Beiträge von ReikeT

    Danke auch Dir Peter für Deinen Vorschlag. Ich hatte den Schillerporling recht schnell ausgeschlossen, weil er hart war und der Schillerporling mE mehr oder weniger weich ist. Vielleicht war das vorschnell. Weißt Du, ob der im gezeigten Alter hart wird, oder könntest Du Deine Erfahrung zur Härte beschreiben?

    Liebe Grüße

    Reike

    Dank Dir Jens für die schnelle Antwort.


    Das Gebiet, in dem ich unterwegs war, wird allem Anschein nach nicht baumwirtschaftlich genutzt, durchaus aber jagdlich. Deswegen vermute ich, dass dort keine Absicht herrscht, Wild fernzuhalten.


    Lieben Gruß,

    Reike

    Nachtrag:


    Achso, auf der Rückseite des Stammes waren mehrere dieser alten Fruchtkörper:


    Irgendwas Richtung Ganoderma spec. (Lackporling). Vielleicht adspersum. Porenform könnte passen, aber ich hab den noch nie so gelb gesehen, auch alt nicht.


    Könnte also sein, dass auch das Mutterschiff der gelben Masse ein Ganoderma ist (wobei das eine gelb vermutlich nichts mit dem anderen gelb zu tun hat).

    Hallo Pilz-Freunde gestern habe ich an stehendem Birken Totholz folgende Erscheinung gesehen


    Die etwa bauschaumgelbe Masse war sehr weich, etwa frisch gekochter Pudding, und geruchlos, nicht sonderlich klebrig. Der kleine Fleck links oben wurde abgeschleudert, als ich mit einem Zweig reinpiekste.


    Ich freu mich auf Eure Ideen.


    Reike

    Ich hab jetzt auch einen Artikel gelesen, in dem diskutiert wurde, ob starker Regenfall, und dabei insbesondere Regentropfenaufprall basierte Verletzung und sprunghaftes Wiedereinsetzung von Wachstum nach langer Trockenheit solche Prolifikation verursachen kann.


    Spannendes Feld. Der vorliegende Fall bleibt zur Ursache ungeklärt. Trotzdem finde ich den Lernimpuls Klasse, und auch, dass Ihr mich so schnell in die richtige Richtung gelenkt habt.

    😘

    Ich bin da jetzt noch nicht so super tief eingestiegen, habe mir aber Artikel durchgelesen, die sich mit den Gründen für diese spezielle Mutations Form beschäftigen. Es werden auch Viren und Bakterien erwähnt, aber auch auf Kontamination mit verschiedensten chemischen Auslösern, allen voran solchen auf Petroleum Basis, aber auch Lysolhaltige Insektizide etc hingewiesen. Ich konnte mir jetzt noch keinen Überblick über die Vertrauenswürdigkeit der verschiedenen Quellen verschaffen.

    mein Freund bedankt sich herzlich bei Euch für die Auflösung und liefert noch folgende Info nach und nimmt dabei Bezug auf die Erklärung, dass die Inverse Prolifikation durch Aufträufeln bin Öl, Diesel oder Dämpfen daraus provoziert wird:


    "uh. crazy. wuchs tatsächlich auf einem kürzlich durch schweres gerät befahrenem waldweg."


    Genießt euer Wochenende

    Reike

    Hallo Pilz-Freunde


    Ein Freund schickt mir gerade folgende Bilder. Ich bin unterwegs und kann nicht so richtig helfen, finde die Bilder aber sehr interessant:





    Das unten könnte vielleicht irgendetwas in Richtung Graugrüner Milchling sein. Ich hab mich natürlich gefragt: Hat der gemilcht? Geruch? Was für Bäume waren rund herum? Hab aber noch keine Angaben. Ich erkenne aber Buchen- und Eichenlaub. Und wegen der Trockenheit kann Milch im Zweifelsfall auch ausgefallen sein und Geruch vermindert.


    Das oben drauf ist eine schöne Anormalie. Vielleicht ist von einem Wildschwein ein junger Fruchtkörper drauf geworfen worden und dort angegammelt.


    Was meint Ihr dazu?

    Hallo Pilz-Freunde

    was ich bei Feuerholz oft schön finde, sind die Marmorierungen, welche Baumpilze im Holz hinterlassen haben.

    Erfreut Ihr Euch auch daran?

    Liebe Grüße

    Reike

    Mein Lieblingspilz ist der Maipilz. Und der wächst genau vor meiner Haustier unter einer wilden Pflaume.

    Mailpilze würde ich gern in mein Sammel Repertoire aufnehmen. Ist das Bild von diesem Jahr? Gibt es schon welche?


    Ich habe ausgedehnte Buchenwälder vor der Tür. Taugt das dem Mailpilz als Habitat? Auenwälder habe ich kaum in Reichweite, Parks mag ich nicht besammeln. Laubwälder kommen mE ja grundsätzlich schon in Frage.


    Lieben Gruß, Reike

    He Ihr zwei vielen Dank!


    Den Schneeweißen Zwergseitling habe ich noch nie (bewusst) gefunden. Ich halte Mal Ausschau. Sehr hübsch.


    Frühlingslorcheln hingegen finde ich regelmäßig. Ebenfalls ein sehr hübscher Pilz, jeder Fruchtkörper ein wenig eigen.


    Speisemorcheln hab ich bisher leider noch nicht gefunden. Vielleicht klappt es ja heute. Ich will nachher Mal los und gucken, wie weit der Bärlauch ist. Eventuell gibt's ja auch was für die Mittagspfanne.


    Ich fand's spannend, wenn wir hier noch weitere Antworten lesen könnten 🙃


    Liebe Grüße Reike

    He Jens

    Bei Austernseitling habe ich jetzt endlich richtig "verstanden", wie die Habitat Anforderungen sind und ich diese erkenne. Seitdem kommen bei jedem gezielten Ausflug 2-5 Stellen dazu. Mittlerweile habe ich um die 30 Stellen, die ich gezielt ansteuern kann, wenn mir nach Pilzen ist 😍🍄

    Wintertrüffel habe ich noch gar nicht auf dem Schirm. Das machste mit Deinem Wautzi, oder?

    Lg,

    Reike

    Hallo Pilz-Freunde,


    Ausflug bei Null Grad in einen Buchenmischwald, ein paar alte, mir bekannte Stellen für Pleurotus ostreatus aufgesucht.


    Besonders spannend ist da eine sterbende Buche, die ich sehr gern besuche, weil dort so unendlich viele Arten auf einem Stamm wachsen.


    Unter anderem auch Pleurotus ostreatus neben Panellus serotinus. Beide FK nähern sich bis auf 20cm.


    Hier Mal 2 abgepflückte Exemplare nebeneinander, links Gelbstieliger Muschelseitling, rechts Austernseitlinge:




    Hier einige Detailansichten. Kleine Fruchtkörper, anverwittert, daher nicht ideal anschaulich:



    Hier noch ein paar Fundstellen:







    Interessant auch die Farbvarianz, die wir hier ja neulich auch schon besprochen haben.. grau, Taubenblau, braun,.. Alles geht


    Hallo Toad


    Auch von mir herzlich willkommen.


    Soweit ich sehe, nicht nur ein toller Baum (Stelle merken, Baum-Pilze sind Standorttreu - was die meisten sind, aber bei Winterpilzen eben ein besonders erfolgsversprechendes Merkmal 😉), sondern das werden auch viele in einem Zustand bei sein, die auch ich noch verzehren würde. Glückwünsche zum Fund.



    Dieses wilde Muster aus weiß, grau und glasigen Zwischentönen ist ganz typisch für Austernseitlinge, die Frost abgekommen haben.


    Veronika's Tipps fand ich sehr gut. Ergänzend würde ich sagen: als erstes sieht man zu fortgeschrittenes Alter meiner Erfahrung nach dem Lamellenzustand an dabei nicht nur der Lamellenfarbe. Große Exemplare, deren Rand bereits ausfranst, sind oft auch drüber. Die Größe ist insgesamt ein kaum geeignetes Merkmal zur Frische. An einem Stamm wachsen alte und junge Fruchtkörper gern zusammen, also immer jeden Fruchtkörper einzeln bewerten. Und auch junge Exemplar können sich Mal schwer schneiden lassen, vor allem größere, unter idealen Bedingungen sehr schnell gewachsene Exemplare. Diese sind im Fleisch sehr geil, die Lamellen präsentieren sich sehr kraftvoll, die sind in meiner Erfahrung auch geruchsintensiver als andere Funde - das erkennst Du dann aber bereits mit sehr wenig Erfahrung als Frische.


    Wenn Du Dir unsicher bist: im Zweifelsfall immer weg damit (oder besser gleich im Wald lassen).


    Viel Spaß hier

    Reike

    Meine Vermutung wäre, durch die Formulierung "antiviral positiv" (Wortumstellung), dass die antivirale Wirkung als positive Wirkung auf die Gesundheit bewertet wird.

    Schönen Abend allen

    Hallo Reike

    So ähnlich könnte das auch bei uns aussehen. Auf dem ersten Bild haben sich noch einige Violette Gallertbecher (oder der Doppelgänger) in den Vordergrund gedrängt. Auch ein typischer Pilz in dieser Jahreszeit.

    He Uwe

    Stimmt. Die kann ich an dem Stumpf auch immer schön in ihrem Zyklus beobachten. Fressen gemeinsam den Stumpf auf 🤪