Hallo, Besucher der Thread wurde 409 mal aufgerufen und enthält 6 Antworten

Fichtensteinpilz [War: Sommersteinpilz]

  • Hallöchen,


    bei meiner Routinerunde über unseren Rasen unter Buchen bin ich auf einen Röhrling gestoßen, den ich im Moment als Sommersteinpilz bestimmen würde, auch da das Netz sehr gut ausgeprägt ist. In der Nähe wuchs vor 1-2 Monaten der wurzelnde Bitter-Röhrling und flockenstieliger Netzröhrling. Fleisch ist sehr fest, Geruch leicht pilzig. Ganz leichte Gelbfärbung an einer Madenfrassstelle.



    Könnte die Bestimmung passen?


    Schönen Sonntag noch!

    Meine Antworten kann man nie als Verzehrfreigabe ansehen.

    Alle gefundenen Pilze sind GPS-getaggt, per PN gebe ich gerne Fundorte weiter.

    Pilz-Rezepte mit Bildern:

    Judasohr als asiatischer Salat

    Schwefelporling gedünstet



    Falls mal für eine Bestimmung relevant, vorrätig habe ich: Anilin, Ammoniak 10%, Eisen-III-Chlorid, Guajak, Patentblau, Eisensulfat, Melzers Reagens, KOH 20%.

  • Hallo, Sascha!


    Das würde ich auch am ehesten für einen Fichtensteinpilz (Boletus edulis, bildet mit sehr vielen Laub- und Nadelbaumarten Mykorrhiza, ganz besonders gerne auch mit Rotbuchen) halten: Die Oberfläche der Huthaut erscheint leicht bereift, aber darunter so speckig-glänzig-glatt (die Runzeln und Dellen zählen natürlich nicht, sondern nur die "Feinstruktur").
    Die Hutoberfläche von Sommersteinpilzen dagegen ist matt, samtig bis fein filzig. Vom Farbspektrum der Hutoberfläche wäre man (wenn matt, samtig) hier auch eher beim Bronzeröhrling (Boletus aereus) als beim Sommerstinpilz (Boletus aestivalis), aber eben wegen der Struktur der Huthaut würde ich sowohl aestivalis als auch aereus ausschließen.



    LG; Pablo.

    Das Internet ist "Hilfe zur Selbsthilfe" und kann nur Vorschläge zu Bestimmung von Pilzen bieten. Eine Verzehrfreigabe ist online nicht möglich, die gibt's beim >Pilzsachverständigen<.

  • Danke Jens, Pablo und Olli für eure Antworten!


    Ich würde dir, Pablo, auf jeden Fall zustimmen, die Hutfarbe und auch die Beschaffenheit davon passen viel eher zum Fichtensteinpilz. Da ist der Name dann auch echt irreführend, da es weit und breit keine Fichten gibt :).

    Dass das Netz beim "klassischen" Steinpilz auch nur unterhalb des Huts deutlich zu erkennen ist war mir bisher auch nicht bewusst, danke für den Hinweis, Jens!


    Zum Glück gab es nur mäßige Frassgänge und wenige Bewohner, mit ein wenig Butter, Salz, Pfeffer und Zwiebeln war der Fund wirklich sehr schmackhaft :cheeky:. Ein zweiter ist schon in den Startlöchern, aber der darf noch ein wenig wachsen ;)


    Schönen Nachmittag allerseits!

    Meine Antworten kann man nie als Verzehrfreigabe ansehen.

    Alle gefundenen Pilze sind GPS-getaggt, per PN gebe ich gerne Fundorte weiter.

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    Judasohr als asiatischer Salat

    Schwefelporling gedünstet



    Falls mal für eine Bestimmung relevant, vorrätig habe ich: Anilin, Ammoniak 10%, Eisen-III-Chlorid, Guajak, Patentblau, Eisensulfat, Melzers Reagens, KOH 20%.

  • Ah ok, dann versuche ich das an der richtigen Stelle in meinem Oberstübchen einzusortieren ^^

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    Schwefelporling gedünstet



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  • SaschaM78

    Hat den Titel des Themas von „Eventuell Sommersteinpilz?“ zu „Fichtensteinpilz [War: Sommersteinpilz]“ geändert.