Hallo, Besucher der Thread wurde 247k mal aufgerufen und enthält 223 Antworten

Aktuelle Pilzlage in Hessen

  • Wahnsinn, heute nähe Rödermark einen eher feuchten Fleck aufgesucht. Und jetzt sind endlich wieder die Rotkappen da und plötzlich zeigen sich auch die Pilze des "späteren" Herbst (eigene Erfahrung).


    Bild 1 Nebelkappe und Fuchsiger Röttelritterling:


    Bild 2 Laubwald-Rotkappen klein und groß. Ziemlich exakt an der gleichen Stelle auf der ich letzte Jahr die gleiche Kombi gefunden habe:


    Bild 3 Hainbuchen-Raufuss:


    Bild 4 Violetter Röttelritterling:

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • HUHU guten Morgen
    ansich dachte ich das auch ,daß durch den Wind ,was ja auch der Fall war ,der Boden so ausgetrocken ist ,dass nichts wächst ,aber ich bin eines besseren belehrt worden.
    Zumindest wächst bei uns ziemlich viel.


    Lg Ute

  • Nun, die Trockenheit ist bei uns seit dem Regen am Sonntag auch wieder Geschichte.


    Heute gab es Unmengen von Perlpilzen (für die Pfanne) und Pantherpilzen. Da von letzteren so viele da waren, konnte ich auch guten Gewissens ein paar Exemplare unterschiedlichen Alters untersuchen. Hier mal die beiden Arten in der Gegenüberstellung:


    Bild 1a,b - Pantherpilz (Amanita pantherina):



    Bild 2a,b,c Perlpilze (Amanita rubescens):


    Leider erkennt man auf den Bildern nicht den völlig glatten Ring von Amanita pantherina und den stark gerieften Ring von Amanita rubescens.
    Aber immerhin die unterschiedlichen Knollenformen sind gut zu erkennen.

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Gestern in den Höhenlagen des Odenwalds:


    Bild 1 - Austern on the Rocks 1:


    Bild 2 - Glasierte Auster (würde fast die Schreibung glaciert besser passen ;-):


    Bild 3a,b - mutm. Häubling an uraltem Buchenstamm:

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Das milde Wetter hat zu einer Rückkehr der Hexenröhrlinge geführt. Ein Exemplar hatte ich gestern in Franken gefunden und zwei Exemplare, davon eines mit enormen Ausmaßen, heute im hessischen Forst.
    Leider wieder alles überständig, genauso wie die Austernseitlinge.
    Immerhin gab es gestern und heute jeweils eine Hand voll Judasohren.


    Bild 1 - Flockenstieliger Hexenröhrling:


    Bild 2 - Judasohren:

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Ein Hallo aus Wiesbaden, Pilzabteilung Hoher Taunus/Vordertaunus.


    Wie ich neulich an einem anderen Ort beschrieben habe, fand ich vor einigen Tagen in der Wiesbadener Innenstadt zwei Lilastielige Rötelritterlinge (erstes Foto).
    Das hat mich gestern motiviert, in den Wald zu gehen, und zu schauen, was dort wohl noch so zu finden ist. Dafür, dass die Tour eine Woche vor Heiligabend stattfand, bin ich recht zufrieden mit der (rein fotografischen) Ausbeute - ich habe bis auf den umgeworfenen Faltentintling alle Pilze stehen gelassen.


    Bis auf das erste Bild sind alle mit Blitzlicht fotografiert. Das scheint bei Pilzfotografie nicht sehr üblich zu sein, aber es war so dunkel, dass meine Kamera ohne Blitz nur verschwommene Bilder gemacht hätte.


    Hier ein Foto von - ich nehme an - Lilastieligen Rötelritterlingen. Der lila Farbton des Stiels war vor wenigen Tagen noch ausgeprägter vorhanden.


    Spechttintlinge


    Dieser erinnert mich an den Rettichhelmling... vielleicht ein Rosablättriger Helmling? Die Lamellen waren in natura etwas mehr cremefarben als auf diesem "geblitzten" Foto.


    Glimmertintlinge


    wahrscheinlich Faltentintlinge?


    Weiterhin habe ich noch diverse überreife Fruchtkörper gefunden, wenig ansehnlich, und für mich nicht mehr zu bestimmen.

    Einmal editiert, zuletzt von Mallet ()

  • Morgen, Mallet!


    Hast du an dem Helmling, der wie ein Rettichhelmling aussieht, mal gerochen? Möglicherweise muss man den um diese Jahreszeit auch in der Hand zerreiben, um an den Geruch zu kommen.
    Denn auch wenn es hier schwer ist, das mit konkreten merkmalen nachvollziehbar zu machen: Ich bin mir recht sicher, daß da bei einer eingehenden Untersuchung Mycena rosea (Rosa Rettichhelmling) raus käme.



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo, ich bin der Neue. Hier versuche ich nun meinen ersten Beitrag zu erstellen.


    Fund vom 17.12.2015, Schwarzpunktierter Schneckling, Rauchblättriger Schwefelkopf und noch sonstiges hier nicht erwähntes Kleinzeug. Damit tue ich mich etwas schwer.





    Für eine Suppeneinlage hat es allemal gereicht :shy:

  • Guten Abend miteinander.


    Die Erwähnung vom Rauchblättrigem Schwefelkopf erinnert mich daran, dass ich vorgestern auf meiner oben beschriebenen Tour auch viele Grünblättrige Schwefelköpfe gesehen habe - teils recht frische Grüppchen. Rauchblättrige hatte ich leider noch nie.


    Beorn, ich habe ein Stückchen vom Hut des Helmlings abgezupft, zerrieben und daran gerochen. Erschien mir irgendwie charakteristisch, aber ich konnte den Geruch nicht einordnen. Mit den Gerüchen bzw. den beschreibenden Begriffen habe ich noch so meine Schwierigkeiten.


    Möge die Suppe wohl munden. :o)


  • Hallo Parasoli,


    dein Suppenpilzbild deute ich so, dass du links die Graubl. Schwefelköpfe gruppiert hast und recht die Schwarzpunktierten Schnecklinge. Hab ich recht? Letztere finde ich bei mir nicht. Die Schwefelköpfe schon, aber ich verspeise die nicht. Obwohl sie sehr gut sein sollen. Irgendwie ist mir die Verwandschaft (grünblättrige, ziegelrote) ein bisschen suspekt.


    LG Fred

    langsam fange ich an wie ein Pilz zu denken...

  • @ Mallet, die Suppe hat gemundet und ja, Grünblättrige waren auch hier noch frisch und jung vereinzelt anzutreffen.

      Kowalski, Du hast recht, genau so ist es. Mit den Rauchblättrigen habe ich mich anfangs auch immer schwer getan. Aber mit der Zeit wurde ich immer sicherer und jetzt gehören sie sozusagen zum Standartprogramm. Besonders zu dieser Jahreszeit.

  • Hallo, aktuell sind an Speisepilze noch vereizelt Austernseitling, Violetter Rötelritterling, Samtfußrübling, Rauchblättriger Schwefelkopf und, mein erstfund für dieses Jahr, Semmelstoppelpilz zu finden. Die sind hier, bis auf diese Ausnahme, dieses Jahr wegen der extremen Trockenheit, ein Totalausfall gewesen.


    Auster


    Violetter Rötelritterling


    Samtfußrüblinge


    Rauchblättriger Schwefelkopf


    Semmelstoppel

  • Fundbericht von heute (1h im Dauerregen) aus dem Kreis Darmstadt- Dieburg:


    - einige, teils junge Semmelstoppelpilze (allerdings erfroren)
    - zahlreiche rötliche Lacktrichterlinge
    - einige Weiße Arnistrichterlinge
    - zahlreiche junge Erdritterlinge
    - nur noch wenige, überständige Frostschnecklinge

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • So, nach dem ich jetzt einen Monat ohne Foto auskommen musste, habe ich endlich einen neuen. Daher auch im letzten Bild der Zeitstempel, wollte eigentlich nur nach der Uhrzeit im Menü suchen und habe ihn dabei wohl versehentlich aktiviert :P. Viel neues zu fotografieren gab es in der fotolosen Zeit aber sowieso nicht.
    Auch nicht wirklich neu, aber doch ein schöner Frühlingsbote:


    Bild 1 - Frühlingslorchel, ganz frisch (letzte Woche war noch nichts zu sehen):


    Edit: Gerade nochmal nachgesehen, 2015 hatte ich sie am 09.03 an der gleichen Stelle und ungefähr gleich groß gefunden. Damals wuchsen sie aber wegen der Trockenheit nicht weiter.


    Ein schöner Fund, endlich mal wieder (wohl tausendfach übersehen).
    Bild 2a,b - Kiefern-Ohrlöffelstachling:


    Auch für Speisepilzsammler gibt es wieder Nachschub (wobei ich mir bei denen immer noch zu unsicher bin und sie daher stehen lasse).
    Bild 3 - Rauchblättriger Schwefelkopf



    Am Ende noch ein bunter Farbtupfer. Ich bin erst von Abfall ausgegangen, habe dann aber dochmal nachgesehen. Keine Ahnung was es ist, aber ich fand die Farbe einfach beeindruckend.
    Bild 4 - Was auch immer:

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Hallo, Thomas!


    Der letzte sollte Tremella mesenterica (Goldgelber Zitterling) sein.
    Schön zu sehen, daß die Frühjahrslorcheln kommen!



    LG, Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Hallo Pablo,


    danke mit den Hinweis bezüglich Zitterling. Sparrt mir heute die suche danach.


    Ich muss sagen mich hat der Fund der Lorcheln auch sehr gefreut. Irgendwie bin ich ein Fan von diesen Arten.


    Gruß Thomas

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Während es vor 2 Wochen noch viele Winterporlinge gab, waren es heute schon ein ganzen Schwung schönster Mai-Porlinge.


    Bild 1a,b,c - Großer und kleiner am ersten Stamm:


    Bild 2a - zahlreiche, kleinere an einem weiteren:


    Die Mai-Ritterlinge haben sich aber noch nicht blicken lassen, kann aber auch nicht mehr allzu lange dauern.

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • So, heute haben sich auch bei mir die ersten Maipilze (Mairitterlinge) blicken lassen. Schon sehr zahlreich, aber noch recht klein. Dafür aber auch größtenteils ohne Maden. Und dieses Jahr werden die endlich auch mal verkostet.



    Bild 1a,b:

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

    Einmal editiert, zuletzt von ThomasL ()

  • Sklerotienporling und Dachpilz (etwas aus der Ecke des Rehbraunen) sind auch schon wieder da. Erst genannte sind bei mir hier oft die ersten, größeren Pilze mit Stiel die nach längeren Regenphasen zu wachsen beginnen:


    Bild 1 - Sklerotienporling (von einem anderen Stamm) und Dachpilz (Originalstandort, durfte stehenbleiben ;-)

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Im Gegensatz zum meinen fränkischen Suchgebieten gab es im hessischen Grenzland auf staunassen Böden schon wieder einiges an Pilzen.
    Neben einer sehr großen Zahl von Breitblättrigen Holzrüblingen, einigen Sklerotienporlingen (leider im Dauerregen der letzte 2 Tage vollkommen durchweicht) gab es auch die ersten Perlpilze. Leider aber schon von Maden zerfressen.


    Bild 1 - Breitblättrige Holzrüblinge:


    Bild 2 - Perlpilze:


    Pfifferlinge liessen sich noch nicht blicken, könnte bei dem Wetter aber auch bald losgehen

    Bestimmungsvorschläge sind immer unter Vorbehalt. Auf keinen Fall sind eine Freigabe zum Verzehr.

  • Hallo Leute,
    da ich in nächster Zeit mit meiner Familie nach Hessen in den Landkreis Landkreis Waldeck-Frankenberg zum Pilze suchen fahren, wollte ich fragen wie die aktuelle Pilzsituation dort ist, da es in letzter Zeit sehr trocken war
    Lg Robin

    • Gäste Informationen
    Hallo, gefällt Dir das Thema und willst auch Du etwas dazu schreiben, dann melde dich bitte an.
    Hast Du noch kein Benutzerkonto, dann bitte registriere dich, nach der Freischaltung kannst Du das Forum uneingeschränkt nutzen.