Beiträge von Hubi

    Hallo Thiemo und StephanW


    Vielen Dank für Euere Einwendungen.


    Thiemo@ Du hast mich auf einen gewaltigen Fehler aufmerksam gemacht, denn ich habe das falsche Ornament- Foto einkopiert. Anbei zwei Bilder


    Ob das Primordialhyphen oder Dermatozystiden sind kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich versuchte die Bilder zu kommentieren, weil ich da wirklich noch grosse Schwierigkeiten habe. Darum freue ich mich für jede Korrektur, die ich bekommen kann.


    Hallo StephanW


    Ich schaute bei MXM und dort liegen sie im unteren Bereich. Leider fehlen mir die Fund-Erfahrungen um näheres zu sagen.



    Dermatozystiden Inkrustiert

    Primordialhyphen und Dermatozystiden vorhanden


    LG Hubi

    Hallo Andy und Corinne


    Vielen Dank für Euer Lob, welches Ihr mir gemacht habt. Dadurch bekomme ich immer mehr Interesse an der Täublings-Bestimmung. Umso schöner ist es für mich, dass ich die Täublinge im Wald mit den richtigen Namen kenne.



    LG Hubi

    Hallo Liebe Pilzfreunde


    Ich möchte gerne wissen, ob ich mit dem Braunroter Ledertäubling (RUSSULA Integra) richtig liege?


    Fundort: ca. auf 1300 m.ü.M am Rande eines Fichtenbergwaldes

    Wuchsform: einzeln

    Hutform: halbkugelig

    Huthaut-Konsistenz: matt

    Huthaut-Farbe: violett, braun, olivgrün
    Huthaut-Abziehbarkeit: 1/2 abziehbar
    Fleischfarbe unter Huthaut: violett, lila

    Hut-Frassstellen-Rand-Verfärbung: keine

    Hutrand: glatt

    Lamellen: weiss, gegabelt, Querlamellen, dichtstehend
    Lamellensprödigkeit: splitternd
    Lamellenschneiden: normal glatt
    Lamellen-Stielübergang: angewachsen
    Stiel: weiß, zylindrisch, fest, leicht gilbend
    Stielbasis: rund, braunfleckend
    Fleisch: weiß
    Größe: Hutdurchmesser 5cm; Stiellänge 5cm, Stieldurchmesser ca. 15 mm
    Sporenpulverfarbe: IVa - IVb Tabelle Fr. Marxmüller,

    Geruch: nichts Auffallendes

    Geschmack: mild bis leicht scharf (nach längerem Kauen vergänglich)

    Reaktion Stielcortex mit Eisensulfat: nach 20Sec blassrosa

    Reaktion Stielcortex mit Guajak: nach 20Sec dunkelblau

    Reaktion Stielcortex mit Phenol: nach 3Min negativ


    1000× in Melzer Sporen aus Abwurf: 8.32 – 7.50 – 7.44 x 7.73 – 6.96 – 6.60 Q = 1.08  rundlich bis elliptisch


    Sporen Ornament: isoliert, warzig bis 1 µm hoch


    400x Kongorot (SDS): Haare oft verzweigt und zugespitzt


    400x Sulfovanillin (SV) Pileozystiden eingefärbt und recht gut zu erkennen


    1000x KF+HCI: inkrustierte Primordialhyphen, Pileozystiden und Haare, vorhanden


    Vielen Dank für die Antwort schon im Voraus.




    LG Hubi

    Hallo Thiemo


    Vielen Dank für Deine Bestätigung und den Tipp, dass es eine stark positiv dunkelblaue Guajak Reaktion auf den Lamellen gibt.

    Ich habe mich vorher nicht mit den Täublingen befasst. Habe diesen Pilz sicher schon mal gesehen, aber noch nie eine Bestimmung vorgenommen. Somit ist das für mich eine Erstbestimmung.


    LG Hubi

    Hallo Liebe Pilzfreunde


    Ich möchte gerne wissen, ob ich mit dem Rosa Täubling (Russula velutipes) richtig liege?


    Fundort: Im Laubwald

    Begleitbäume: Buchen, Weisstannen, Fichten,

    Wuchsform: gesellig
    Hutform: eingedellt, ausgebreitet,

    Huthaut- Konsistenz: matt,

    Huthaut-Farbe: hellrot, Mitte ausgeblasst cremig

    Huthaut-Abziehbarkeit: 1/4 abziehbar

    Fleischfarbe unter Huthaut: weiss

    Hut-Frassstellen-Rand-Verfärbung: weiss

    Hutrand: glatt, gerieft, leicht hellrot gefärbt

    Lamellen: weiss, cremig

    Lamellensprödigkeit: splitternd

    Lamellenschneiden: glatt

    Lamellen-Stielübergang: angewachsen, gegabelt

    Stiel: weiss, wattig, längsaderig

    Stielbasis: leicht keulig

    Fleisch: weiß,

    Größe: Hutdurchmesser 5-9cm; Stiellänge 8cm, Stieldurchmesser ca. 22mm
    Sporenpulverfarbe:
    Ia - Ib Tabelle Fr. Marxmüller,

    Geruch: obstartig

    Geschmack: mild

    Reaktion Stielcortex mit Eisensulfat: nach 30Sec. rosa

    Reaktion Stielcortex mit Guajak: negativ 180Sec. blaugrün

    Reaktion Stielcortex mit SV am Exsikkat: positiv erosinrot


    Sporen aus Abwurf: 1000× in Melzer 7.35 - 6.63 - 6.33 x 6.90 - 5.66 - 5.49 Q = 1.17

    Sporenform: überwiegend oval, das Ornament kaum zu sehen bis 0,5 µm hoch.

    Sporen: isoliert, aber auch mehrheitlich teilnetzig verbunden

    Haare: Beobachtung in der HDS mit SDS bei 400×.

    Pileozystiden keine sichtbar: Beobachtung in der HDS mit SV bei 400×.


    Inkrustiert Primordialhyphen vorhanden: Beobachtung in der HDS mit KF bei 1000x


    Vielen Dank für die Antwort schon im Voraus.




    LG Hubi

    Hallo Franz


    Im GPBW German J.Krieglsteiner Band 2 läuft der Mandel - Täubling unter diesen Nahmen. Was ich dir auch nicht Erklären kann.


    Russula Grata Britzelmayr 1893

    Russula laurocerasi Melzer 1921

    Russula fofens var. laurocerasi ( Melzer) Singee 1942


    LG Hubi

    Hallo Liebe Pilzfreunde

    Ich möchte gerne wissen, ob ich mit dem Mandel-Täubling (Russula Grata) richtig liege?


    Fundort: Buchenmischwald

    Begleitbäume: Buchen, Weisstannen, Fichten,

    Wuchsform: einzeln
    Hutform: eingedellt, ausgebreitet

    Huthaut- Konsistenz: matt

    Huthaut-Farbe: ockerbraun, mit rotbraunen Flecken

    Fleischfarbe unter Huthaut: weiss

    Hut-Frassstellen-Rand-Verfärbung: weiss

    Hutrand: glatt, stark gerieft,

    Lamellen: weiss,

    Lamellensprödigkeit: splitternd

    Lamellenschneiden: glatt

    Lamellen-Stielübergang: angewachsen, gegabelt, Lameletten

    Stiel: weiss, geklammert, längsaderig, braun werdend

    Stielbasis: zylindrisch, braun werdend

    Fleisch: weiß,

    Größe: Hutdurchmesser 5cm; Stiellänge 6cm, Stieldurchmesser ca. 14mm
    Sporenpulverfarbe:
    IIa - IIb Tabelle Fr. Marxmüller,

    Geruch: nach Amaretto

    Geschmack: 10 sec mild, dann scharf

    Reaktion Stielcortex mit Eisensulfat: nach 2 Min. schwach rosa

    Reaktion Stielcortex mit Guajak: nach 5 Sec. blaugrün


    Sporen aus Abwurf: 1000× in Melzer 8.90-7.95-7.62 x7.95-7.55-7.20 Q = 1.05

    Sporenform überwiegend rundlich, das Ornament bis 1,5 µm hoch


    Sporen grösstenteils gratig verbunden


    Haare: Beobachtung in der HDS mit SDS bei 400×.


    Pileozystiden: Nur schwach sichtbar Beobachtung in der HDS mit SV bei 400×.





    Vielen Dank für die Antwort schon im Voraus.




    LG Hubi


    Hallo Annerose

    Das freut mich, dass Dir die Dokumentation gefällt .

    Tipp: Ich platziere das Häufchen Sporenpulver auf ein Objektglas und nehme ein zweites und lege es darauf, dann leicht andrücken und schon ist es glatt.


    LG Hubi

    Hallo StephanW


    Ich freue mich sehr über Deine Bestätigung und die Erklärungen der Microbilder. Ich bin um jeden Tipp dankbar, weil ich noch sehr grosse Schwierigkeiten habe mit dem Erkennen und Interpretieren der Bilder.


    FG Hubi

    Hallo Liebe Pilzfreunde

    Ich möchte gerne wissen, ob ich mit dem Jodoformtäubling (Russula turci) richtig liege?

    Fundort: auf einer Lichtung im Nadelwald, die mit Moss bedeckt war
    Begleitbäume: Kiefern, Weisstannen, Fichten,

    Wuchsform: einzeln

    Hutform: eingedellt, ausgebreitet

    Huthaut- Konsistenz: matt, runzelig

    Huthaut-Farbe: violett, weinrot, Mitte dunkler

    Huthaut-Abziehbarkeit: 1/4 abziehbar

    Fleischfarbe unter Huthaut: weiss

    Hut-Frassstellen-Rand-Verfärbung: weiss

    Hutrand: glatt, gerieft, gezähnt

    Lamellen: weiss, creme, ocker

    Lamellensprödigkeit: splitternd

    Lamellenschneiden: glatt

    Lamellen-Stielübergang: angewachsen, gegabelt, queraderig

    Stiel: weiss, fest, wattig, längsaderig,

    Stielbasis: zylindrisch, braune Flecken

    Fleisch: weiß,

    Größe: Hutdurchmesser 5cm; Stiellänge 5cm, Stieldurchmesser ca. 14mm
    Sporenpulverfarbe: I
    Va - IVb Tabelle Fr. Marxmüller,

    Geruch: konnte keiner entlockt werden

    Geschmack: mild, leicht nussig

    Reaktion Stielcortex mit Eisensulfat: positiv nach 10sec

    Reaktion Stielcortex mit Guajak: langsam und schwache Reaktion nach 60sec


    Sporen aus Abwurf: 1000× in Melzer 8.36 -7.29 -7.10 x 7.45 - 6.71 - 6.67 Q = 1.1

    Sporenform überwiegend rundlich bis elliptisch, das Ornament bis 0.5-0.8mµ hoch


    Sporen mit netzartigen Verbindungen

    Beobachtung in der HDS mit SDS bei 400×.


    Keine Dermatozystiden vorhanden, Beobachtung in der HDS mit SV bei 400×.


    Primordialhyphen inkrustiert Beobachtung in der HDS mit KF bei 400x



    Vielen Dank für die Antwort schon im Voraus.




    LG Hubi

    Hallo Thiemo und Stephan


    Vielen Dank für Eure Tipps und Bestätigung des Crins.

    Durch Eure Erfahrung und Euer Wissen über die Täublinge und der Mikroskopie konnte ich wieder einiges dazu lernen.

    Ich freue mich, den Beweis zur Russula Vesca gefunden zu haben.



    LG Hubi

    Hallo Zusammen



    Ich hatte meine Bestimmung der Crins auf dem Foto Nr. 13 aufgebaut und mich darauf verlassen, was sich ev. als falsch herausstellte. Zusätzlich hatte ich noch einen positiven Eisensulfat Test mit Lösung gemacht (siehe Foto Nr. 8), den ich leider nicht mehr durchführen kann, weil ich nur noch Trockenmaterial habe.


    Gemäss dem Tipp von Thiemo versuche ich nun Crins zu finden, was sich als sehr schwierig entpuppt, da ich kein Frischmaterial mehr habe. Ich habe sieben Proben gemacht und nur etwas gefunden, was aussehen könnte, wie eine Crins. Bin mir aber gar nicht sicher, ob es eine ist.




    LG Hubi

    Hallo Thiemo und UWE


    Vielen Dank für eure Stellungnahme


    Ist das auf dem Foto Nr 13 keine Crins?

    Wie müsste den die Rosshaare / Wimperhaare aussehen. Den ich habe bei der Mikroskopie noch sehr wenig Erfahrung und habe erst damit angefangen.

    Ich werde versuchen eine Crins zu finden.


    LG Hubi

    Hallo liebe Pilzfreunde


    Ich möchte gerne wissen, ob ich mit dem Fleischroter Speisetäubling (RUSSULA VESCA) richtig liege?


    Fundort: Buchen Mischwald

    Begleitbäume: Buchen, Weisstannen, Fichten,

    Wuchsform: gesellig
    Hutform: halbkugelig, abgeflacht, Oberfläche leicht höckerig
    Huthaut- Konsistenz: matt,
    Huthaut-Farbe: weinbraun, mit leichtem Olivton, blass
    Huthaut-Abziehbarkeit: 1/3 abziehbar
    Fleischfarbe unter Huthaut: violettrosa
    Hut-Frassstellen-Rand-Verfärbung: violettrosa 
    Hutrand
    : Stumpf leicht gerieft
    Lamellen: weiss, cremegelb, in Stielnähe gegabelt, engstehend
    Lamellensprödigkeit: biegsam

    Lamellenschneiden: glatt.

    Lamellen-Stielübergang: angewachsen
    Stiel:
    weiss, fest, wattig,

    Stielbasis: leicht verjüngt, Basis mit braunen Flecken

    Fleisch: weiß,
    Größe: Hutdurchmesser
    5-6cm; Stiellänge 3-5cm, Stieldurchmesser ca. 12-16mm
    Sporenpulverfarbe:
    Ia - Ib Tabelle Fr. Marxmüller,

    Geruch: schwach unbedeutend

    Geschmack: mild

    Reaktion: Stielcortex mit Eisensulfat: fleischrosa



    Sporen: aus Abwurf: 1000× in Melzer 8.25-6.87-6.47x6.71-5.74-5.68 Q = 1.2 Isoliert mit einzelnen Verbindungen, Ornament bis 0.5µm hoch Beobachtung mit Melzer bei 1000×.


    Isoliert mit einzelnen Verbindungen


    Haare: Beobachtung in der HDS mit SDS bei 400×.


    Crins: Beobachtung in der HDS mit SDS bei 400×.



    Pileozystiden: Beobachtung in der HDS mit SV bei 400×.



    Vielen Dank für die Antwort schon im Voraus.



    LG Hubi

    Hallo Raphael


    Erstmal vielen Dank an Dich für so viel Geduld und die tollen Tipps, die ich von Dir bekomme. Das spornt einem richtig an zum Weitermachen und Ausprobieren, so kann ich wirklich am meisten lernen.

      

    Umso mehr freue ich mich, dass ich den ersten Erfolg mit den Schnallen erzielen konnte. Übrigens habe ich die Schnallen aus dem Lamellentrama gefunden. Wo ich auch das Gebilde (ev.Schnalle ) auf den Hyphen fand.


    Ich habe das Problem, dass ich nicht genau weiss, wo man die Stielhyphen suchen muss. Habe es mit der Stielrinde versucht aber nichts gefunden.


    Um das intrazelluläre Pigment anzuschauen, werde ich es nach Deinem Tipp versuchen, um zum Erfolg zu kommen. werde mich wieder melden.



    LG aus der Schweiz am oberen Zürichsee


    Hubi