Hallo, Besucher der Thread wurde 462 mal aufgerufen und enthält 4 Antworten

An Lothar-Sturm-Holz

  • Hallo im Forum,


    im März war ich in einem Wald, den der Sturm Lothar vor 20 Jahren komplett umgemäht hat. Da sind auch die Eichen gefallen. Auf den Bildern seht Ihr nichts, was älter als 20 Jahre ist.



    Sah in Natura noch weit wüster aus, als auf den Bildern.



    An dem alten Holz wuchsen nicht mehr sehr viele Pilze. Aber einige habe ich doch fotografiert. Bei den folgenden bin ich nicht ganz sicher:

    1.


    Der war wohl an (Buchenholz) oder etwas unerkanntem. Ist das ein Fom. fom. oder ein anderer Feuerschwamm. Sieht auch fast 20jährig aus. Leider hatte ich kein Feuerzeug dabei und auch nur ein zu kleines Messer die harten Dinger zu zerschneiden. Die Porenschicht verfärbte bei Druck nicht.


    Die Rückseite



    2. Einer, der an Eichenholz wächst:




    Nur wenige Poren sind in der Vergrößerung zu sehen.


    3. Einer an Buchenholz:


    Das sieht doch Klasse aus!




    Für Eure Einschätzung bin ich, wie immer, dankkbar.


    LG, Diether

  • Hallo Dieter,

    ich denke, es handelt sich um den Flachen Lackporling, der aber sehr alt zu sein scheint. In der Suchmaschine findest du unter Flachem Lackporling diesen hier zitierten Satz. Und ich glaube bei deinem vorletzten Bild kann man links solche Zitzen erkennen.

    Der Flache Lackporling wird oft von der Zitzengallenfliege (AGATHOMYIA WANKOWICZI) befallen, die an der Unterseite des Pilzes zitzenartige Auswüchse (Gallen) verursacht. Diese Gallen kommen nur beim Flachen Lackporling vor und sind damit ein gutes zusätzliches Bestimmungsmerkmal für diese Art.

    Viele Grüße


    Veronika Weisheit
    Pilzberaterin Landkreis Rostock




    Hinweis: Hier im Forum wird es von mir keine Verzehrfreigaben geben, weil eine Bestimmung über Bild immer fehlerhaft sein kann.

  • Salve!


    Wenn so ein Fruchtkörper vom Flachen Lackporling mal seine 5-10 Wuchsperioden hinter sich hat, wird er halt entsprechend fett. :happy:



    Lg; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

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