüße!

    Aus dem Gedächnisprotokoll:

    Je nachdem, wie weit der abgelöste Pilz vom Rand des Büschels entfernt steht, ist ggf. auch etwas von der Wurzel dran. Weiter nach innen kommt man beim Ablösen einzelner Pilze zwangsläufig in den Wurzelbereich des Büschels.

    Nachdem ich mir im letzten Jahr weitgehend sicher war, hatte ich immer mal wieder einzelne Exemplare verkostet.

    Die sind unglaublich knorpelig, bissfest und ziemlich geschmacksneutral.

    Auf der selben Wiese wächst noch ein Doppelgänger. Da hatten wir schon einmal den Rasling vermutet.


    Auf beiden Bildern: Links vermutlich Rasling, rechts Nebelkappen. Nur bei diesen lässt sich die Huthaut sauber abziehen.

    Beim Rasling funktioniert das nicht so recht. Die Hutfarbe geht bis ins Hutfleisch.

    Die Nebelkappe sieht viel schöner aus! :)

    Deren Doppelgänger passen auch nicht so recht.

    Habe die Bilder aller faserigen Blätterpilze einzeln durchgearbeitet sowie die Blätterpilze mit angewachsenen Lamellen und nichts überzeugendes gefunden.

    ...Was die Sache interessant macht!

    Hallo!


    Bei diesem Vertreter komme ich mit der Bildersuche nicht weiter.


    Ort: Tieferliegende Waldwiese (fast Feuchtwiese) in einem Kiefernwald, wo auch regelmäßig Tintlinge, Erdzimmermandl und Parasole wachsen.

    Zeit: Anfang November, vllt auch schon deutlich früher

    Anordnung: Immer mehrere in gebogenen Linien, deutet auf Hexenringe hin, teils eng stehend gegenseitig überlappend

    Farbe: Hut bräunlich gezont, keine Rosa- oder Rottöne. Leicht gewölbt bis gerade, keine Trichterform, Mitte leicht gebuckelt und hier dunkler. Im Alter welliger Hutrand.

    Stiel: dunkler als die Lamellen, längs teilbar - faserig, hohl oder zumindest wattig gefüllt, bis etwa 10cm hoch, Durchmesser des Hutes auch etwa 8 ... 10cm

    Geruch: kaum vorhanden, unauffällig

    keine Milch, nicht spröde,


    Hallo Pilzfreunde!


    Diese weißen, großen Erdschieber stehen ja gerade "überall" herum! Ich würde den wolligen Milchling vermuten. Bei Verletzung kommt weiße Milch.

    Der Riesentrichterling hat gewisse Ähnlichkeit.


    Beim Riesentrichterling steht in der Beschreibung nichts von Milch. Ist das tatsächlich so? Damit gäbe es für Ungeübte ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal.

    ...Und, wo hat der wollige Milchling eigentlich die Wolle ? :hmmm:

    Psathyrella multipedata sollte eigentlich nicht direkt an Holz wachsen.

    Tatsächlich, beide sehen sich ähnlich!

    Wobei in der Pilzsuchmaschine beide als Stubbenpilz auftauchen.

    Weißstielige Stockschwämmchen hatte ich auch einmal gefunden (denke ich). Hier war der Kontrast zwischen satten Schokobraun und dem Weiß sehr aufffällig.

    Mein Exemplar aus #5 war dagegen farblich eher unauffällig, aber das muss ja nichts bedeuten!


    Beim Bild unten vermutete ich ein weißstieliges Stockschwämmchen. (Stubbenpilz)

    Premiere - diesen habe ich, bis vor ein paar Tagen, auch noch nie gefunden:


    Bei meinem Versuch einer Identifikation per Bilderabgleich hielt ich den büscheligen Faserling auch für einen möglichen Kandidaten.

    Die Älteren hatten deutliche Farbstufen auf dem Hut und die noch Älteren waren am Hut, am Rand beginnend, ringsherum mehrfach eingerissen.


    Zu 2.


    Den falschen Schwefelröhrling kann man wohl ausschließen! Dieser bläut sofort, das tat mein Fund nicht. Obwohl ich das Gelb an Hut und Stiel schon echt auffallend fand. Auf meinem Monitor siehts nun eher fade aus.

    Der Hut war keinesfalls glitschig. Bei den Filzröhrlingen fand ich bisher keinen in "Schwefel-gelb."

    Den Sandröhrling bzw Hirsepilz finde ich sehr ähnlich!


    Danke für Eure Tipps!