November@Brandenburg 21: Riesenkrempentrichterling oder doch nur alte Nebelkappe?

Es gibt 4 Antworten in diesem Thema, welches 1.416 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (23. November 2020 um 10:11) ist von ReikeT.

  • Hallo Pilzfreunde

    Dieser Pilz wuchs in einem Buchen-Eichen-Mischwald auf Sandboden. Hut ca 25-30cm Durchmesser fast weiß. Man sieht gut, wie eng die Lamellen stehen. Sie scheinen auf Verletzung zu bräunen. Den Geruch würde ich als unauffällig, etwas süßlich beschreiben.

    Auffällig fand ich die allem die extreme Wellung des Hutrandes, teilweise Furchenhaft.

    Kann es sich um ein Riesenkrempentrichterling handeln?

    Viele Grüße

    Reike

  • He Boris

    Möglich ist es natürlich. Der war aber total frisch und vital. Zumindest nicht wie schon halb vergammelt. Andere Nebelkappen, die ich heute ebenfalls gefunden habe, sahen relativ einheitlich anders, gewissermaßen alle ähnlich durchs Wetter geprägt und dabei anders aus, als das gezeigte Exemplar. Das gezeigte Exemplar stand in einer Gruppe von Dreien, die anderen 2 halb so groß aber auch schon so stark am Rand gewellt.

    Wenn ich dieses Jahr Nebelkappen mit stark gewellten Rändern gesehen habe, waren die nie so kraftvoll nach oben trichterförmig aufgespannt.

    Den Riesenkrempentrichterling habe ich noch nie gefunden, war aber die einzige Alternative, die mir einfiel mit der Größe, dem Aussehen und in dem Habitat :P

    Viele Grüße

    Reike

  • Hallo Reike

    Der Riesen Krempentrichterling Leucopaxillus giganteus würde ich schon alleine vom Habitat ausschließen. Ich finde diesen gerne auf Wiesen und Weiden.

    Du bist ja in einen Laubwald: ich sehe Eiche-, Buchenblätter.....

    Ausserdem auch von der Jahreszeit.

    LG Andy