Beiträge von Ingo W

    Hallo tinup!


    Weiße Pilze gibt es viel.

    Wenn du so gar nichts weiter weißt, wird das wohl nicht viel.

    Müsste ich raten, wäre ich bei dem Birken-Begleiter Tricholoma stiparophyllum, Birken-Gasritterling, weil der einen Geruch hat, bei dem man nicht weiß, ob man ihn gut oder schlecht finden soll und wegen der ansatzweißen Rippung am Hutrand und wegen der langen Stiele.

    10519.html


    VG Ingo W

    Hallo Christine!


    Was auffällt ist ja, dass der Rand nicht glatt ist, sondern so beinahe etwas wollig gekerbt.

    Also verkleben hier Haare/Endzellen ein wenig und bilden so etwas wie zusammengeklebte Büschel.

    Wir haben es hier also mit haarigen Mollisien oder Pyrenopezizen zu tun.

    Da deiner wohl kaum größer als 1-2 mm im Dm. ist, und die Holz-Pyrenopezizen eigentlich nicht wuschelig sind, kommt eigentlich nur Mollisia ligni in Frage.

    Das ist eine der wenigen Mollisien, die nicht amyloid am Ascus-Porus reagiert. Falls du da jmdn. hast, der mal nachschaut, wäre das der schnelle Weg.

    ASCO-SONNEBERG - Mollisia

    Was dazu passt ist auch das offene trockentolerante Wachstum (siehe begleitender Stereum hirsutum), also die Art verträgt sonnige Standorte und wächst nicht wasser-dauerversorgt nahe am Boden.


    Auf die Richtigkeit der Idee würde ich beinahe 90% geben, manchmal treten allerdings fast identische Kollektionen auf, die dann doch amyloid reagieren. Das ist noch etwas nebulös, wie man die dann nennen soll.


    Viele Grüße

    Ingo W

    Hallo valérie!


    Falls du Hilfe beim Pilzebestimmen benötigst, wären natürlich Angaben dazu vorteilhaft wie z.B.:
    Nr. 2 = auf Wiese gefunden, ca. 3cm Hutdurchmesser, riecht an den Lamellen gerieben wie Maipilz


    oder auch


    Nr. 4 an Kiefernstumpf geerntet, auffälig die rote Farbe am Fruchtkörperrand und die hartgummiartige Konsistenz


    oder
    bei Nr. 1:
    an Nadelholzstumpf gefunden, leicht befeuchtet mit klebriger Huthaut


    oder bei Nr. 6:
    Hut von oben mit Maria-Erscheinung verziert etc.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Mich würden die fleischfarbenen Lamellen in Kombination mit den dunkelfaserigen Stielen stören für den Maipilz.
    Bei der Bildersuche zum Veilchen-Rötelritterling sieht man das mitunter abgebildet, eher als beim Maipilz auf jeden Fall.
    http://www.gobice.com/?action=details&gid=435&lang=de
    http://www.wikiwand.com/sv/Irismusseron
    http://tintling.com/pilzbuch/arten/l/Lepista_irina.html


    Mit selbst dran riechen wäre es natürlich einfacher.
    Und Bild von oben wäre natürlich auch nicht schlecht.


    VG Ingo W

    Hallo lapidar!


    Zitat


    Oder die, daß ihre Hüte im Gegensatz zum Stockschwämmchen nicht hygrophan sind (interpretiere ich das richtig?).


    Ich verstehe deine Interpretation, aber richtig ist das nicht. Gifthäublinge sind genauso hygrophan wie das Stockschwämmchen.


    Zitat


    Offenbar sind die Schüppchen am Stiel elementar wichtig, variieren sie in Farbe (heller/dunkler)?


    Die Schüppchen sind wichtig, weil sie das Gegenstück zu den weißen Längsfasern des Gifthäublings darstellen.
    Sie variieren farblich, da hast du recht. Auf dunklem Untergrund nimmt man sie eher hell wahr.
    http://www.discoverlife.org/mp/20p?see=I_MWS24470&res=640


    VG Ingo W

    Hallo lapidar!


    Hast du gut in Szene gesetzt.
    Stockschwämmchen findet man schon im April, das passt (habe ich auch vor 2 Wochen gesehen).
    Deine sind schon welche, aber natürlich haben alle Vorantworter recht, wenn sie zur Vorsicht mahnen.
    Vielleicht gibt es ja einen Pilzsachverständigen in deiner Nähe, den du konsultieren kannst.
    Merk dir den Geruch, der ist beim nächsten Mal wieder hilfreich.


    VG Ingo W

    Hallo Veronika!


    Zu deiner hübschen Kollektion von Psathyrella spadiceogrisea:
    Hast du das hier gesehen?
    https://www.pilzforum.eu/board…isea?pid=358195#pid358195


    Die Lepista wäre für mich Lepista nuda (Violetter Rötelritterling), erst recht, wenn sie irgendwie parfümiert riecht.
    Allerdings gibt es da allerhand Auffassungen dazu.
    M.M.n. ist Lepista sordida nicht violett und sieht so aus:
    https://www.123pilze.de/DreamHC/Download/schmutzroet.jpg
    Aber wie gesagt, da gibt es widersprüchliche Ansichten und bei den aufgerufenen Netzbildern sind wohl ca. die Hälfte violett.


    Diese kleine Fruktifikationsperiode im Frühjahr ist nichts außergewöhnliches, wird jedes Jahr immer mal wieder so früh im Jahr gezeigt.


    VG Ingo W

    Zitat von Ralph pid='37005' dateline='1492354826'

    Hallo und frohe Ostern,


    das für mich entscheidende Merkmal, die geriefte Manschette ist leider nicht genau zu erkennen.


    Grüße


    Hallo Ralph!


    Klick mal das letzte Bild an, und dann kannst du es nochmal größer machen, dann siehst du die Manschetten-Riefung.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Na wenigstens einer, der vielleicht auch nicht gleich alles verstanden hat.


    Ja, der Pablo, ich bewundere das auch immer wie er das so kann. Wo andere lieber aus der Schusslinie gehen.....
    Ich bin jetzt auch wieder auf dem Boden, alles wieder klar.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Ja, genau das ist wahrscheinlich mein Problem.
    Ich wollte mir das Habitat vorstellen und vorm Geist erschien deshalb ein Holzlagerplatz ("Staatlicher Forst"?).


    Auch die Grenzgänger habe ich nicht als Pilz verstanden, sondern eher als Leute, die durch diesen "offenen Wechselbereich" laufen. Überlegte deshalb, ob es sich um eine Grenzregion handelt.


    Was mich ja hier etwas nervte, war, ich versuche meine Fragen so deutlich wie möglich zu stellen, und kriege dann solche ähnlichen Antworten (keine Becherlinge so groß wie Hochhäuser) oder überhaupt keine Antwort.
    Freilich mag eine genaue Hinterfragung auch haarspaltereimäßig aufgefasst werden, aber das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass Pilzebestimmen das Hobby ist.
    Selbst irgendwie dran schuld, wenn man auf Fragen antwortet, die alleine mit Geruch und Farbe ohne Bild gestellt werden. Wird mir auch eine Lehre sein.


    VG Ingo W

    Hallo Heuteufel!


    Da wäre ich ja mal gespannt, ob deine Ausdrucksweise und dein verwendetes Vokabular "von jedem" verstanden wird, wenn es im gesamten Internet keine vernünftigen Treffer bei einer Wortsuche gibt.


    Ich glaube ja nicht, dass das Problem bei mir liegt.
    Ich finde auch, dass ich vernünftig versucht habe, durch genaue Fragestellung herauszufinden, was du mitteilen wolltest.
    Unsere Sprache scheint aber nicht kompatibel und eigentlich ist es mir nach seinen schnippischen Antworten auch inzwischen egal. Meine Zeit kann sicher auch sinnvoller investiert werden.


    Gutes Pilzjahr wünsche ich dir aber, wenigstens das habe ich verstanden, dass du gerne Pilze suchst.


    Ingo W

    Hallo Heuteufel!


    Zitat


    Ich hätte wohl schreiben sollen. "Haupt- und Pilzstaatsplätze"


    Auch mit diesen Ausdrücken kann ich nichts anfangen. Sind das Fachbegriffe aus der Forstwirtschaft oder sowas?
    Das Internet kann nicht weiterhelfen, es findet weder "Pilzstaatsplätze" noch "Hauptstaatsplätze". Bei "Staatsplätze" kommt wieder Tennis und Tischfußball.


    Zitat


    ....und findet die Grenzgänger quasi gratis.


    Wer sind die Grenzgänger?


    Zitat


    .....Schonung, die deutlich von der vorhergehenden Generation Altholz geprägt war.


    Sind da Jungbäume in einen Altbestand reingepflanzt?


    Zitat


    ....sind volkommen durcheinander bewirtschaftet; wo der eine alte Fichten will, will der andere junge Buchen,.....


    Was ist daran schlecht? Monokultur ist doch ohnehin eher ungesund.


    Zitat


    Wenn ich nach Becherlingen frage, meine ich weder mikroskopisch kleine, noch turmhohe Individuen.


    Und wenn ich nach der Größe frage, versuche ich herauszufinden, ob es sich in deinem Fall um einen halben oder um 8 cm im Durchmesser handelt.


    Zitat


    Sie waren so groß wie gewöhnliche orangerote Becherlinge....


    Ok.,das kann ich mir vorstellen. Ich denke, dann werden die das schon gewesen sein.
    Da hast du Chancen von ca. 90%, denn eventuelle Doppelgänger sind selten.
    Wenn du ausgewachsene Exemplare hattest, die gedrängt wuchsen und aneinandergestoßen sind, sich dabei wellig verbogen haben, sind die Chancen noch größer.


    VG Ingo W

    Hallo Markus!


    Für erste Bestimmungsversuche ist das doch mal gar nicht schlecht.


    Birkenporling und Rotrandiger Baumschwamm passt, Stielporling passt auch, aber es ist der Winter-Stielporling (Polyporus brumalis). Man hat´s ja schon gesagt, die groben Poren verraten ihn.
    Am Zapfen ist der Zapfenhelmling (Mycena plumipes) früher sagte man auch strobilicola.
    Im Zweifel kannst du mal an verletzten Stellen riechen, deiner riecht nach Chlor.
    Ist aber eben bildmäßig auch an seiner glockigen bis halbkugeligen, eher fleischigen Hutform (die Verwechsler schirmen sehr schnell recht flach auf), der braungrauen Stielbasisfarbe (Strobilurus wäre ordentlich gelbbraun) und dem auffälligen weißen Basismyzel zu erkennen. Das können die Verwechslungskandidaten auch nicht.


    Muss man mal live gesehen haben, dann klappt das.


    VG Ingo W