Beiträge von thiodaheri

    Hallo Thilo,


    ich wollte nicht für Verwirrung sorgen. Ich fand nur unter den Schüpplingen die Bezeichnungen Nadel- und Nadelwald. Aber Geleria ist wohl doch im deutschen mit Häupling bezeichnet. (lat.: galeo= Helm). Wie gut, dass ich alle meine Bücher noch nicht weggetan habe. Etymologisches Wörterbuch der Pflanzennamen: pholideus: schuppig von grich.: pholis= Schuppe. - Ich fürchte, da ist einem Buchautor ein Dreher passiert. Das würde natürlich eine Übername in 123Pilze nicht rechtfertigen. Sollte es sich aber herrausstellen, dass G. marginata irgendwo regional so genannt wird, dann schon. Ich kenne mich aber in der Taxonomiegeschichte der Pilze nicht so gut aus, um sagen zu können, ob G. marginata vielleicht mal zu den Pholiotae gezählt wurde. Dann wäre das Beibehalten des Namens nachvollziehbar und die Schreibweise,


    Nadelholzschüppling

    ,nämlich ohne Bindestrich die richtige und eine Erwähnung in Büchern sinnvoll. Ich kann nur Vermutungen anstellen. Pablo, Du kannst eher mit Fakten dienen, vielleicht kannst Du dazu noch mal was sagen.


    LG, Diether

    Wäre es sinnvoll den Namen unter

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    Hallo Hilo,


    in dem 123 Pilzbuch finden sich die Namen Nadel-Schüppling und Nadelwald-Schüppling für Pholiota spumosa. Könntest Du damit weiterkommen?


    LG, Diether

    Hallo miteinander,

    da muss ich leider auch passen. Stimmt schon, Marie, es sieht eher nicht nach einem Pillz aus. Es gibt keinen Bereich, wo der Befall fortschreitet, also Teile halb grün, halb braun sind.

    eine Abdeckung ist schon am wahrscheinlichsten, allerdings sieht man keine Druckstellen. Auf die Entfernung wird man das Rätsel schwerlich lösen können.


    LG, Diether

    Hallo Stephan und Sabine,


    danke für die umfangreiche Aufklährung. Das war ja wirklich sehr ergibig. Eine große Hilfe.

    Die Herkuleskeule müssen wir so annehmen, Proben kann ich nicht mehr nehmen.


    LG, Diether

    Da bin ich noch mal, liebe Pilzfreunde!


    Schließlich folgen noch einige Nichtblätter- und Nichtröhrlings Pilze, also der ganze Rest, wobei ich auch hier bei weitem nicht alles fotografiert habe.

    Dies Jahr war kein Pfifferlingsjahr in Schweden. Aber ein paar gute Malzeiten gab es trotzdem.


    #1 Cantharellus cibarius:






    Wo Pfifferlinge wachsen sind natürlich auch die Semmelstoppeln nicht weit.


    #2 Semmel-Stoppelpilz; Hydnum repandum:




    Häufig wuchsen große Semmel-Porlinge in den Wäldern.


    #3 Semmel-Porling; Albatrellus confluens:



    Eindrucksvolle Stachelpilze:


    #4 Hydnellum suaveolens Wohlriechender Korkstacheling:







    #5 Und gleich noch einer:







    Und auch bei dem Kameraden muss ich passen, vieleicht ein Sarcodon oder so:

    #6




    Ein Highlite war sicherlich der fuchsrote Schillerporling an einer Pappel.

    #7 Inocutis rheades:







    Eindrucksvoll, der Mycelkern.


    Schließlich:

    #8: Clavariadelphus pistillaris, die Herkuleskeule







    Und damit endet mein Bericht aus Schweden. Alles kann man einfach nicht fotografieren und es würde auch den Ramen hier sprengen. Aber auch in Schweden ist das Pilzwachtum abhängig vom Regen und ich hatte einfach Glück, dass es nach sehr trockenen Sommermonaten Ende Juli doch geregnet hatte. Ich hoffe Ihr habt einen guten Eindruck bekommen,


    lG, Diether

    Hallo liebe Pilzfreunde,


    heute möchte ich meinen Bericht aus Schweden mit ein paar Bildern von Sprödblätterpilzen, also Täublingen und Milchlingen, fortsetzen. Ich gebe zu ich habe nicht alle fotografiert, die ich sah. Häufig wuchs eine Art Schwarz-Täublinge mit ziemlich goßen Hüten. Auch Frauen-Täublinge und Speise-Täublinge sind schon sooft aufgenommen worden oder waren schneller im Körbchen, als in der Kamera. Ich zeige Euch einfach eine Anzahl bei denen natürlich die Benennung auch wieder oft nicht so sicher ist.


    #1 Moor-Täubling; Russula claroflava auf feuchter Wiese, Weide:




    #2 Grasgrüner Birken-Täubling; R. aeruginea



    #4 Nordischer Milchling; Lactuca trivialis:



    #5 Fichten- Reizker; L. determinus:




    #6 Graugrüner Milchling; L. blennius:




    #7 Zottiger Birken- Milchling; L. torminosus:




    #8 Wiesel-Täubling; R. mustellina: :cheeky:




    #9 Russula spec. :




    #10 Speise-Täubling; R. vesca ? Hat jedenfalls mild geschmeckt, für's Körbchen schon zu alt:




    #11 Bruch-Milchling, Maggipilz; L.helvus:





    #12 Russula spec. (nicht sicher, ob das auch ein Grasgrüner Birken-Täubling ist)





    Viel Spaß beim anschauen,


    lG, Diether

    Danke Andy für Deine Stellungsname. Was hälst Du von C. traganus? Zu dumm, dass ich grade bei dem kein Schnittfoto gemacht habe. Das Bild im FoTE, S.742, ist schon extrem identisch.


    LG, Diether

    Hallo Stephan,

    danke, dass Du Dich wieder meldest. Leider kann ich mich an den Geruch nicht erinnern. Aber Du hast recht, die Beschreibung von C. traganus passt perfekt auf die Bilder. Der Pilz kommt da häufig vor. Natürlich traue ich mir nicht zu Cortinarien sicher zu bestimmen. Aber in dem Fall könnte ich mir vorstellen den Namen in den nächstenn Tagen zu ändern.


    LG, Diether

    Hallöchen, hier die weiteren Blätterpilze.


    #1 Lila Dickfuß, Cortinarius traganus






    Auch dabei:

    #2 Stockschwämmchen, Kuehneromyces mutabilis




    Dann der Harlekin unter den Pilzen, er wuchs im Rasen im Garten:

    #3 Kegliger Saftling, Hygrocybe conica






    Und schließlich

    #4 junger Hallimasch, der Honiggelbe, Armillaria mella



    Genug für heute, allen einen schönen Abend,


    lG,Diether

    Hallo schhon wieder,


    weiter geht´s mit den Blätterpilzen.

    Überall wachsen Kuhmäulchen:


    #1 Großer Schmierling, Gomphidius glutinosus





    #2 Ein Schneckling, vielleicht der Elfenbein-Schneckling




    #3 Mehlpilz (Räsling), Clitophilus prunulus




    #4 Schwarzfasriger Ritterling, Tricholoma portentosum




    #4a Gilberder Ritterling; Tricholoma scalpturatum




    #5 Blutroter Hautkopf, Cortinarius sanguineus





    #6 Spitzbuckliger Raukopf, Cortinarius rubellus




    #7 Dunkelbrauner Gürtelfuß, Cortinarius brunneus






    #8 Gedrungener Schleimkopf, Cortinarius cassus





    Eine Gruppe mit der ich mich schwer tue, die auch anhand der Fotos nicht sicher benannt werden können.

    Fortsetzung folgt,


    LG, Diether

    Hallo Jörg,


    danke für Deine Antwort. Ja die Natterung fehlt. Ich hatte den Eindruck, dass die Schicht mit der Natterung am Stiel irgendwie zerstöhrt ist. Bei #6 ist sie schön zu sehen.


    LG, Diether

    Hallo Miteinander,


    Heute möchte ich meinen Bericht aus Schweden fortsetzen. Nun kommen die Blätterpilze dran. Auch das sind wieder sehr viele, so dass ich mehrmals schreiben muß. Ich zeige nur solche, deren Namen ich weiß, oder wenigstens vermute. Dann bin ich auch dankbar für Eure Ansicht. In der Regel handelt es sich in Mittelschweden um Fichtenkulturwälder, die alle 80-90 Jahre abgeerntet werden. Sie sind durchmischt von Birken, die in der Regel im 10-20 Jahr geschlagen werden. Ein Paar bleiben oft stehen. Auf die natürliche Beholzung aus Eichen, Eschen, Pappeln, Birken und Erlen trifft man selten bis garnicht mehr und dann nur vereinzelt und außerhalb größerer Wälder. Und groß sind die Wälder in Värmland. So jedenfalls ist meine Beobachtung.


    Heute fange ich mit den Amaniten an, die recht reichlich zu finden waren.


    Knollenblätterpilze fruchteten dies Jahr viele.

    #1 Amanita virosa:





    #2 Rotbrauner Streifling, Amanita fulva ?




    #3 Rotbrauner Streifling, Amanita fulva




    #4 Königs-Fliegenpilz, Amanita regalis




    #5 Perlpilz, Amanita rubescens




    #6 nochmal Amanita crocea




    #7 Pantapilz, Amanita panteriana







    #8 Grauer Wulstling, Amanita excelsa






    Und zum Schluss noch ein Knolli



    Ich wünsche wieder viel Spaß beim anschauen und sage


    Tschüss, Diether

    Liebe Pilzfreunde,


    Könnte es sich bei dem Pilz auf den Bildern um Tricholoma saponaceum var. ardosiaceum handeln.

    Es fällt mir nicht leicht, den Geruch zu bestimmen: seifig könnte sein, auch mehlig, obstig, aber nicht sehr angenehm.

    Verfärbt sich nicht wirklich. Höchstens etwas ins bräunliche.

    Wächst im Buchen-Mischwald








    LG, Diether

    Hallo Steppa,

    ich muss auch sagen: tolle Tour und tolle Bilder!

    Der Maggie-Pilz kommt schon hin. Wenn er älter wird bildet er einen kl. Trichter. Vor allem aber ist es einer der ganz wenigen Milchlinge mit glasklarer Milch. Er wächs gewöhnlich sehr feucht, also bei Mooren. Ich habe ihn bis jetzt nur in Sphagnum gefunden.

    LG, Diether