Beiträge von thiodaheri

    Hallo zusammen,


    das sehe ich auch so, wie Ihr. Das es keine Recourcen zur Erforschung von Inhaltstoffen geben soll halte ich für Unsinn. Bei dem Interesse der Pharmaindustrie an Inhaltstoffen hat, findet sich sicher ein Doctorant, der der Sache nachgeht. Vielleicht hängt es auch mit der kulinarischen Einstellung in Frankreich zusammen. Ich habe den Lack-Reizker auch schon öfter gegessen, den Edel-Reizker leider noch nicht. Darum habe ich keinen persöhnlichen Vergleich. Könnte mir schon vorstellen, dass der Edel-R. sehr viel besser mundet.:cheeky:


    LG, Diether

    Hallo miteinander,


    die Einwände sind durchaus plausiebel, liebe Leute. Zumal es mitten im Sommer war, nach einer Dürreperiode in großer Hitze. Auch Lungen-Seitlinge würden passen. Ich habe auch im Frühjahr bei uns im Wald so helle gefunden. Aber damals meinten einige Forumfreunde es seien wahrscheinlich verwilderte Austern-Kulturformen. Ich habe mich für Pl. plumonarius entschiieden. Hier noch mal weitere Bilder:


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    Die Bilder aus Berlin kommen schon eher in die Nähe von Austern, was ich selbst aber schon auf Grund der Jahreszeit irgendwie bezweifel.

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    Ich denke aber in der Wachstumslage nehmen sich Austern, Lungen und Rillstielige nichts, oder?


    LG, Diether

    Hallo Marc,


    ich würde sagen ,das ist nicht die Grünfärbung, wie Fichten-Reizker sie zeigen. Die sind total vergammelt. Die sind verschimmelt und so mit Sicherheit toxisch. Zu der Aussage, dass Lachs-Reizker generell giftig seien: Das kann ich mir schlecht vorstellen. Habe dies Jahr auch schon genug davon gegessen und fühlte mich sehr wohl. Bin aber gespannt was dazu noch gesagt wird.


    LG. Diether

    Hallo Bernd,


    ich bin zwar kein "Experte", aber sag mal, was ich denke. Die Experten melden sich hoffentlich noch.

    Für 1., das Schizoophyllum gbt es wohl nicht viel Alternativen, ich denke, das stimmt.

    Zu ".: Für eine Schmetterlings-Tramete fehlen mir die dunkelbraunen, fast schwarzen Farben, die die immer zeigen. Außerdem kann ich auch keine Poren auf der Unterseite sehen. Darum ist das wohl eher ein Schichttpilz.


    LG, Diether

    Oder,

    liebe Leute im Forum,


    wenn das der Sparrige Schüppling ist, hat er sich vielleicht gedacht: Ich pass mich meinem Namen an. Er steht auf einer Streuobstwiese am Fuss eines Apfelbaumes.




    Er ist nicht mehr ganz jung, aber noch recht knackig.

    (Kommt mir irgendwie vertraut vor):wink:


    LG, Diether

    Hallo zusammen,


    den Pilz fand ich im Nord-Schwarzwald zwischen Buchen. Auffällig sind die verkrusteten Schuppen auf dem Hut und die extrem flauschige Wolle unter dem Ring.

    Hut etwa 10 cm, Stiel etwa 15 cm. Ich habe ihn nicht mitgenommen, darum kann ich nicht mehr Angaben machen als die Bilder zeigen.






    Vielleicht hat jemand eine Idee, das wäre toll.


    LG, Diether

    Ich habe da eine sehr gute Stelle im Fichtenwald. Allerdings nur auf einer Breite von ca.10m und eine Länge von vielleicht 100m. Hier allerdings oftmals in Massen. Seltsamerweise ist im Rest des gleichen Waldes mit gleichem Baumbestand kaum einer zu finden.

    Hallo PR,


    das liegt wohl einfach daran, dass dort ein großer Pilz wächst und an anderen Stellenn eben nicht. Vielleicht sind es auch ein paar. Du könntest reife Fruchtkörper in Bäume an den, von Dir angesprochenen, Stellen hängen, so dass die Semmeln sich dort ansiedeln könnten. Ich gebe mal gleich ein Pro und ein Contra dazu, vielleicht gibt es eine schöne Diskusion. Ich zweifle daran, dass es Öko-etisch vertretbar ist so in die Natur einzugreifen. Allerdings halte ich es im Fall unserer Holzkulturflächen, die heute auch noch extrem in ihrem Artenaufbau verändert werden sollen, für nicht so problematisch.


    LG, Diether

    Hallo Isabel,

    willkommen im Forum. Nach Deinen schönen Bildern zu urteilen würde ich sagen, die hast Du richtig benannt. Natürlich heißt das nicht, dass ich sage, Du kannst sie essen. Das kann nur ein Pilzsachverständiger tun, dem Du sie in die Hand gibst. Das ist die wichtigste Regel im Forum.

    LG, Diether

    Ob es unbedingt der eintagstintling ist? Keine ahnung...

    Hallo Joe,

    tja weiß mans? Der läßt sich nur schwer bestimmen. Entweder irgendwie vor Ort oder man geht gleich schnell heim. Oder man kennt ihn.


    LG, Diether

    Hallo zusammen,


    heute war ein sonniger Tag nach all den Regentagen. Da wollte wohl niemand rausgehen. Und heute morgen war wenig los im Wald. Da konnte ich, wie man sieht, das Körbchen mit Maronen füllen. Und ein paar anderen, schaut selbst:


    Peinlich, peinlich, wie man sieht hatte ich mein Messer vergessen, alle noch schmuddelig:blush:



    Ein paar Rotfüße sind dabei, ein Pfeffer-Röhrling, zwei Safran-Riesen, ein Egerling und ein Täubling- gute Mischung:cheeky:


    Sonst gab es diiesen kleinen Tintling auf dem Weg durch die Streuobstwiesen, dort gibt es Schafbeweidung.


    Ich wolllte ihn zu Hause untersuchen, aber daheim war er schon hinüber und tintich zerflossen.

    Da viel die Entscheidung leicht: Eintags-Tintling, Coprinopsis patouilllardii


    Bei diesem älteren Exemplar wirken die Lamellen gegen das Licht hell und die Scheiden schwarz.


    Bei den jüngeren, ohne Licht, wirken die Lamellen schwarz, die Scheiden weiß



    Schön bei den ganzen Grünblättrigen Schwefelköpfen auch mal den Rauchblättrigen zu finden. Hypholama capnoides


    Aber sicher bin ich mir nie, traue meinen Augen wohl nicht. Darum bleibt er im Wald.



    Und schließlich ein Juwel im Moos: Der Grünspan-Träuschling, Stropharia aeroginosa, ganz jung und knackiig.





    Die meisten werden die Bilder erst morgen sehen, darum wüsche ich jetzt eine Gute Nacht


    LG, Diether