Beiträge von magicman

    Hallo Rainer,

    dein Pilz ist schon ein paar Tage alt und hat sich verändert. Ich kann typische Merkmale somit nicht mehr erkennen.

    Hallo Veronika,

    ja die Pilze sind leider etwas überständig. Ich dachte eine Makroskopische Einschätzung wäre noch möglich. Die gelbe Verfärbung der Lamellen und die

    starke Wellung des Hutes sind keine guten Vorraussetzung für eine Bestimmung!

    Der Geruch war recht intensiv und meine Beschreibung würde die Sache erleichtern.

    teilweise auf nicht mehr eindeutig erkennbarem Substrat. Das ja bekannter weise giftige Holzarten besser gemieden werden sollen. ist schon klar. z.B. Robinie (siehe Bild) oder Eibe


    Es fällt mir jedoch oft schwer, die zu meidene Eiche von anderen Holzarten zu unterscheiden, wenn der verrottende Substratzustand schon weit fortgeschritten und der Baumbestand sehr gemischt ist. Siehe Bilder mit Einschätzung


    Wie geht Ihr vor?



    eindeutig Robinie



    eindeutig Kirsche



    Aus meiner Sicht noch gut erkennbar Eiche. Im Umfeld gibt es nur Eichen!


    Schon schwerer! Im Umfeld wachen recht viele Rotbuchen und Heinbuchen und wenige Eichen?



    Ein Holzstumpf, fast vollständig mit Erde bedeckt. Im Umfeld wachen viele Rotbuchen und einige Eichen. Aufgund der glatten Borkenstruktur schätze ich auf Rotbuche?


    lg Rainer


    lg Rainer

    Hallo Pilzfreunde, ich habe am 15.5 im Park folgende Pilz am Wegesrand gefunden und möchte meine Einschätzung mit euch teilen.


    Nach meinem Bestimmungsversuch denke ich, daß die Reise richtung "Trichterling Sektion CANDICANTES" geht und es vielleicht aufgrund des

    geruches, pilzig mit deutlich wahrnehmbarer süßlicher Note der "Rinnigbereifter Trichterling - Clitcybe Rivula" sein könnte?

    Größe Hut 2-3 cm recht klein, Grau mit leicht eingerolltem, welligem Hutrand

    Lamellen: Gelblich, recht dicht, fast gerade angewachsen, auffällig wellige Schneiden

    Sporenpulver: weiss






    Wie ist eure Einschätzung?


    lg Rainer


    Die Menge ist nur 500g und die Methode, die Stücke mit der Wasserpumpenzange zu zerkleinern hat sehr gut funktioniert. Für die 500g habe ich keine 10 Minuten

    gebraucht.




    Der erste Tee ist auch schon fertig und sieht nach einem zu dünn geratenen Kaffee aus schmeckt aber überaschend gut!



    lg Rainer

    z.Z. werden die 2-3 cm Stücke im Dörrautomat bei 50 getrocknet, diese sind recht hart!

    Eine Mühle für die Pulverherstellung habe ich bisher noch nicht.

    Ist ein Mörsern empfehlenswert?



    Hat jemand von euch schon Erfahrungen gesammelt?

    Heute Nachmittag wurde unauffällig! mit Hammer und Stecheisen geerntet und ich finde das Ergebnis recht eindeutig.






    Ich werde Ihn dann auf der Heizung trocknen und anschliessend für die Verwertung weiter zerkleinern.


    Auf den den ersten Tee bin ich schon gespannt! Er soll ja ein Wundermittel sein...:)

    Hallo Magicman- ohne Glas? Rotwein??? :wink:- wie gesagt, ist Schonzeit, die bleiben stehen, teils glaub mit Trockenschaden oder Frost oder Schnecken, wie auch immer. Ich schaue nächste Woche mal wieder vorbei. Die Anzahl lasse ich noch offen. LG, Anja

    Liebe Anja, die Bezeichnung Glas sollte für "Software mikroskopie/Pc-Tool" stehen. Aber das Glas Rotwein trinke ich, wenn ich mit meiner Schätzung (6) richtig liege :wink:

    lg Rainer

    Hallo Zusammen, ich habe heute Nachmittag an einer Birke diesen Pilz gefunden (direkt am Spielpatz und in Augenhöhe)


    Ich denke noch, diese Stelle sieht aber sehr verkohlt aus...:/ ... der könnte doch ein Schillerporling sein! Ein Messer oder Beil zur weiteren Analyse hatte ich leider nicht zur hand.


    Wie seht ihr das?





    lg Rainer

    Hallo Zusammen, die Rheinaue passende Temperaturen und die klassischen Winterpilze sind gegangen und die Stockschwämmchen und Tintlinge sind wieder am start.

    Den jungen dritten Pilze kann ich nicht zuordnen.


    Ich finde es erstaunlich mit welcher ernormen Temperaturbandbreite die FK der Stockschwämmschen das ganze Jahr wachsen. Im letzten Jahr konnte ich die sogar Schneebedeckt finden 8|


    Anbei die Bilder, von Gestern.




    Junge Tintlinge am Wurzelweck einer Kirsche.



    Und eine junger Unbekannter



    Gruß


    Rainer

    Hallo StephanW,


    Rörling: Die kleinen Exemplare waren wirklich sehr verwurmt. Zumindest ist die Stielbasis im Schnittbild des grösseren Röhrlings eine leichte Gelbverfährbung zu erkennen.
    Milchling: Für eine Geruchsbeschreibung ist es einfach zu lange her. Die Eine oder Andere Notiz hätte im Nachgang geholfen. Unabhängig vom Geruch komme ich bei milder, weisser Milch mit diesem Aussehen immer zum Kampfermilchling. Die Verwechselungspartner wäre aus meiner Sicht der Maggi-Pilz mit klaren Milch und der Rotbraune Milchling mit scharfer Milch. Täublinge: Nun gut, in den nächsten Monaten werden ich mich dann wohl doch mit Russularum Icones beschäftigen :)


    Danke für die Einschätzung


    lg Rainer

    Hallo zusammen, meine Bildersammlung von 2021 hat noch weitere unbekannte Funde parat, die ich nicht sicher zuordnen kann. Nach Teil 1 folgt nun Teil 2


    Vielleicht kann mir der ja noch der Eine oder Andere einen Tip für die Bestimmung geben ;)



    >>>>>>>> Pilz 1 Gattung der Filzröhrling - Xerocomus (trockener filziger Hut) <<<<<<<<<


    - FK mit 10-12 cm Hutdurchmesser, roter trockener filzige Huthaut, gelber Röhrenboden; Rosa bis rötlicher Stiel

    zum Hut hin gelb; Das Schnittbild mit gelblichen Fabrverlauf im Fleisch, besonders in der Stielbasis; Partner: Eiche


    - Einschränkung: Es wurde keine Geschmacksprobe gemacht und keine Druckprobe der Röhren


    Einschätzung:


    Eingentlich kommt nur einer dieser drei folgenden Röhlinge in betracht:

    - a.) Blutroter Röhrling - HORTIBOLETUS RUBELLUS

    - b.) Dunkelroter Filzröhrling - XEROCOMELLUS DRYOPHILUS

    - c.) Pfirsichfarbener Filzröhrling - RHEUBARBARIBOLETUS PERSICOLOR


    Ich denke es ist Pfirsischfarbene R. wegen der schwachen gelblichen Färbung im Stiel und stärken Gelbverfährbung

    in der Stielbasis, sowie des rötlichen punktierten Stiel's







    >>>>>>>>> Pilz 2 Gattung Milchling - <<<<<<<<<<<<<<


    - Fundzeitpunkt:19.9.2021; FK mit 6-8 cm Hutdurchmesser, jung buckelig, älter Trichterartig, dunkel braune Stiel, Hut und dunkelbraune

    Lamellen; Geruch keine Zuornung; weisse milde Milch, Partner Fichte


    - Einschränkung: Keine Tuch-Prüfung der Milch (Gilbung), keine Fleisch Geschmacksprobe, kein Schnittbild


    Einschätzung:


    Ich halte Ihn auch ohne Geruch Zuordnung (Maggi) für einen Kampfer-Milchling - LACTARIUS CAMPHORATUS.

    Eine optimsche Alternative wäre aus meiner Sicht noch der Rotbraune Milchling - LACTARIUS RUFUS, dieser

    hat aber scharfe Milch.




    Im letzten Jahr habe ich sehr viele Täublinge gefunden und recht viele milde verwertet. Doch machmal

    habe ich mir unerwartet die Zunge verbrannt.


    Mir ist natürlich bekannt, dass eine sicher Makroskopische Bestimmung ohne Chemie, Glas und Farbtafel

    in der Regel nicht möglich ist. Ich gebe mich daher mit einer Einschätzung (Sektion) aus Erfahrung zufrieden :)

    Ich hoffe daher auch eine immer besser werdende Ersteinschätzung zu bekommen.


    Ein weiteres Buch oder CD (Russularum Icones) werde ich mir wohl noch gönnen


    >>>>>>>>> Pilz 3: Gattung Täubling - Sektion? <<<<<<<<<<<<<<


    Fundort junger Nadelbaubestand (Fichte), 400 Höhenmeter, Zeitpunkt: 21.8.2021

    Hut 8-12cm, Stiel weiss leicht keulenartig und hohl, Lamellen ockergeld, Huthaut fast bis zur Mitte abziehbar,

    rot Verfärbung unter der abgezogenen Haut, Hutform und Farber auffällig: Aussen Rot Innen Orange,

    Mild, Geruch unauffällig, im ganzen sehr Fragil


    Einschätzung:


    - Vielleicht ein Apfeltäubling: viele Zwischenlamellen, huthaut bis zur hälfte, Lamellen rötlich angehaucht,

    diese Eigenschaften sehe ich so nicht!

    gedrängt stehend, ausgebuchtet angewachsen, Hut im alter Trichterförmig,

    Bindung Nadelbaum, dies stimmt schon eher





    >>>>>>>>> Pilz 4: Gattung Täubling - Sektion? <<<<<<<<<<<<<<


    Beschreibung: Fundzeitpunkt: 21.9.2021; Fundort: Strassenböschung angrenzend an Fichtenbestand; Sehr junger FK, Der Hut hat gerade das Erdreich durchbrochen

    Hut 8cm, Stiel leicht keulenartig, Lamellen ockergeld, Im ganzen sehr fest, Huthaut bis ca. zur hälfe abziehbar; Leicht rötlich

    verfärbende unter der Haut, Mild, Stiel hohl wattig. Geruch unauffällig; Geschmack mild


    Makroskopische Einschätzung:


    Vielleicht geht die Reise richtung Untersektion Russula subsect. Integrinae = Ledertäubling oder vielleicht Wieseltäubling?







    >>>>>>>>> Pilz 5: Gattung Hallimasche <<<<<<<<<<<<<<


    Beschreibung: Fundzeitpunkt: 21.9.2021; Fundort: Laubbaumbestand Ahorn oder Rotbuche; Viele büchelig wachsende FK von 3-10cm an aus meiner Sicht

    intaktem Baum, stark Schuppiger Hut mit weisser Randzone; schuppiger Stiel mit Ringzone; Lamelle recht dicht leicht herablaufend

    angewachen mit vielen Zwischenlamellen, die sind für hallimasch typisch Zahnartig angewachsen.


    Einschränkung: Es wurde keine Geschmacks, Geruchsprobe und kein Schnittbild gemacht



    Makroskopische Einschätzung:


    Aus meiner Sicht ist dies Hallimasch. Ich denbke es ist der fleischfarbener Hallimasch - Armillaria gallica?






    lg, Rainer

    Hey Pablo, die fehlende Stielbasis ist natürlich für die abschliessende Bestimmung ein Manko. Und obwohl meine bisherigen Leccinum scabrum Funde nicht so aussahen,

    gehe ich davon aus, dass der Fund ein solcher war.


    Vielen Dank


    lg Rainer

    Hallo Frank,


    der Hasenröhring hätte aber im Schnittbild eine Kammerung gezeigt, diese wäre mir sofort aufgefallen. Des weiteren sehe ich für meinen Fund schwarze Schuppen, wenn auch nur im unteren Stielbereich, auf einen sehr braunen Stiel. Damit wären wir wieder bei der Gattung Leccinum. Irgendwie passen die in keine Schublade.

    Vielleicht ist es ja eine neue Art ^^


    Wenn Sie im nächsten Jahr wieder erscheinen gibt es hier ein Update mit Schnittbildern!

    Hey Pablo,


    wenn Leccinum scabrum so aussehen kann, wird es wohl so sein. Ich sehe Ihn als sehr ungewöhnlich FK, Farbe der Huthaut sehr dunkel, das Verhältnis aus Hutgrösse und Stiellänge

    die schwach ausgeprägten Schuppen am Stiel. Die Farbe der Röhrenöffnung sehr Braun, dies kenne ich bisher nur heller.


    Von Schnittbilder des Röhrlings habe ich leider aufgrund eines Missgeschickes verloren. Diese waren aber unaufällig. Nur beim abschaben der Stielrinde konnte ich eine leichte Geldverfärbung feststellen.

    Hey Thiemo,


    Milchling: die Verfärbung hat aus meiner Sicht sehr schnell eingesetzt, soweit ich dies noch bewerten kann. Die Bilder aus der Suchmaschine sehen sehr gut aus. Das könnte

    rein optisch passen. Der Geschmack wird aber als sehr scharf angegeben. Probiert habe ich nur die Milch, die war definitv mild.

    Hey Andy,


    Pilz 1: Kann man nur anhand der makroskopischen Merkmale auf Tricholoma Sulp, schliessen? Für eine Geruchszuordung ist es zu lange her :/


    Pilz 3: Milchling mit milder weisser Milch! Lactarius acris werde ich mir mal näher anschauen.

    Die Verfärbung der Lamellen hat sehr schnell eingesetzt. Das war aus meiner Sicht sehr auffällig, da ich bisher nur Milchlinge ohne verfärbung der Lamellen gefunden

    habe und in der Regel mit bitterer und/oder scharfer Milch.


    Pilz 4: Mein erster Eindruck war ein unbeklannter Röhrling, etwas überständig nun gut. Die Schuppen sind eher schon fast unauffällig, aber nicht so wie ich dies bisher

    von den Leccinum Funde kenne. Der Baumpartner ist definitiv eine Birke und der Fundeort war ein Friedhof.

    Hallo zusammen, ich habe abschliessend zum Jahr 2021 meine Bildersammlung durchstöbert und konnte die folgenden Pilzfunde nur teilweise zuordnen.


    Vielleicht kann ja jemand noch den einen oder anderen Tip für die Bestimmung geben :)


    Pilz 1 Ist vielleicht ein Schwefel-Ritterling?


    Fundzeitpunkt 29.10. Der Fundort war Mischwald, sowohl Laub als Nadebäume waren vorhanden. Der Geruch stark aber konnte ich nicht zugeordnet werden. Eine Geschmaksprobe wurde nicht gemacht.

    FK grösse / Hut ca 10- 12 cm, Lamellen mit Burggraben und gelb. Der Stiel ebenfalls geldlich. Huthaut ohne Schüppchen.







    Pilz 2 Milchling mit milder Milch


    Fundort: Mischlaubwald: Rotbuchen und Eichen. Brauner Hut und auffälliger verfärbung der Lamellen bei Berührung. Da dachte ich schon an Brätlinge?

    Aber der Geruch hätte Fischig sein sollen. Dieser war aber eher neutral und unauffällig. FK 8 -10 cm Hutbreite.






    Pilz 3 Ein Riesenschirmling vielleicht ein junger Sternschuppiger - Maccrolepiota Fuliginosa


    Fundort: Mischwald; Gruch angenehm wie beim Parasol; keine bis schwache Natterung am Stiel und abweichende Hutschuppen die ich vom Parasol gut kenne.

    Verschiebarer Ring;




    Pilz 4: Vielleicht ein schwarzhütiger Birkenpilz

    Es gab einige Abweichungen vom üblich zu findenen Birkenpilz. Der Hutfabe ist etwas dunkler und beim abschaben der Schuppen am Stiel färbte sich das Fleisch etwas gelblich.

    Die Fruchtkörper war etwas überständig.




    lg Rainer

    Volltreffer,

    in unmittelbarer Nachbarschaft habe ich vor ein paar Tagen frische Stockschwämmchen und Samtfußrüblinge gefunden. Dies ist um so merkwürdiger,

    weil ich diese Stelle im letzten Winter immer wieder besucht habe, um Samtfüßrüblinge zu ernten. Aber Stockschwämmchen sind dort nicht zu sehen gewesen.

    Der Besuch hat sich also gelohnt und hat gezeigt, dass mit Stockis jederzeit zu rechenn ist :yay:







    Für die gefunden Mönchköpfe/Riesentrichterlinge, die ebenfalls in der unmittelbarer Nachbarschaft gestanden haben, war ich allerding etwas zu spät dran :rolleyes:





    lg Rainer