awillbu1  Feinschuppiger Egerling, Rötender Champignon               ESSBAR!     Vitalpilz (Heilpilz)

AGARICUS SQUAMULIFER (SCN. AGARICUS BENESII VAR. SQUAMULIFER, PSALLIOTA SQUAMULIFERA VAR. SQUAMULIFER)

 

 

 

 

 

 

Fotos oben 1-4 von links: zaca (mushroomobserver.org) http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png

Eigenschaften, Erkennungsmerkmale, Besonderheiten, (Gattungen):

Geruch:

Leicht säuerlich bis neutral, meist ohne besonderen Geruch.

Geschmack:

Mild.

Hut:

4-11 (13) cm Ø, weißlich, grau. Mit dichten, gelblichen bis gelbbraunen konzentrisch-ringförmig angeordneten Schuppen. Mitte trichterförmig vertieft, Haut kaum ablösbar.

Fleisch:

Weiß, alt bräunlich, etwas rötend wie der Wiesenegerling.

Stiel:

Weißlich, gelbbräunlich schuppig, dick, kurz.

Ring:

Dauerhaft, Unterseite rillig, doppelten Rand, weißliche/bräunliche Zähnchen.

Lamellen:

Hellrosa, rosa, später schwarz-braun, Schneiden weißlich, frei.

Sporenpulverfarbe:

Purpurbraun (5-5,5 x 3,4-4 µm, glatt).

Vorkommen:

Parks, Waldrand, Waldwiesen, Mischwald, auch in Hexenringen, Folgezersetzer, Frühsommer bis Herbst.

Gattung:

Champignon-Egerlinge.

Verwechslungsgefahr:

Weissschuppiger Blutegerling, Karbolegerlingen (giftig), wenn die Stielbasis gelb anläuft und der Pilz unangenehm nach Karbol (Tinte) riecht, oder mit tödlich giftigen Knollenblätterpilzen, diese haben niemals rosa Lamellen! Auch mit anderen essbaren Arten wie … Großsporiger Champignon, Wiesenegerling.

Besonderheit:

Alle rötenden Champignonarten, die angenehm riechen, nicht gilben - außer Anischampignon - sind meist essbare Arten.

Kommentar:

Manche Autoren trennen den Feinschuppiger Egerling und den Weißschuppiger Blutegerling voneinander nicht. Andere sehen diese Beiden als Synonym zueinander. Andere sehe sie wiederrum als getrennte Arten.

Vitalpilz (Heilpilz):

Gilt auch als Vitalpilz (Heilpilz) in der Naturheilkunde oder in der Traditionellen Chinesischen und Japanischen Medizin für:

Viele Champignon-Arten enthalten Wirkstoffe, die antiviral, krebshemmend und antibiotisch wirken. Z.B. wurde eine Hemmwirkung des HELICOBACTER PYLORI nachgewiesen. Außerdem soll er das Tumorwachstum diverser Krebsarten wie Brust- oder Prostatakrebs hemmen.

Hinweis!

Gilt nur wer Champignonarten erkennen kann!

Die essbaren Champignonarten sind leicht kenntliche Pilze, wenn folgendes beachtet wird:

 

Riechen Champignons (Egerlinge) nach Karbol, (Tinte, Medizinschrank), Fisch oder unangenehm sind immer giftige oder ungenießbare Arten anzunehmen.

Verfärben sich Champignons gelb (vor allem an der Stielbasis) ohne wahrnehmbaren Anisgeruch, sind sie immer giftverdächtig!

Riechen Champignons (Egerlinge) nach Anis sind sie immer essbar!

Riechen Champignons (Egerlinge) pilzig angenehm und haben keine Gelbfärbung an der Stielbasis, sind sie immer essbar!

Verfärben sich Champignons gelb mit Anisgeruch sind sie immer essbar!

Verfärben sich Champignons rötlich im Anschnitt sind sie fast immer essbar solange sie einen angenehmen pilz-, anis- oder bittermandelartigen Geruch aufweisen!

Leider gibt es mittlerweile zwei wärmeliebende Karbol-Champignonsarten die nun durch die Klimaerwärmung auch in unseren Regionen (D, A, CH, CZ) angekommen sind.

Der Falsche Waldegerling (AGARICUS FREIREI) sieht dem Waldchampignon ähnlich, er rötet und hat einen neutralen bis leichten Karbolgeruch!

Der Falsche Wiesenegerling (AGARICUS PSEUDOPRATENSIS) sieht dem Wiesenchampignon ähnlich, er verfärbt sich meist nicht gelb an der Stielbasis, sondern er rötet und hat einen leichten Karbolgeruch, der oft nicht gut wahrnehmbar ist!

Relativer Speisewert:

123pilze: Relative Wertigkeit 1.

Wiki-Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Champignons

Priorität:

2

 

   Weitere Bestimmungshilfen und Informationen hier:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Letzte Aktualisierung dieser Seite: Samstag, 1. Dezember 2018 - 12:48:37 Uhr

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